Aktualisiert am: 29.08.2025
Was kostet ein Dachdecker? Der Preis für eine Dacheindeckung mit allen zugehörigen Teilen bewegt sich ungefähr zwischen 25 € und 100 € pro m², ohne Austausch der Dachlattung und der Errichtung des Dachstuhls. Der Preis für die Errichtung des Dachstuhls liegt zwischen 75 € und 190 € pro m², und die Kosten für einen kompletten Austausch der Dachlattung bei 20 € bis 35 €/m².
Eine Dachsanierung bei einem älteren Dach kostet 55 € bis 155 € pro m² und umfasst die Entfernung und den Abtransport des alten Materials, den Austausch der Dachlattung sowie die Verlegung der neuen Dacheindeckung. Für Sie haben wir außerdem eine Preisliste vorbereitet, mit der Sie die Kosten für den Bau oder die Renovierung eines Daches einfach berechnen können.
Wem können Sie eine Dacheindeckung anvertrauen? Finden Sie schnell und einfach einen erfahrenen Dachdecker in der Nähe. Mit hilfe des untenstehenden Formulars können Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich eine Anfrage abgeben und zwischen interessierten und gut bewerteten Auftragnehmern für Dachdeckerei auswählen.
Dachdecker Kosten bei einer Dachsanierung: Demontage, Entfernung der alten Bedachung, einschließlich Ausbau von Spenglereiprodukten und ausgedienten Dachlatten, mit Abfuhr zur Mülldeponie. Lieferung und Montage der neuen Bedachung und Spenglereiarbeiten, einschließlich Befestigungsmaterial.

Dacheindeckung Kosten. Der Preis des gesamten klassischen Daches, mit allen Zimmerei-, Dachdeckerei- und Spenglereiarbeiten von der Lieferung bis zur Umsetzung, ohne Errichtung des Dachstuhls.

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Ihr Preis
Kosten für den Abbau des Dachstuhls und die Lagerung des Holzes auf der Baustelle oder den Abtransport zur Deponie.
Kosten für das Entfernen der Dachlattung und den Abtransport zur Deponie.
Kosten für die Abnahme der alten Dacheindeckung. Kosten für die Abnahme der alten Dacheindeckung einschließlich der Demontage von Spenglerarbeiten und... ausgedienten Dachlatten mit Abtransport zur Deponie. MehrVerstecken
Kosten für das Abdecken von Fenstern, Türen und Oberflächen mit Kreppband und PE-Folie.
Kosten für den Auf- und Abbau eines Baugerüsts für max. 60 Tage, bis zu einer Höhe von 10,00 m, einschließlich aller notwendigen Arbeiten sowie Gerüst...planung. MehrVerstecken
Kosten für die Dachgeschossdämmung. Wärmedämmung der Dachschrägen in der Mansarde als Zwischen- und Untersparrendämmung mit Glaswolle - Stärke:
Kosten für die Lieferung und Verlegung einer Unterspannbahn, die auf der Oberseite wasserundurchlässig und auf der Unterseite dampfdiffusionsoffen ist.... MehrVerstecken
Kosten für die Lieferung und Herstellung des Dachstuhls. Komplette Lieferung, Herstellung, Transport und Montage des hölzernen Dachstuhls aus Bauholz,... einschließlich aller Befestigungs- und Verbindungselemente. Fertigung und Montage gemäß Grundriss, Schnittdarstellungen und statischer Berechnung. - Holzverbrauch: bis zu 0,06 m3/m2 MehrVerstecken
Kosten für die Lieferung und Montage eines Lüftungsbands - Lüftungsgitter und Wetterschutzgitter an den Dachrändern.
Kosten für die Montage der Dachlattung mit Konter- und Traglatten aus Holz (Querschnitte 5/8 cm und 5/4 cm), komplett mit allen Befestigungsmaterialie...n. MehrVerstecken
Kosten für die Lieferung und Montage einer 24 mm starken, sägerauen Holzschalung auf die Dachsparren. Die Schalung wird gegen Insektenbefall behandelt.... MehrVerstecken
Kosten für die Lieferung und Montage von Windbrettern mit max. 20 cm Breite.
Kosten für die Lieferung und Verlegung von Betondachsteinen.
Kosten für die Dacheindeckung mit Bitumenschindeln mit Lieferung und Verlegung inklusive aller Befestigungsmaterialien.
Kosten für Dachziegel mit Lieferung und Verlegung.
Kosten für die Lieferung und Montage einer Faserzement-Dacheindeckung.
Preis einer Polycarbonat-Eindeckung mit Lieferung und Montage, 16 mm stark, transparent.
Preise für transparente Wellplatten mit lieferung und Montage, Stärke 1,1 mm.
Kosten einer Trapezblecheindeckung mit Lieferung und Montage, ohne Wärmedämmung.
Der Preis der Dacheindeckung hängt hauptsächlich vom Material (Dachziegel, Betondachsteine, Blech, Holz), dem Dachtyp bzw. der Dachneigung (Flachdach,...
Wie viel kostet ein Strohdach oder ein Reetdach? Das Strohdach ist nicht die günstigste Dacheindeckung, da es viel Handarbeit erfordert, die nicht bil...
