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    Wie viel kostet eine Badsanierung?

    Eine Badsanierung kann ein aufregendes, aber auch anspruchsvolles Projekt sein, bei dem viele Entscheidungen getroffen werden müssen – von der Wahl der neuen Fliesen bis zur Installation moderner Sanitärkeramik. In diesem Artikel begleiten wir Sie Schritt für Schritt durch den Sanierungsprozess: Vom Ausbau der alten Ausstattung über die Verlegung neuer Leitungen bis hin zur finalen Gestaltung des Badezimmers. Zudem geben wir einen umfassenden Überblick über die zu erwartenden Kosten, sodass Sie gut vorbereitet in Ihr Sanierungsvorhaben starten können.
    Fachartikel
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    Wir haben 911 Auftragnehmer im Bereich Badsanierung:

    Ein Badezimmer ist nicht nur ein funktionaler Raum, sondern auch ein Rückzugsort zum Entspannen. Mit der Zeit können jedoch Abnutzung, veraltete Technik oder veränderte Bedürfnisse den Wunsch nach einer Modernisierung wecken.

    Häufig entscheiden sich Immobilienkäufer dafür, das Bad in der neuerworbenen Immobilie zu sanieren. Auch wenn das bestehende Badezimmer den heutigen Anforderungen nicht mehr entspricht oder ernste Schäden aufweist (z. B. nach einem Wasserbruch) kann eine Badsanierung fällig sein.

    Ein immer wichtiger werdender Grund für Badsanierungen ist die Herstellung von Barrierefreiheit, beispielsweise durch den Einbau einer ausreichend großen, bodengleichen Dusche samt genügend Sitzgelegenheiten und Haltegriffen. Altersgerechter Umbau ist aufwändig und kostspielig, weshalb er vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert wird.

    Aber auch, wenn (noch) kein altersgerechter Umbau erforderlich ist, können sich die Lebensgewohnheiten ändern und man wünscht sich beispielsweise eine Badewanne statt einer Duschkabine (oder umgekehrt). Manche Menschen wollen sogar die Dusche oder Badewanne von einer Raumseite zur anderen versetzen, was jedoch hohen Arbeitsaufwand erfordert. Und manche Bäder sind einfach nicht mehr zeitgemäß.

    Wer eine Immobilie verkaufen möchte, tut ebenfalls gut daran, zuvor eine Badsanierung durchzuführen, um die Wohnung für einen breiteren Kundenkreis interessanter zu machen und ihren Marktwert zu steigern.
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    Viele Menschen entscheiden vor dem Verkauf der Immobilie für eine Badsanierung, weil sie so den Kreis potenzieller Käufer erweitern und den Wert der Immobilie steigern.

    Zur Badsanierung gehört nicht nur die Instandsetzung bzw. der Austausch ausgedienter Leitungen und Einrichtung, sondern auch die Modernisierung des gesamten Raums und seine Anpassung an moderne funktionale und ästhetische Anforderungen. Deshalb umfasst die Badsanierung eine ganze Reihe verschiedener Gewerke und kann auch relativ lange dauern. Die Dauer des Sanierungsprojekts hängt maßgeblich von den konkreten Sanierungsmaßnahmen und der Größe und der Badezimmergröße ab. Die Komplettsanierung eines großen Badezimmers kann mehr als einen Monat in Anspruch nehmen.

    Allerdings bringt eine Badsanierung auf lange Sicht zahlreiche Vorteile mit sich. In einem benutzerfreundlichen und schön eingerichteten Badezimmer fühlt man sich wesentlich wohler, was angesichts der Tatsache, dass dieser Raum täglich genutzt wird, natürlich sehr wichtig ist. Darüber hinaus lässt sich durch geeignete Maßnahmen wie den Austausch undichter Armaturen sowie den Einbau eines wassersparenden Duschkopfs und eines 2-Mengen-Unterputz-Spülkastens der Wasserverbrauch im Bad senken, was sich auch an den monatlichen Wasserkosten bemerkbar macht.

