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    Die stillen Gewinnfresser im Handwerk rechtzeitig erkennen

    Viele Handwerker kennen die Situation: Der Auftrag ist erledigt, der Kunde zahlt, und trotzdem stimmt der Gewinn nicht mit der ursprünglichen Kalkulation überein. Dabei wurde doch alles sauber geplant. Oder etwa doch nicht? Häufig sind es nicht die großen Materialkosten, sondern kleine, laufende Ausgaben, die unbemerkt ins Gewicht fallen. In diesem Artikel erfahren Sie, welche typischen Kostenfallen es gibt und wie Sie Ihre Marge besser schützen.
    Fachartikel
    handwerker auftragnehmer

    Selbst bei gut geplanten Projekten kommt es häufig zu Abweichungen in der Kalkulation. Sie haben alle großen Positionen im Blick, das Material ist organisiert, und dennoch bleibt am Ende weniger Gewinn übrig als gedacht. Dann haben Sie vielleicht den entscheidenden Punkt übersehen, denn Verluste entstehen nicht bei den offensichtlichen Kosten, sondern bei den vielen kleinen Posten, die im Alltag untergehen.

    Verbrauchsmaterialien wie Dübel, Schrauben, Bohrer oder zusätzliche Kartuschen werden oft nicht erfasst. Für sich genommen ist jede einzelne Ausgabe gering, doch über Wochen und mehrere Baustellen hinweg ergibt sich daraus ein spürbarer Verlust, der Ihre gesamte Kalkulation beeinflusst.

    Ihr Gewinn geht in den „fünf Minuten“ bis zum Baumarkt für einen Bohrer verloren, in der dritten Dose PU-Schaum, die Sie nachkaufen mussten, weil Sie den Bestand nicht überprüft haben, oder im Sprit, den Sie für ungeplante Besorgungen verbraucht haben.

    Einfach ausgedrückt: In der Baubranche sind es die kleinen Ausgaben, die den Gewinn auffressen. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie diese versteckten Kosten entstehen und wie man sie vermeiden kann.

    Wo entstehen versteckte Kosten eigentlich?

    Das größte Problem liegt nicht, wie oft gedacht, bei den großen Posten, denn die plant man ein. Das Problem sind die kleinen Dinge, das Verbrauchsmaterial, das leicht aus dem Blick gerät.

    Die häufigsten Verursacher einer Gewinnschmälerung sind:

    • Klein- und Verbrauchsmaterial (Bohrer, Schrauben, Dübel, Abstandshalter usw.);
    • chemische Produkte (PU-Schaum, Kleber, Silikon, Fugenmörtel);
    • spontane Zusatzkäufe während der Arbeit;
    • unnötig viele Fahrten zum Baumarkt;
    • Fehler bei der Einschätzung der Materialmenge.

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    Für sich allein wirkt jeder dieser Posten unbedeutend. Doch summiert man sie pro Auftrag oder über einen ganzen Monat, kann dadurch ein deutliches Minus sichtbar werden. Diese Kosten werden meist nicht in Rechnung gestellt, fallen aber regelmäßig an.

    Falle Nr. 1: „Ich fahr’ schnell mal zum Baumarkt“ - Was kostet Sie ein vergessener Bohrer wirklich?

    Das ist wohl jedem schon passiert: Mitten in der Arbeit stellt man fest, dass der letzte Bohrer abgebrochen ist oder euch genau 10 cm Isolierband fehlen. Die Lösung scheint einfach: Kurz ins Fahrzeug setzen und zum nächsten Baumarkt fahren. Klingt nach wenig Aufwand, aber schauen wir genauer hin:

    • Zeit ist Geld - Fahrt, Parkplatzsuche, Anstehen und Rückweg dauern schnell 30-45 Minuten. Wenn Ihre Angestellten das während der Arbeitszeit machen, spüren Sie den Verlust.
    • Kraftstoff und Fahrzeugverschleiß - jede Fahrt verursacht zusätzliche Kosten und erhöht den Verschleiß.
    • Verzögerung der Arbeiten - wenn Sie an mehreren Aufträgen arbeiten, wirkt sich jede Stunde, die durch ungeplante Materialbeschaffung verloren geht, auf Ihr Gesamtbudget aus und kann zu Meinungsverschiedenheiten mit Kunden führen.

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    Die Lösung: Halten Sie immer einen Ersatzvorrat an Verbrauchsmaterial im Fahrzeug. Sobald Sie das letzte Stück entnommen haben, setzen Sie es sofort auf Ihre Einkaufsliste (z. B. im Handy).

    Falle Nr. 2: Kleinigkeiten, die nicht abgerechnet werden

    Ein häufiger Fehler in der Kommunikation mit Auftraggebern betrifft die Materialbeschaffung. Viele Handwerker scheuen sich, Verbrauchsmaterial in Rechnung zu stellen, weil sie nicht kleinlich wirken wollen.

    Dinge wie Schrauben, Dübel und Isolierband tauchen oft nicht im Kostenvoranschlag auf. Auf Monatsbasis können sich die Kosten dafür jedoch auf mehrere hundert Euro summieren (insbesondere, wenn Sie an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten). Hochgerechnet auf ein Jahr bedeutet das, dass Sie einige Projekte praktisch umsonst durchgeführt haben.

    Die Lösung: Führen Sie in Ihren Angeboten immer eine Position „Verbrauchsmaterial“ auf. Ihre Kunden werden die Transparenz zu schätzen wissen und Sie müssen kein Material mehr aus eigener Tasche kaufen.

    Falle Nr. 3: „Ich hab’ das alles im Kopf“

    Ein weiterer häufiger Fehler ist das Fehlen von Dokumentation.