Eine Dachsanierung ist in vielen Fällen lohnenswert, da sie einerseits den Witterungsschutz verbessert, und andererseits die Energieeffizienz des Gebäudes sowie den Immobilienwert erhöht. Wenn das Dach jedoch ernste Schäden aufweist und seine grundlegende Schutzfunktion nicht mehr erfüllt, ist eine Sanierung nicht nur lohnenswert, sondern auch dringend notwendig. Undichte Stellen können zu Schäden am Dachstuhl, der Dämmung und schließlich in den Innenräumen führen.
Wenn die Dachziegel abfallen, der Dachstuhl morsch ist oder sogar Feuchtigkeit ins Dachgeschoss eindringt, dürfen Sie die Sanierung nicht mehr hinausschieben.
Ein weiterer häufiger Grund für Dachsanierungen sind mechanische Schäden durch Hagel, Sturm oder Schneelasten. Gebrochene oder abgelöste Dachziegel, verbogene Dachrinnen und andere Schäden können weitere Probleme verursachen und erfordern schnelles Handeln.
Jedes Material hat eine begrenzte Lebensdauer. Die Dacheindeckung altert besonders schnell, da sie ständig Witterungseinflüssen ausgesetzt ist. Im Laufe der Zeit zeigen sich unweigerlich Sprünge, Risse, abgebrochene Ecken, Abplatzungen, die darauf schließen lassen, dass das Material das Ende seines Lebenszyklus erreicht hat.
Zu den wichtigsten Teilen des Daches gehört die Dämmung, die auch eine bedeutende Rolle für die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes spielt. Ein schlecht gedämmtes Dach bedeutet einen höheren Heizwärmeverlust und damit höhere Heizkosten.
Mit einer hochwertigen Dachdämmung lässt sich der Wärmeverlust über das Dach um bis zu 30 % reduzieren, wodurch die Heizkosten spürbar gesenkt werden.
Zudem trägt eine gute Dämmung dazu bei, Tauwasserausfall zu vermeiden, der zu Schimmelbildung und Schäden an der Dachkonstruktion führen kann. Eine Dachsanierung ist aber nicht nur eine Maßnahme zur Verbesserung der Funktionalität, sondern auch eine Investition in die Optik und den Wert der Immobilie. Ein neues Dach verleiht dem Haus ein moderneres Aussehen und kann seinen Verkaufswert deutlich steigern. Daher ist die Dachsanierung eine langfristige und sinnvolle Investition, die Sicherheit, Wohnkomfort und Energieeinsparung mit sich bringt.
Dächer sind mehrschichtig aufgebaut. Oft ist nur die Eindeckung ausgedient, während der Dachstuhl noch intakt ist. Deshalb muss ein Dachdecker vor der Sanierung den Zustand des Daches genau beurteilen und den Umfang der Sanierung genau festlegen: Soll das Dach nur umgedeckt, eine neue Dämmschicht aufgebracht oder die gesamte Dachkonstruktion erneuert werden? Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der häufigsten Sanierungsmaßnahmen am Dach inklusive Preisangaben:
Die Dachdecker Kosten einer Neueindeckung (Abriss und Entsorgung der alten Dacheindeckung, Verlegung der neuen Eindeckung) liegen im Schnitt bei ca. 25 € bis 100 €/m2. Wenn der Dachstuhl in gutem Zustand, die Eindeckung jedoch beschädigt oder veraltet ist, wird das Dach lediglich neu gedeckt, ohne an Lattung oder Dämmung etwas zu verändern. Die Kosten hängen vor allem von dem gewählten Eindeckungsmaterial ab.
Die Dachdecker Kosten für eine Neueindeckung inkl. Austausch der Dachlattung betragen zwischen 45 € und 130 €/m2. Die aus Trag- und Konterlatten bestehende Dachlattung trägt die Eindeckung und ermöglicht das Verdunsten von Feuchtigkeit im Dach. Falls sie beschädigt oder für das neue Eindeckungsmaterial ungeeignet ist, muss die Dachlattung ausgetauscht werden.
Die Dachdecker Kosten für eine Neueindeckung des Daches betragen zwischen 105 € und 250 €/m2. Der Preis der Neueindeckung mit Dachdämmung beinhaltet die Abnahme der alten Eindeckung, Austausch der Dachlattung und Einbau einer Aufsparrendämmung aus 24 cm starken Mineralwollmatten.
Eine Neueindeckung ist eine gute Gelegenheit, eine Aufsparrendämmung anzubringen oder die Dämmstärke zu erhöhen. Die Aufsparrendämmung (auch Aufdachdämmung genannt) ist die effektivste Methode der Steildachdämmung und bringt eine deutliche Verbesserung des Wärme-, Schall- und Brandschutzes mit sich, ohne dass ein Eingriff in den Innenraum nötig wäre. Wenn jedoch biegsame Dämmmatten aus Mineralwolle verwendet werden, muss zuerst eine Dachschalung auf den Sparren angebracht werden.
Die Dachdecker Kosten einer Erneuerung des Dachstuhls hängen maßgeblich vom Arbeitsaufwand und den eingesetzten Materialien ab, betragen aber in der Regel zwischen 75 € und 190 €/m2. Wenn Sparren und Pfetten beschädigt sind oder nicht mehr den statischen Anforderungen genügen, muss der Dachstuhl komplett erneuert werden. Dabei kann auch die Dachform verändert, die Tragfähigkeit erhöht oder die Dämmung verbessert werden. Zur Dachsanierung gehören in diesem Fall folgende Maßnahmen: Neueindeckung, Austausch der Dachlattung und Erneuerung des Dachstuhls inkl. aller Zimmerer-, Spengler- und Dachdeckerarbeiten.