    Bevor Sie das Projekt in Angriff nehmen, sollten Sie genau definieren, was Sie mit der Badsanierung erreichen möchten. Muss die grundlegende Funktionalität des Badezimmers wiederhergestellt werden oder geht es vor allem um eine Anpassung an veränderte Bedürfnisse und eine Verbesserung der Ästhetik?

    Vor der Badsanierung muss eine Bestandsaufnahme durchgeführt werden, um alle Probleme (Wandfeuchte, Schimmel usw.) zu erfassen.

    Wir raten dazu, eine Liste mit Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Prioritäten zu erstellen. Überlegen Sie sich genau, wie Ihr Badezimmer nach der Sanierung aussehen soll und definieren Sie alles von der Farbpalette und dem Einrichtungsstil bis zur Materialwahl. In der Regel sind Sanierungen kleiner Badezimmer schwieriger auszuführen, da jeder Zentimeter sorgfältig geplant werden muss. Überdies hat man bei beengten Platzverhältnissen weniger Gestaltungsfreiheit.

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    Die Badsanierung umfasst die Instandsetzung und Modernisierung des bestehenden Badezimmers, sodass es allen funktionalen und ästhetischen Anforderungen gerecht wird.
    Der Ist-Zustand ist entscheidend dafür, ob eine Komplettsanierung erforderlich ist oder einzelne Sanierungsmaßnahmen wie ein Fliesentausch ausreichen.

    Zu guter Letzt müssen Sie Ihr Budget bestimmen. Legen Sie fest, wie viel Geld Sie für die Badsanierung bereitstellen können. Vergessen Sie dabei nicht, dass bei jedem Sanierungsprojekt Mehrkosten entstehen können. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle, indem Sie sich für das billigste Angebot oder für Billigmaterialien entscheiden. Die Sanierung Ihres Badezimmers ist schließlich eine langfristige Investition, und das neue Bad soll Ihnen jahrelang Freude bereiten.

    Um die Kosten und den Arbeitsaufwand zu minimieren, sollten Sie die bestehende Aufteilung der Badezimmerelemente beibehalten.

    Im Folgenden listen wir die Richtpreise für die einzelnen Etappen der Badsanierung auf:

    1. Demontage bestehender Installationen und Badelemente

    Bei einer Badsanierung müssen zunächst die vorhandenen Elemente (Fliesen, Sanitäranlagen wie Waschbecken, Dusche und Toilette usw.) demontiert werden. Der Beginn der Badsanierung ist deshalb recht laut und staubig, doch zum Glück ist diese Phase in ein oder zwei Tagen abgeschlossen.

    In einem Mehrfamilienhaus müssen Sie Ihre Nachbarn frühzeitig über den zu erwartenden Lärm informieren. Wenn Sie zur Miete wohnen, müssen Sie die Badsanierung auch mit dem Vermieter abstimmen.

    Die Demontage der Badelemente muss fachgerecht erfolgen, um die dahinter liegenden Installationen nicht zu beschädigen.
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    In einem Mehrfamilienhaus müssen Sie Ihre Nachbarn frühzeitig über den zu erwartenden Lärm informieren und wenn Sie zur Miete wohnen, müssen Sie die Badsanierung auch mit dem Vermieter abstimmen.

    Manche Auftragnehmer bieten Badsanierungen nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ an, bei denen auch die Bauschuttentsorgung im Angebot enthalten ist. Nach dem Ausräumen des Bauschutts werden Boden und Wände geebnet und für die nächsten Renovierungsschritte vorbereitet.

    Wie viel kostet diese Phase der Badsanierung? Das Entfernen von Fliesen kostet je nach Verklebung und Untergrund zwischen 15 und 25 €/m². Das Entfernen der Badewanne kostet zwischen 50 und 100 € und die Entsorgung von mineralischem Bauschutt kostet je nach Region zwischen 60 und 150 €/m³. Manche Deponien nehmen auch Kleinmengen an, wobei Sie bis zu 1 m³ pro Jahr kostenlos oder zu Preisen von weniger als 40 €/m³ entsorgen können.

    Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Entfernen von Fliesen und Sanitäreinrichtungen? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

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    Bei der Demontage der alten Badelemente ist darauf zu achten, dass die dahinter liegenden Installationen nicht beschädigt werden.

    2. Installation neuer Wasser- und Abwasserleitungen

    Bei der Komplettsanierung eines Badezimmers werden auch die alten Wasser- und Abwasserleitungen durch neue ersetzt, um künftige Undichtigkeiten und Rohrbrüche und damit größere Sachschäden zu verhindern. Die neuen Rohrleitungen werden nach einem vorgegebenen Plan verlegt, da sie maßgeblich die Positionen von Sanitärelementen bestimmen.

    Heutzutage werden für Rohrleitungen meist Kunststoffrohre oder mehrschichtige Metallverbundwerkstoffe verwendet.

    Und wie viel kosten neue Sanitärinstallationen? Die Erneuerung von Wasserleitungsanlagen und Abflüssen in einem kleinen Badezimmer kostet inkl. Material etwa 800 €. Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Entfernen von Fliesen und Sanitäreinrichtungen? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

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    Im Zuge einer Badsanierung werden auch die alten Wasser- und Abwasserleitungen ausgetauscht.

    Nachdem der Sanitärinstallateur seine Arbeit beendet hat, betritt der Elektriker die Bühne, um die Elektroinstallationen für Warmwasserbereiter und Waschmaschine auszutauschen sowie zusätzliche Steckdosen und Beleuchtung zu installieren.

    Aus Sicherheitsgründen und auch um unvorhergesehene und kostspielige Reparaturen in der Zukunft zu vermeiden, sollten Sie im Zuge der Badsanierung die Elektroinstallation von einer Elektrofachkraft überprüfen lassen.

    Die Erneuerung der Wasser-, Abwasser- und Elektroinstallation dauert ähnlich wie die erste Sanierungsphase etwa zwei Tage.

    Und wie viel berechnen Elektriker für ihre Arbeit? Die Kosten für die Elektroinstallation liegen im Durchschnitt bei 90 €/m². Suchen Sie einen Auftragnehmer für die Sanitär- und Elektroinstallation? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

    3. Badabdichtung

    Wenn die alten Fliesen und Sanitärelemente entfernt sind, werden Wand- und Bodenflächen gereinigt, nivelliert und anschließend abgedichtet.

    Damit die neuen Fliesen makellos aussehen, müssen sie auf einen ebenen Untergrund verlegt werden.

    Das Nivellieren von Wand- und Bodenflächen kann entweder der Fliesenleger oder der Sanitärinstallateur übernehmen. Falls der Estrich in schlechtem Zustand ist und ein neuer aufgebracht werden muss, müssen Sie einen Estrichleger beauftragen. Bei einer Badsanierung nach dem Prinzip „Alles aus einer Hand“ kümmert sich der Auftragnehmer um alles, ansonsten müssen Sie selber Auftragnehmer für die einzelnen Gewerke organisieren.

    Die Abdichtung ist eine der wichtigsten Arbeiten bei der Badsanierung, da sie die Bausubstanz vor eindringendem Wasser schützt. Wenn dieser Schritt nicht fachgerecht ausgeführt wird, sind alle anderen Sanierungsschritte nutzlos. Die Badabdichtung muss jedoch nicht im ganzen Badezimmer angebracht werden, sondern nur in jenen Bereichen, die mäßiger bis starker Feuchtigkeitsbeanspruchung ausgesetzt sind. Im Bereich von Badewannen und Duschen muss die Verbundabdichtung bis 200 cm über die fertige Fußbodenoberkante hergestellt werden.

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    Die Badabdichtung zählt zu den wichtigsten Sanierungsschritten.