    Viele Handwerker führen keine Evidenzen über:

    • den Verbrauch an Material pro Baustelle (wie viel Schleifpapier, Silikon und Ähnliches verbraucht wurde);
    • Ihre Lagerbestände - ohne Übersicht fehlt Ihnen morgens um 7 Uhr genau das, was Siedringend brauchen.

    Die Lösung: Sie benötigen keine komplizierte Software. Ein einfaches Notizbuch im Fahrzeug oder Notizen im Handy reichen aus. Erfassen Sie jede Ausgabe über 1 Euro die nicht im Hauptangebot enthalten ist. So erhalten Sie ein realistisches Bild Ihrer tatsächlichen Gewinne. Kümmern Sie sich auch um die Organisation der Verbrauchsmaterialien.

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    Falle Nr. 4: Sonderangebote und Impulskäufe

    Werkzeug- und Baustoffhändler bieten häufig Aktionen wie „5 kaufen, 2 gratis“ oder befristete Rabatte von 20-30 %. Doch der Gedanke „Ich kaufe es jetzt besser, ich werde es brauchen“ führt selten zur Einsparung. Das Problem liegt nicht in der Aktion, sondern im Kaufen ohne Plan.

    Typische Folgen von Impulskäufen:

    • Sie kaufen große Materialmengen;
    • Sie binden Geld in Material, das ungenutzt auf Lager liegt;
    • Sie kaufen Produkte, die Sie sonst gar nicht verwenden;
    • Sie verlieren den Überblick und kaufen manches doppelt.

    Am Ende entstehen Mehrkosten statt Einsparungen.

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    Natürlich ist auch auf die richtige Lagerung des Materials zu achten. Manche Materialien können bei falscher Lagerung verderben, wodurch die vermeintliche Ersparnis durch das im Ausverkauf gekaufte Material zum Verlust wird. Außerdem bedeuten 12 Säcke Kleber, die in der Garage herumliegen, gebundenes Kapital, das Sie sinnvoller einsetzen könnten, etwa für Marketing. Bargeld ist letztlich wertvoller als Material, das Sie vielleicht irgendwann brauchen werden.

    Ein weiteres Problem besteht darin, dass Werbeaktionen uns oft dazu verleiten, zusätzliche Produkte zu kaufen, die man gar nicht benötigt. Sie kamen wegen einer Sache und gingen mit fünf, von denen Sie nicht einmal genau wissen, was sie eigentlich sind.

    Tipp: Kaufen Sie nur das, was Sie für bestätigte Aufträge benötigen, also das, was Sie auf Ihrer Liste haben. Fragen Sie sich bei Angeboten immer, ob Sie das Material in den nächsten ein bis zwei Monaten wirklich brauchen werden. Bleiben Sie bei bewährten Produkten und Marken. Führen Sie eine Lagerliste, um Doppelkäufe zu vermeiden.

    Andernfalls wird aus einem Sonderangebot schnell ein versteckter Kostenfaktor.

    Wie hilft Ihnen die Daibau-Plattform, diese Kosten besser zu kontrollieren?

    Sie fragen sich vielleicht, was Daibau mit versteckten Kosten und der Beschaffung von Verbrauchsmaterial zu tun hat. Die Antwort: sehr viel. Das Kernproblem ist oft Unsicherheit durch eine unklare Auftragslage und eine schlechte Kommunikation mit Kunden. Wenn Sie nicht wissen, wann der nächste Auftrag kommt, kaufen Sie spontan und arbeiten ohne Plan.

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt nicht nur in einer guten Organisation, sondern auch darin, bessere Aufträge zu wählen.

    Wenn Sie mit Kunden zusammenarbeiten, die wissen, was sie wollen, über ein realistisches Budget verfügen und sich der Kosten bewusst sind, gibt es weniger Improvisation und damit weniger ungeplante Ausgaben.

    Durch die Registrierung auf Daibau erhalten Sie Anfragen für die Ausführung von klar definierten Projekten. Sie kennen den Arbeitsumfang im Voraus und können den Materialaufwand sowie die Kosten einfacher planen. Zudem arbeiten Sie nur mit Kunden zusammen, die realistische Erwartungen haben, und können Ihren Zeitplan nach Ihren eigenen Wünschen ausfüllen. Es gibt keine Leerlaufzeiten und es besteht kein Druck, unrentable Aufträge anzunehmen, bei denen Sie am Ende selbst für die Verbrauchsmaterialien aufkommen müssten.

    Mit den starken Daibau-Paketen erhalten Sie relevantere Suchanfragen, erscheinen bei Suchanfragen weiter oben in der Liste und heben sich von der Konkurrenz ab. Sie haben Zugang zu großen Projekten und seriösen Auftraggebern, mit denen es keine Diskussionen über die Kosten für Verbrauchsmaterialien gibt.

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    Jeder Handwerker weiß, wie schnell Kosten außer Kontrolle geraten können. Ein paar ungeplante Anschaffungen, zusätzliche Materialkäufe oder spontane Fehlentscheidungen reichen aus, damit der Gewinn sich in Luft auflöst, ohne dass man genau weiß, wo.

    Das ist nicht nur Ihr Problem, es ist die Realität in der Branche. Umso wichtiger sind gute Organisation und die richtige Unterstützung.

    Das Ziel ist klar: Jedes Projekt soll sich für Sie lohnen.

    Wir unterstützen Sie dabei!

    Ihr Daibau-Team

    Autor: Daibau Magazin

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    Warum Daibau nutzen, um einen guten Auftragnehmer zu finden?

    Ich würde anderen Kunden raten eben auch auf diese Plattform zu gehen, weil Ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe und das eigentlich relativ schnell geht. Auch die Ausführung hat dann super geklappt.
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