Beim Dachgeschossausbau kann der Kniestock angehoben werden, um mehr Stehhöhe zu schaffen und die Dachgeschosswohnung leichter möblieren zu können. Eine noch aufwändigere Maßnahme ist die Geschossaufstockung, bei der das gesamte Gebäude um ein zusätzliches Geschoss erhöht wird. Solche Maßnahmen erfordern neben einem Dachdecker die Mitwirkung eines Statikers und sind bewilligungspflichtig. Die Kosten variieren je nach Umfang und Komplexität des Projekts.
Die Dachdecker Kosten für den Einbau einer Dachgaube beginnen bei 1.500 € inkl. Lieferung, können aber von der Materialqualität und Größe abhängig auch auf 4.500 € ansteigen. Eine Dachgaube verbessert die natürliche Belichtung und schafft mehr Stehhöhe im Dachgeschoss. Bei der Planung ist auf die architektonische Einheit zwischen Gaube und bestehendem Dach sowie auf die Energieeffizienz zu achten.
Die Dachdecker Kosten für den Einbau eines Dachfensters inkl. Lieferung betragen je nach Fenstergröße und -qualität zwischen 600 € und 1500 €. Dachfenster (Dachflächenfenster) sorgen für mehr Licht und bessere Belüftung im Dachgeschoss. Sie sind in verschiedenen Ausführungen (Öffnungsart, Rahmenmaterial, Verglasung) erhältlich und sind hoch energieeffizient. Der Einbau erfordert das Entfernen der Dacheindeckung und der Dämmung im Bereich der Einbaufläche, ggf. Eingriffe in die Sparren (Aufdoppeln der Sparren, Einsetzen neuer Hilfssparren oder einer Wechselkonstruktion usw.), den Einbau des Dachfensters, sowie das Einfügen der Dämmung und das Abdichten des Rahmens.
Traditionell wurde die Dachneigung in erster Linie durch klimatische Bedingungen bestimmt. In trockenen Regionen waren Dächer oft flach, während sie in niederschlagsreichen Regionen steil gebaut wurden. Moderne Architektur ist in dieser Hinsicht wesentlich flexibler, sodass die Dachneigung vor allem im Hinblick auf die gewünschte Raumnutzung und das architektonische Erscheinungsbild gewählt wird. Je nach Neigung unterscheidet man folgende Dachtypen:
Flachdächer sind nicht vollkommen waagerecht, sondern müssen ein Gefälle von mindestens 2 % (1,1°) aufweisen, damit das Regenwasser abfließen kann. Trotzdem spielt die Abdichtung bei diesem Dachtyp eine besonders wichtige Rolle. In der zeitgenössischen Architektur ist das Flachdach nicht nur an gewerblichen Bauten, sondern immer häufiger auch an Privathäusern zu sehen.
Das flach geneigte Dach ist an zeitgenössischen Wohnhäusern sowie an traditionellen Gebäuden ein gängiger Anblick. Es wird oft aus gestalterischen Gründen gewählt und auch die Entwässerung funktioniert sehr gut. Bei flach geneigten Dächern handelt es sich häufig um Pultdächer.
Dächer mit mehr als 20° werden als Steildächer bezeichnet. Die am häufigsten vorkommende Dachform bei Einfamilienhäusern ist das mittelsteile Dach. Es lässt Regenwasser sehr gut abfließen und kann hohe Schneelasten aushalten. Diese Dachform ist für nahezu alle Eindeckungsmaterialien geeignet, von Dachziegeln und Dachsteinen bis zu Blecheindeckungen.
Diese Dachform ist typisch für schneereiche Regionen wie den Alpenraum, da der steile Neigungswinkel schnelles Ablaufen von Regen und Schnee ermöglicht. Bei Dachgeschossausbauten ist die beeindruckende Raumhöhe unter dem First ideal für ein offenes Wohnkonzept oder den Einbau einer Galerie.
Die Form und der Neigungswinkel des Daches beeinflussen nicht nur die Optik des Hauses, sondern auch seine Energieeffizienz und die Baukosten. Die verschiedenen Dachformen unterscheiden sich erheblich in ihrer statischen Komplexität, den Baukosten sowie dem Witterungsschutz, den sie bieten.
Das Pultdach ist eine einfache und kostengünstige Lösung, die sich besonders für modern gestaltete Gebäude und kleinere Wohnhäuser eignet. Es ist leicht zu bauen und die Konstruktion erfordert weniger Material, wodurch die Baukosten geringer ausfallen als bei anderen Dachformen. Bei starker Windbelastung können Pultdächer jedoch ungünstiger abschneiden als andere Dachformen, insbesondere wenn die Dachneigung in Windrichtung liegt, also wenn der Wind großflächig gegen die geneigte Fläche drückt.
Aufgrund seiner einfachen Konstruktion und guten Witterungsbeständigkeit ist das Satteldach die verbreitetste Dachform in Deutschland. Es ermöglicht zuverlässige Entwässerung, den unkomplizierten Einbau einer Wärmedämmung und die Eindeckung mit unterschiedlichsten Eindeckungsmaterialien. Allerdings ist bei niedriger Kniestockhöhe im Falle eines Dachgeschossausbaus die nutzbare Fläche stark eingeschränkt, weshalb oftmals der Kniestock angehoben oder eine Drempelwand eingezogen wird.