    Am wichtigsten ist die Abdichtung von Wandflächen im direkten Spritzwasserbereich von Badewanne und Dusche sowie allen Bodenflächen, die regelmäßig Spritz- und Reinigungswasser ausgesetzt sind.

    Die Badabdichtung ist normalerweise innerhalb eines Tages abgeschlossen. Sie wird in zwei Anstrichen durchgeführt. Der Erstanstrich muss 3 Stunden trocknen, bevor er mit dem Zweitanstrich und den Abdichtbänder überdeckt werden kann. Je nach Untergrundmaterial und verwendetem Produkt (Herstellerangaben beachten) können dann nach einer etwa 12-stündigen Trocknungszeit die neuen Fliesen verlegt werden.

    Und wie viel kostet Badabdichtung durch einen Fliesenleger? Das Abschleifen des Estrichs kostet zwischen 60 und 70 €/m² (Grundschliff) und das Abdichten kostet zwischen 25 und 45 €/m² (je kleiner das Bad, desto höher der Quadratmeterpreis).

    4. Fliesenverlegung

    Nun sind wir endlich bei der Phase angelangt, die das Erscheinungsbild Ihres Badezimmers ästhetisch prägt. Die Fliesen werden in eine Klebstoffschicht verlegt und verfugt. Wie lange der Fliesenleger für seine Arbeit benötigt, hängt von der Größe des Badezimmers, dem Fliesenformat, dem Verlegemuster und eventuellen Bordüren, aber auch vom Auftragnehmer selbst ab. In den meisten Fällen nimmt die Fliesenverlegung 2 bis 3 Tage in Anspruch.

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    Damit die Fliesen gut haften, müssen die Untergrundvorbereitung und die Fliesenverlegung fachgerecht erfolgen.

    Die Auswahl der Badfliesen ist gar nicht so einfach. Fliesen gibt es in den unterschiedlichsten Größen, von Mosaikfliesen bis hin zu XXL-Fliesen in den Maßen 280x120x0,6 cm oder sogar darüber. Sie haben die Wahl zwischen einer Vielzahl von Farben und Mustern, matten und glänzenden Oberflächen sowie Naturstein- und Holzoptiken. Für kleine Bäder eignen sich mittelgroße Fliesen (30x60 oder 60x60 cm) in hellen Farben, auf denen Kalkablagerungen weniger sichtbar sind.

    In den letzten Jahren sind vor allem Relieffliesen sowie Fliesen in Holz- und Natursteinoptik (z. B. Travertin) beliebt. Im Trend liegen auch Fugen in kontrastierenden Farben, die einen starken Eindruck erzeugen (z. B. zitronengelbe oder graue Fugen zwischen weißen Fliesen). Allerdings wird für Fliesen in kräftigen Farben eine Ton-in-Ton-Verfugung empfohlen, die sicherstellt, dass die Fläche nicht zu unruhig wirkt. Wenn Sie sich für eine begehbare Dusche entschieden haben, können Sie in der Nasszelle andere Fliesen verlegen lassen als im Rest des Badezimmers und so Dynamik in den Raum bringen.

    Nachdem eine Zeit lang Teilverfliesungen in Mode waren, geht der Trend heute wieder zur raumhohen Verfliesung, die das Bad pflegeleichter macht und Schimmelbildung vorbeugt. Andererseits wird das fugenlose Bad, in dem Fliesen durch Kunstharz, Sichtestrich, Kalkputz, Beton Ciré, Glaspaneelen und sogar Vliestapeten und Holz ersetzt werden, immer beliebter.

    Wenn im Bad nur der Boden gefliest wird, wird mit den Bodenfliesen auch eine umlaufende, etwa 10 cm hohe Wandumrandung hergestellt, um das Reinigen des Bodens zu erleichtern.
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    Wenn Sie sich für eine begehbare Dusche entschieden haben, können Sie in der Nasszelle andere Fliesen verlegen lassen als im Rest des Badezimmers und so Dynamik in den Raum bringen.

