Im Beitrag:
1. Natursteinpflasterung
Ausschachtung und Untergrundvorbereitung
Vor der Verlegung von Naturstein muss zunächst eine Ausschachtung durchgeführt und der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Die Ausschachtung sollte nicht zu tief erfolgen, um die notwendige Kompaktheit des Untergrunds zu gewährleisten. Der Untergrund muss ausreichend verdichtet und eben sein. Ein Gefälle von mindestens 2,5 % ist entscheidend, um eine ordnungsgemäße Entwässerung sicherzustellen. Zudem müssen genügend Abflusselemente wie Entwässerungsrinnen, Schächte oder Mulden eingebaut werden.
Auswahl des Natursteins
Für den Erfolg der Natursteinverlegung ist die Auswahl des richtigen Steins von großer Bedeutung. Der Stein muss fest und stabil sein, ohne Anzeichen von Brüchigkeit oder Zerfall. Es ist wichtig, Steinplatten mit gleichmäßiger Dicke zu verwenden, die dem Verwendungszweck entsprechen (z.B. Wandverkleidung oder Pflasterung von begehbaren oder befahrbaren Flächen). Zudem muss der Stein frostsicher sein.
Natursteinverlegung
Damit der Stein ordnungsgemäß verlegt werden kann, muss er sauber und trocken sein. Wird der Stein auf Wandflächen oder begehbaren Flächen auf einem armierten Betonuntergrund mit Gefälle verlegt, kann ein dickschichtiger Kleber verwendet werden. Falls der Untergrund noch nicht fertiggestellt ist, wird der Stein auf frischen Gussbeton verlegt, der mit einer Armierungsmatte (Q-Matte) versehen ist. An den Rändern der Pflasterfläche wird eine Schalung angebracht, um das Ausfließen des Betons zu verhindern. Diese Schalung ermöglicht es, den Stein direkt bis zum Rand der Pflasterfläche zu verlegen. Zudem ist darauf zu achten, dass der Kleber vollflächig auf dem Beton oder der Rückseite des Steins verteilt wird. Schließlich muss auch eine gleichmäßige Fugenbreite eingehalten werden.
Verfugung
Die Fugen sollten eine Mindestbreite von 2 bis 3 cm aufweisen. Für das Verfugen von Natursteinbelägen können verschiedene Materialien verwendet werden. Klassisch wird eine Mischung aus Quarzsand, Zement und Wasser verwendet, die zusätzlich mit einem Haft- und Elastizitätsverbesserer versehen wird. Vor dem Verfugen müssen die Fugen gründlich vorbereitet werden: Sie müssen sauber, trocken und ausreichend tief sein. Die Natursteinverlegung im Außenbereich sollte bei gemäßigten Temperaturen erfolgen. Die Fugen müssen vollständig verfüllt werden. Das Reinigen der Pflasterfläche kann erst beginnen, nachdem die Fugenmasse vollständig ausgehärtet ist und nicht mehr ausgewaschen werden kann.
Wartung und Reinigung des Natursteinbelags
Um die Langlebigkeit des Steinbelags zu gewährleisten, ist eine Nachbehandlung erforderlich, die jedoch nur wenig Aufwand erfordert. Nach dem Verlegen und Verfugen bleiben Zementrückstände auf der Oberfläche haften, die mit der Zeit von selbst abwashed werden. Zur Reinigung von Natursteinpflasterflächen eignen sich am besten Besen oder Wasserstrahl. Für die Beseitigung von Algen, Moosen und anderen Verunreinigungen können auch spezielle Pflasterflächenreiniger eingesetzt werden.
2. Steinverlegung – Preis
Am Ende dieses Beitrags möchten wir auch den Preis für die Verlegung von Naturstein oder Natursteinpflasterung ansprechen. Die Kosten hängen nicht nur vom Gelände und dem Auftragnehmer ab, sondern auch von weiteren Faktoren wie der Bearbeitung und dem Verlegemuster. Zudem spielt die Art des Natursteins eine wesentliche Rolle beim Preis: Seltene Natursteine sind in der Regel teurer (zum Beispiel kostet Marmor oft etwa doppelt so viel wie Granit). Als Richtwert kann man für das Verlegen von Natursteinplatten inklusive Untergrundvorbereitung mit etwa 75 EUR/m² rechnen.
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