Das Zeltdach zeichnet sich durch eine hohe Windstabilität aus, da sich Wind- und Schneelasten gleichmäßig auf alle vier geneigten Dachflächen verteilen. Dies reduziert die punktuelle Belastung der Konstruktion und erhöht die Sturmsicherheit. Das Zeltdach eignet sich besonders gut für Gebäude mit vollkommen oder nahezu quadratischem Grundriss.
In Deutschland ist auch das Mansarddach weit verbreitet, das in Varianten mit Walm oder Schopf hergestellt werden kann. Diese Dachform ermöglicht eine sehr gute Raumausnutzung im Falle eines Dachgeschossausbaus und dank der seitlichen Walmflächen, die die Dachkonstruktion zusätzlich stabilisieren, bietet sie auch einen hervorragenden Windschutz. Der Bau eines Mansardwalmdaches ist jedoch anspruchsvoll und die große Dachfläche führt auch zu höheren Kosten für Eindeckung und Klempner- bzw. Spenglerarbeiten.
Dächer unterscheiden sich nicht nur in ihrer Form, sondern auch in ihrem Aufbau und in der Anordnung der einzelnen Schichten. Vieles hängt davon ab, ob der Dachraum als Wohnraum genutzt werden soll oder nicht.
Im Zuge eines Dachgeschossausbaus müssen die Dachschrägen gedämmt werden, weil sonst der Wärmekomfort zu niedrig (Innenraumüberhitzung im Sommer und Kälte im Winter) und der Heizwärmverlust über das Dach zu hoch wäre. Üblicherweise wird zu diesem Zweck eine Zwischensparrendämmung eingebracht, die mit einer Untersparrendämmung kombiniert werden kann. Die Dachdecker Kosten einer Dachschrägendämmung belaufen sich auf 95-145 €/m².
In diesem Zusammenhang trifft man oft auf die Begriffe Kalt- und Warmdach. Diese Begriffe beziehen sich auf den Dachaufbau: Bei einem Kaltdach befindet sich zwischen der Wärmedämmung und der Unterspannbahn bzw. dem Unterdach ein Belüftungshohlraum, während beim Warmdach die Dachhaut direkt auf die Dämmschicht aufliegt. Daher wird das Kaltdach auch als belüftetes Dach, das Warmdach hingegen als nicht belüftetes Dach bezeichnet. Einst galt das Kaltdach bei Wohnhäusern mit Steildach als Standard, da der Belüftungshohlraum Schutz vor Kälte und Feuchtigkeit bietet. Heute raten die meisten Fachleute jedoch zum Warmdach, bei dem der Feuchtigkeitsausgleich durch moderne Materialien und Baukomponenten sichergestellt wird.
Obwohl das Warmdach seine Nachteile hat (Durchfeuchtung der Dämmschicht im Falle einer Beschädigung der Dachhaut, höherer Wartungsaufwand), überwiegen seine Vorteile. Der erste Vorteil besteht in der besseren Wärmedämmung, weshalb bei Dachgeschossausbauten in Häusern mit Kaltdach dieses oft zum Warmdach umgebaut wird. Der zweite Vorteil liegt in der höheren Druckfestigkeit der Konstruktion, aufgrund derer das Warmdach belastbarer und daher für Begrünung oder den Bau einer begehbaren Dachterrasse geeignet ist.
In Gebäuden, in denen das Dachgeschoss nicht als Wohnraum genutzt wird, bleiben die Dachschrägen in der Regel ungedämmt. Stattdessen wird die oberste Geschossdecke gedämmt, wobei die Dämmung begehbar oder unbegehbar ausgeführt werden kann. In unbeheizten Nebengebäuden oder Wirtschaftsgebäuden kann jedoch auch auf die Dachbodendämmung komplett verzichtet werden, falls die starke sommerliche Erhitzung und winterliche Abkühlung kein Problem für die Nutzung darstellen. Die Baukosten für die Dachkonstruktion bleiben immer gleich, ungeachtet dessen, ob das Dach gedämmt werden soll oder nicht. Allerdings entfallen bei einem ungedämmten Dach die Kosten für die Dämmung (z. B. 24 cm starke Mineralwolldämmung). Somit liegen die Dachdecker Kosten eines ungedämmten Daches bei ca. 25-100 €/m².
Langlebigkeit, Energieeffizienz und wirksamer Wetterschutz können nur durch eine fachgerechte Ausführung des Daches gewährleistet werden. Dachbau ist ein komplexes Verfahren, das mehrere Phasen umfasst:
Als Erstes muss eine tragende Unterkonstruktion für das Dach errichtet werden, bei der es sich meistens um einen Kniestock handelt, auf dem die Fußpfette aufliegt (diese kann aber auch vollflächig auf der Außenwand aufliegen). Die genaue Vorgehensweise hängt jedoch von der Bauweise des Hauses ab (beispielsweise ist bei Betonhäusern der Dachstuhl auf eine andere Weise mit dem vertikalen Baukörper verbunden als bei Ziegelhäusern).
Anschließend wird der Dachstuhl errichtet, der aus Sparren, Pfetten und weiteren tragenden Elementen besteht. Sparren sind schräg angelegte Balken, die vom Dachfirst zur Traufe reichen, während Pfetten quer zu den Sparren verlaufen und das Auflager für die Sparren bilden. Diese Elemente sorgen für eine gleichmäßige Lastverteilung und die statische Sicherheit des Daches. Die Kosten für einen Dachstuhl aus Konstruktionsholz der Güteklasse II betragen etwa 95-105 €/m² (Lieferung und Montage).