    Beim Fliesenkauf sollten Sie immer daran denken, dass zum Fliesenbedarf, der nach der Raumfläche berechnet wird, noch etwa 10 % Verschnitt hinzurechnen sind. Wie viel Verschnitt anfällt, hängt von der Raumgeometrie, dem Fliesenformat und dem Verlegemuster ab. Und wie viel kostet Fliesenlegen? Die Kosten hängen in erster Linie von der Fliesengröße, dem Verlegemuster und der Raumgröße ab. Das Verlegen von Fliesen in Standardgröße auf vorbereitetem Untergrund kostet durchschnittlich etwa 60 €/m², das Verlegen klein- oder großformatiger Fliesen kann dagegen auch 80 €/m² oder mehr kosten.

    Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Liefern und Verlegen von Badfliesen? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Fliesenleger in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

    5. Malerarbeiten im Badezimmer

    Im Falle einer Teilverfliesung werden die nicht verfliesten Wandflächen meistens verputzt und mit Wandfarbe bestrichen.

    Zum Streichen von Wänden und Decken im Bad muss eine geeignete Feuchtraumfarbe verwendet werden.

    Der Begriff „Feuchtraumfarbe“ ist nicht genormt, weshalb unter dieser Bezeichnung unterschiedliche Produkte verkauft werden. Meistens handelt es sich dabei um Latex-, Silikat- oder Kalkfarben mit hoher Feuchtigkeitsbeständigkeit, es gibt aber auch spezielle Dispersionsfarben für Feuchträume. Manche dieser Wandfarben sind mit Zusätzen gegen Schimmelbildung angereichert und werden als Anti-Schimmel-Farben verkauft. Nicht nur die Farbart, sondern auch die Farbgestaltung muss gut durchdacht sein. Wenn die Decke weiß gestrichen wird, wirkt der Raum optisch höher und wenn die Decke bei raumhoher Verfliesung die gleiche Farbe hat wie die Fliesen, wirkt er breiter.

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    Nach der Fliesenverlegung werden die Decke und ggf. auch Wandflächen gestrichen.

    Und wie viel kostet es, die Wände und die Decke im Badezimmer streichen zu lassen? Das Streichen des Badezimmers mit waschbeständiger Farbe kostet zwischen 18 und 28 €/m² (inkl. Grundierung). Je größer die Fläche, desto niedriger der Quadratmeterpreis.

    Suchen Sie einen Auftragnehmer für das Streichen Ihres Badezimmers? Senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Maler in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

    6. Einbau von Sanitärkeramik

    Als Nächstes folgt der Einbau neuer Sanitärkeramik (Dusche oder Badewanne, Waschbecken, Toilette usw.) und Badmöbel. Auch in dieser Phase kommt es zu Lärm und Staub (wenn auch deutlich weniger als bei der Demontage), da beispielsweise beim Einbau der Toilette auch Löcher gebohrt werden müssen. Der Einbau der Toilette kann mehrere Stunden dauern.

    Nach der Montage der Sanitärkeramik erhält das Badezimmer sein endgültiges Aussehen.

    Der Einbu der Sanitärkeramik muss fachgerecht erfolgen. Die Übergänge zwischen den Wand- und Bodenflächen und der Sanitärkeramik müssen gut abgedichtet werden. Hierzu wird in der Regel Sanitärsilikon verwendet, bei Natursteinbelägen ist hingegen ein spezielles Natursteinsilikon erforderlich. Bei vielen Silikonarten kann die Dusche bereits nach wenigen Stunden benutzt werden, doch zum vollständigen Aushärten braucht das Silikon etwa zwei bis drei Tage.

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    Funktionalität und Langlebigkeit der Sanitärelemente lassen sich nur durch fachgerechten Einbau garantieren.

    Die Badmöbel müssen sinnvoll angeordnet sein, um praktische Nutzung zu ermöglichen. Natürlich müssen alle Badmöbel aus feuchtigkeitsbeständigen Materialien hergestellt sein.