Nun folgt die Zwischensparrendämmung, die passgenau und lückenlos zwischen den Sparren eingesetzt werden muss. Beim Warmdach entspricht die Dämmstärke der Sparrendicke, die meist 16-18 cm beträgt. Zusätzlich kann ganz am Schluss (vor der Innenverkleidung) eine Untersparrendämmung angebracht werden, deren Dämmstärke in der Regel bei 25-30 cm liegt. Die Aufsparrendämmung wird seltener ausgeführt und muss noch vor der Lattung und Eindeckung angebracht werden. Die Kosten für Dämmung mit 24 cm starken Dämmmatten aus Mineralwolle liegen bei etwa 45-55 €/m².
Die Dampfbremse wird raumseitig (also auf der warmen Seite der Dämmung) angebracht. Die diffusionsoffene Unterspannbahn wird dagegen auf die Außenseite der Sparren (über der Zwischensparrendämmung) genagelt. Eine Unterspannbahn kostet in der Regel etwa 8-15 €/m².
Die äußerste Schicht des Dachaufbaus ist die Dacheindeckung, die Regen und Wetter abwehrt. Die Wahl des Eindeckungsmaterials richtet sich nach der Dachneigung, den klimatischen Bedingungen und den ästhetischen Vorlieben der Bauherren. Dachziegel und Dachsteine sind besonders robust, während Blecheindeckungen oder Bitumenschindeln leichter und einfacher zu verlegen sind. Die Preise für Dachziegel bewegen sich zwischen 20 und 45 €/m². Hinzu kommen die Verlegekosten in Höhe von 25 bis 35 €/m².
Auf die Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten folgen die Spenglerarbeiten. Diese beinhalten die Montage von Ortgangblechen, Traufblechen, Kamineinfassungen (Schornsteineinfassungen), Wandanschlussblechen, Dachrinnen, Fallrohren und anderen Verblechungen zur Abdichtung und Entwässerung. Die Herstellung von Verblechungen durch einen Spengler kostet üblicherweise zwischen 35 und 45 €/lm.
Regenrinnen und Dachkehlen sorgen für eine gezielte Ableitung von Regenwasser, während der Schneefang Dachlawinen verhindert. Diese Elemente bestehen meist aus verzinktem Stahlblech, Aluminiumblech oder Kupferblech und werden vom Spengler (Klempner) montiert. Dachrinnen kosten 15-30 €/m², Dachkehlen dagegen 40-55 €/m². Die Kosten für den Schneefang hängen von der Art des Schneefangsystems ab: Schneenasen kosten etwa 3 bis 6 €/Stk., während Schneefanggitter ab 30 €/lm kosten.
Bei der Auswahl der Dacheindeckung sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen: Gewicht, Witterungsbeständigkeit, Materialpreis und Verlegekosten, Eignung für die bestehende Dachneigung sowie die Langlebigkeit des Materials. Es ist ratsam, sich im Vorfeld von Fachleuten beraten zu lassen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der gängigen Eindeckungsmaterialien mit ihren Eigenschaften und Richtpreisen:
Die Preise für Dachziegel liegen je nach Hersteller und Qualität bei 20 bis 45 €/m². Dachziegel sind ein traditionelles Eindeckungsmaterial mit langer Lebensdauer und ansprechender Optik. Sie bestehen hauptsächlich aus gebranntem Ton und sind widerstandsfähig gegen UV-Strahlung, Säuren und mechanische Beanspruchung. Sie eignen sich für Dachneigungen zwischen 35° und 40° und erfordern aufgrund ihres relativ hohen Gewichts (etwa 40 kg/m² oder mehr) einen tragfähigen Dachstuhl.
Die Preise von Betondachsteinen liegen bei etwa 20 bis 45 €/m². Betondachsteine sind kostengünstiger als Dachziegel aus Ton, dafür aber auch schwerer, weshalb sie eine noch tragfähigere Dachkonstruktion erfordern. Sie bieten guten Schutz vor Wind und Hagel und weisen bessere Schalldämmeigenschaften auf. Dachsteine sind langlebig, nehmen nur wenig Wasser auf und sind daher hoch frostbeständig. Die ideale Dachneigung für die Verlegung von Dachsteinen liegt zwischen 20° und 45°.
Die Preise von Blechdächern liegen bei 13 bis 23 €/m². Blechdächer aus Kupferblech, verzinktem Stahlblech, Aluminium oder Titanzink sind leicht und äußerst widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse wie Regen, Schnee und Hagel. Da sie absolut dampfdicht sind, müssen sie mit einer Hinterlüftung verlegt werden, um Tauwasserbildung zu verhindern. Metallbedachungen sind wartungsarm, leicht zu montieren und für Dachneigungen zwischen 8° und 90° geeignet.
Die Preise von Trapezblechen liegen bei 11 bis 20 €/m². Trapezbleche sind eine gängige Form von Dachblechen, die sich durch Festigkeit, Leichtigkeit und einfache Montage auszeichnen. Durch die Profilform werden Wasser und Schnee effektiv abgeleitet. Trapezbleche werden häufig auf Industriehallen, Landwirtschaftsgebäuden und modern gestalteten Wohnhäusern verlegt.
Die Preise von Dachblechen mit Granulatbeschichtung liegen je nach Hersteller und Qualität bei 15 bis 25 €/m². Granulatbeschichtete Dachbleche vereinen die Vorteile von Metall mit der Optik klassischer Dacheindeckungen. Die mineralische Beschichtung erhöht die Witterungsbeständigkeit und reduziert den Geräuschpegel bei Niederschlag. Diese Eindeckung ist leicht, robust und für verschiedene Dachneigungen geeignet.
Die Preise von Kunststoffbedachungen bewegen sich zwischen 10 und 70 €/m². Dacheindeckungen aus Kunststoffen wie PVC oder Verbundmaterialien kommen vor allem an Neben- oder Anbauten zum Einsatz. Sie sind leicht, wetterfest und pflegeleicht. Sie sind in vielen Farben und Formen erhältlich, wodurch die Eindeckung sgut an den Architekturstil angepasst werden kann. Unter dem Einfluss von UV-Strahlung kann sich das Material jedoch verfärben oder spröd werden.
Die Preise von Bitumenschindeln liegen bei 7 bis 20 €/m². Eine weitere Dacheindeckung, die in unserem Land nur selten auf Wohngebäuden zu finden ist, sind Bitumenschindeln. Bei diesen handelt es sich um eine leichte, hochflexible Dacheindeckung, die sich hervorragend für komplizierte Dachformen und verschiedenste Neigungen von 11° bis 90° eignet. Bitumenschindeln sind mechanisch belastbar, witterungsbeständig und feuerfest.
Die Preise von Faserzementplatten liegen bei 30 bis 55 €/m². Faserzementplatten bieten mehrere Vorteile: Sie sind umweltfreundlich, gesundheitlich unbedenklich, dampfdiffusionsoffen, feuerfest sowie frost- und korrosionsbeständig. Wellplatten sind für Dachneigungen ab 7° geeignet und Platten mit Schindelmustern (Rhomben und Rechtecke) und täuschend echten Ziegelsteinoptiken können meistens bei Neigungen ab 15° verlegt werden.
In der folgenden Tabelle sind die Eigenschaften verschiedener Eindeckungsmaterialien übersichtlich dargestellt, um einen einfachen Vergleich zu ermöglichen.
| Eindeckung | Gewicht (kg/m²) | Mindest-gefälle (°) | Preis (€/m²) | ebensdauer (Jahre) | Nachhaltig-keit |
| Dachziegel | 40-50 kg/m² | 20° | 20-45 € | 50-100 Jahre | hoch |
| Dachsteine | 45-55 kg/m² | 20° | 20-45 € | 40-60 Jahre | hoch |
| Metall-Bedachung | 4-7 kg/m² | 5° | 15-30 € | 30-50 Jahre | mittel |
| Blechdach | 5-7 kg/m² | 5° | 13-23 € | 20-40 Jahre | mittel |
| Dachbleche mit Granulat-Beschichtung | 6-9 kg/m² | 10° | 15-25 € | 30-50 Jahre | mittel |
| Trapezblech | 5-8 kg/m² | 5° | 11-20 € | 20-40 Jahre | mittel |
| Kunststoff-Bedachung | 5-15 kg/m² | 5° | 10-70 € | 15-30 Jahre | niedrig |
| Bitumen-Schindeln | 10-15 kg/m² | 10° | 7-20 € | 20-30 Jahre | mittel |
| Faserzement-Platten | 15-20 kg/m² | 7° | 30-55 € | 30-50 Jahre | hoch |
Durch eine Analyse der bei Neubauten in Deutschland verwendeten Dacheindeckungen sowie des Nutzerverhaltens auf der Daibau-Plattform ergab sich ein differenziertes Bild. Obwohl Dachziegel aus Ton immer noch den größten Marktanteil haben, werden mittlerweile mehr Neubauten mit Betondachsteinen als mit Dachziegeln gedeckt. Rund 40 % der Bauherren entscheiden sich für Dachsteine und 25 % für Dachziegel. Die Beliebtheit von Metallbedachungen ist ebenfalls im Aufstieg begriffen: Gegenwärtig entscheiden sich etwa 20 % der Bauherren für ein Blechdach. Den Schluss bilden Faserzementplatten mit 10 % und Bitumenschindeln mit 5 %.
Die Farbe der Dacheindeckung hat Einfluss darauf, wie energieeffizient das Gebäude ist und wie gut es sich in seine Umgebung einfügt. Dunkle Farben (Schwarz, Anthrazit, Dunkelbraun usw.) absorbieren mehr Wärme, was bei kaltem Wetter vorteilhaft ist, jedoch im Sommer zur Überhitzung des Dachgeschosses führen kann. Helle Farben (Rot, Grau, Sandfarben usw.) reflektieren Sonnenstrahlen stärker und helfen, Innenraumüberhitzung vorzubeugen. Bei der Farbwahl sollten Sie sich an dem Architekturstil des Hauses und der Fassadenfarbe orientieren. Darüber hinaus müssen Sie die örtlichen Bauvorschriften beachten (erkundigen Sie sich beim zuständigen Bauamt, welche Farben fürs Dach in der Kommune überhaupt erlaubt sind).
Die Sanierung des Daches zählt zu den wichtigsten Investitionen in die Immobilie, denn sie betrifft die Sicherheit, die Energieeffizienz und die Optik des Gebäudes. Entscheidende Faktoren für den Erfolg des Projekts sind eine sorgfältige Planung sowie die Wahl des richtigen Zeitpunkts und eines zuverlässigen Fachbetriebs.