    Wie viel Sie für Sanitärkeramik und Badmöbel ausgeben, hängt vor allem davon ab, ob Sie sich für modernere Lösungen wie Hängetoilette und Badmöbel mit Soft-Close-Funktion oder für einfache Modelle entscheiden.

    Möglicherweise fragen Sie sich auch, ob Sie sich für eine Badewanne oder eine Duschkabine entscheiden sollten. Die Antwort auf diese Frage hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und den Platzverhältnissen ab. Genießen Sie gerne ein langes, entspannendes Bad oder bevorzugen Sie schnelles Duschen? Ist der Raum überhaupt groß genug für eine Badewanne? Im Trend liegen vor allem bodengleiche Duschen, die ebenerdig auf Bodenniveau eingebaut werden und nicht nur Barrierefreiheit, sondern auch einen zeitgenössischen, minimalistischen Look bieten.

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    Walk-In-Duschen bestechen mit modernem, minimalistischem Design.
    Bodengleiche Duschen können vielerlei Formen annehmen. Besonders beliebt sind sog. Walk-In-Duschen, die nicht wie eine Duschkabine geschlossen sind, sondern lediglich eine (oft freistehende) Duschabtrennung als Spritzschutz besitzen.

    Über dem Ablauf wird in bodengleichen Duschen üblicherweise eine Duschrinne eingebaut (Linienablauf). Solche Duschen bieten mehr Bewegungsfreiheit, erleichtern den Ein- und Ausstieg, sind leichter zu reinigen und schaffen ein angenehmes Raumgefühl.

    Beim Waschbecken haben Sie die Wahl zwischen Hänge-, Einbau- und Aufsatzwaschbecken. Das Hängewaschbecken wird ohne Waschbeckenunterschrank an der Wand befestigt und nimmt sehr wenig Platz ein. Einbauwaschbecken werden im Regelfall zusammen mit einem passenden Waschbeckenunterschrank verkauft und sind in den Unterschrank eingelassen, sodass lediglich der obere Rand zu sehen ist. Eine Sonderform davon ist das Unterbauwaschbecken, das an eine Träger- oder Waschtischplatte montiert wird. Das Aufsatzwaschbecken ist dagegen eine Waschschüssel mit Siphon-Anschluss, die auf eine Waschtischplatte aufgesetzt wird. Aufgrund ihres modernen Designs erfreuen sich Aufsatzwaschbecken in den letzten Jahren großer Beliebtheit.

    Toiletten gibt es heute als Stand-WC mit Aufputzspülkasten oder als Hänge-WC mit Unterputzspülkasten. Das Hänge-WC gehört in modernen Bädern und Toiletten fast schon zur Standardausstattung, da es entscheidende Vorteile bietet: unterschiedliche Einbauhöhen und -tiefen für die Toilettenschüssel, leichte Reinigung und Ästhetik.

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    Bei der Toilette haben Sie die Wahl zwischen Stand-WC und Hänge-WC.

    Und wie viel kostet der Einbau von Sanitärobjekten durch einen Sanitärinstallateur? Der Einbau einer Duschwanne kostet 150 bis 450 €, der Einbau einer Badewanne 250 bis 500 € und bei einer Rundwanne müssen Sie mit Kosten von etwa 700 € rechnen. Die Montage eines Waschbeckens kostet 150 bis 200 €, die eines Wasserhahns 40 bis 60 €.

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    Wie hoch sind also die Gesamtkosten einer Badsanierung? Die Komplettsanierung eines Badezimmers kostet meist zwischen 1.000 und 3.500 €/m². Auch hier gilt: je kleiner das Badezimmer, desto höher der Quadratmeterpreis.

    Sie fragen sich, wem Sie Ihre Badsanierung anvertrauen können? Finden Sie schnell und einfach einen erfahrenen Fachbetrieb in Ihrer Nähe. Wie? Senden Sie eine Anfrage an geeignete und bewertete Auftragnehmer in Ihrer Nähe – kostenlos und unverbindlich!

    Autor: Daibau Magazin

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    Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
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