Dachsanierungen werden am besten im Frühjahr oder im Sommer durchgeführt, wenn die Wetterbedingungen günstig sind. Grundsätzlich können Dächer auch im Herbst saniert werden, doch die häufigen Niederschläge können zu Verzögerungen führen. Die Wintermonate sind aufgrund niedriger Temperaturen und erschwerter Arbeitsbedingungen für Dachsanierungen ungeeignet.
Die Arbeitsdauer hängt von der Größe und Komplexität des Daches sowie den Wetterverhältnissen ab. Eine reine Neueindeckung kann innerhalb weniger Tage ausgeführt werden, eine komplette Dachsanierung kann hingegen bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Klären Sie den voraussichtlichen Zeitrahmen im Vorfeld mit dem Dachdeckerbetrieb.
Der Schlüssel zu einer hochwertigen Dachsanierung liegt in der Beauftragung eines erfahrenen und verlässlichen Dachdeckerbetriebs. Am besten stellen Sie eine Anfrage und prüfen die Kundenbewertungen, Referenzen und Angebote mehrerer Auftragnehmer. Vergessen Sie nicht, einen schriftlichen Vertrag abzuschließen, der alle wichtigen Projektdetails umfasst.
Mit der richtigen Planung und einem passenden Fachbetrieb wird Ihre Dachsanierung reibungslos und ohne unangenehme Überraschungen verlaufen.
Sehen wir uns zum Schluss anhand eines konkreten Beispiels an, wie eine Dachsanierung abläuft. Wir besuchten Frau Johanna, die kürzlich das Dach ihres Zuhauses umfassend erneuern ließ. Die Dachsteine auf dem über 40 Jahre alten Gebäude mit ausgebautem Dachgeschoss haben das Ende ihrer Lebensdauer erreicht, außerdem war die Dämmung unzureichend. Zu allem Überfluss begann das Dach auch noch zu lecken. „Plötzlich hat es ins Zimmer hineingetropft!“, erzählte uns die Hausbesitzerin. „Und es war nicht nur ein kleiner Fleck - alles war nass.“
Sie begann sofort, nach einem geeigneten Fachbetrieb zu suchen. Doch alle Dachdecker, die ihr Bekannte empfohlen hatten, waren ausgelastet und konnten sich nicht kurzfristig um das dringende Problem kümmern. Daher wandte sie sich an die Online-Plattform Daibau.
„Auf Daibau habe ich einfach ein Formular ausgefüllt, und innerhalb von zwei Tagen bekam ich die Angebote von drei Auftragnehmern. Es geht ziemlich schnell und ich konnte auch gleich die Kundenbewertungen lesen, damit ich nicht irgendeinen Pfuscher erwische.“
Nachdem sie die Angebote durchgesehen und mit den Auftragnehmern gesprochen hat, entschied sie sich für einen Dachdecker mit vielen positiven Bewertungen und Erfahrung mit der Sanierung undichter Dächer.
Die Sanierung dauerte 10 Tage. Zunächst wurde das Dach abgedeckt und die Dachlattung entfernt. Daraufhin wurde eine Aufsparrendämmung aus 20 cm starken, druckfesten Steinwollplatten eingebaut, über die eine Unterdeckbahn angebracht wurde, bevor die Dachlattung und eine neue Eindeckung aus Dachziegeln verlegt wurde. Die Bauherrin wurde über jeden Arbeitsschritt informiert, sodass es keine Überraschungen oder ungeplanten Kosten gab.
„Die Jungs haben wirklich fleißig gearbeitet. Sie haben Schritt für Schritt alles gemacht, was vereinbart war, ich bin wirklich zufrieden.“
Die Gesamtkosten beliefen sich auf 23.260 € (Material- und Arbeitskosten):
„Billig war es nicht, aber ich weiß, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Wenn ich noch ein paar Jahre gewartet hätte, hätten die Sparren zu faulen begonnen. Dann wäre es um ein Vielfaches teurer geworden.“
Das Haus ist heute deutlich besser gedämmt, wodurch die Heizkosten um fast 25 % niedriger ausfallen. Das neue Dach wird voraussichtlich mindestens 50 Jahre halten. Wenn auch Sie über eine Dachsanierung nachdenken, warten Sie nicht, bis ernste Feuchteschäden entstehen!
Die Kosten für eine Dacheindeckung mit sämtlichem Zubehör bewegen sich zwischen 25 € und 100 € pro m2 ohne Austausch der Dachlattung und der Errichtung der Dachkonstruktion. Der Preis ist von der Größe der Dachfläche und der Dachkonstruktion, sowie der Art der Dacheindeckung abhängig. Sollte der komplette Ausausch der Dachlattung erforderlich sein und auch die Aufstellung des Dachstuhls benötigt sein, kommen noch Kosten von etwa 95 € bis 225 € pro m2 hinzu. Um genauere Preise je nach Art der verwendeten Baustoffen zu berechnen, benutzen Sie unseren Dachzsanierung Kosten Rechner.
Die Kosten für eine Dacheindeckung von 100 m2 Dachfläche ohne Austausch der Dachlattung betragen zwischen 2.500 € und 10.000 € je nach Art der Dacheindeckung. Wird auch eine Dachdämmung benötigt, sollte man je nach Dämmstärke mit zusätzlichen 20 € bis 60 € pro m2 rechnen. Ein Austausch der Dachlattung kostet zusätzliche 20 € bis 35 € pro m2. Für eine konkrete Berechnung der Kosten für Ihr Dach benutzen Sie unseren Dachsanierung Kosten Rechner.
Die Kosten für eine Dacheindeckung von 150 m2 Dachfläche ohne Austausch der Dachlattung betragen zwischen 3.750 € und 15.000 € je nach Art der Dacheindeckung. Wird auch eine 150 m2 Dachdämmung benötigt, bewegen sich die zusätzlichen Kosten der Dämmung zwischen 3.000 € und 9.000 €. Dazu kommen nach Bedarf noch 3.000 € bis 5.250 € für den Austausch der Dachlattung. Für eine konkrete Berechnung der Kosten für Ihr Dach benutzen Sie unseren Dachsanierung Kosten Rechner.
Die Kosten für eine Dacheindeckung von 200 m2 Dachfläche ohne Austausch der Dachlattung betragen zwischen 5.000 € und 20.000 € je nach Art der Dacheindeckung. Werden auch eine Dachdämmung und ein Austausch der Dachlattung benötigt, kann man insgesamt mit Kosten zwischen 13.000 € und 39.000 € rechnen. Für eine konkrete Berechnung der Kosten für Ihr Dach benutzen Sie unseren Dachsanierung Kosten Rechner.
Die Kosten für eine 100 m2 Dacheindeckung mit Dachziegeln bewegen sich zwischen 4.000 € und 8.000 € ohne Austausch der Dachlattung und der Aufstellung des Dachstuhls.
Die günstigste Form der Dacheindeckung am Markt sind Bitumenschindeln. Der Preis bewegt sich zwischen 25 € und 45 € pro m2 ohne Austausch der Dachlattung und der Aufstellung des Dachstuhls.
Eine Dachsanierung beinhaltet die Entfernung der alten Dacheindeckung und den Austausch von ausgedienten Dachlatten, sowie die Neueindeckung des Daches. Die Kosten der Abnahme der alten Dacheindeckung liegen bei 10 € bis 20 € pro m2, die Kosten für die Entfernung der alten Dachlattung bei 6 €/m2 bis 12 €/m2, und die Kosten für die Montage einer neuen Dachlattung bei 13 € bis 23 € pro m2. Dazu kommen die Kosten für die neue Dacheindeckung, die sich zwischen 25 € und 100 € pro m2 bewegen.
Die Spenglerarbeiten an einem durchschnittlichen Einfamilienhaus kosten zwischen 2.300 € und 4.000 € und beinhalten normalerweise Dachrinnen und die Kaminverkleidung.
In Deutschland liegt der Stundensatz für einen Dachdecker typischerweise zwischen etwa 50 € und 85 € pro Stunde, abhängig von Qualifikation, Region und Art der Leistung.
Der Preis für Eternit-Wellenplatten pro Quadratmeter liegt je nach Produkt, Qualität und Bezugsquelle zwischen cca. 25 € und 100 €. Moderne Eternit-Faserzementplatten sind asbestfrei und die Kosten für die Sanierung eines Daches, einschließlich Material, Arbeit und Entsorgung, können zwischen 55 € und 155 € pro Quadratmeter liegen.
Das Dach sollte mindestens einmal jährlich, am besten im Frühjahr oder im Herbst, überprüft werden. Nach starken Unwettern sollten Sie nach heruntergefallenen Dachziegeln und anderen Schäden Ausschau halten.
Durch regelmäßige Wartung, wie Dachrinnenreinigung, das Entfernen von Moos und die Überprüfung auf Schäden, kann die Lebensdauer des Daches erheblich verlängert werden. Der Dachraum sollte öfters auf Anzeichen von Feuchtigkeit oder Wasserschäden (Wasserflecken, Schimmelbildung, modriger Geruch) überprüft werden.
Ein belüftetes Dach wird auch als Kaltdach bezeichnet, da sich zwischen der Wärmedämmung und der Unterspannbahn ein Belüftungshohlraum befindet, der eine gute Durchlüftung der Innenkonstruktion ermöglicht, sodass eventuell eingedrungene Feuchtigkeit schnell und zuverlässig abtrocknen kann.
Dies ist bei Bitumenschindeln möglich, die in Deutschland nur selten auf Wohnhäusern verlegt werden. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt vor allem im geringeren Arbeits-, Zeit- und Kostenaufwand. Allerdings sind vorab der Zustand der bestehenden Dacheindeckung und die Tragfähigkeit des Dachstuhls zu prüfen.
Moderne Dachbleche aus verzinktem Stahl, Aluminium und anderen Metallen sind mit Korrosionsschutz beschichtet und rosten daher nicht. Bei sachgemäßer Montage und Pflege halten sie jahrzehntelang, häufig 50 Jahre oder länger.
Bei der Wahl des Eindeckungsmaterials sind mehrere Faktoren zu beachten. Zu den wichtigsten zählen die Dachneigung, die klimatischen Bedingungen am Standort, die Ästhetik, die Langlebigkeit der jeweiligen Materialien und natürlich das zur Verfügung stehende Budget. Lassen Sie sich von einem Experten zur Wahl der Dacheindeckung beraten.
Ja. Obwohl Metall selbst ein gut leitendes Material ist, ersetzt es keine Blitzschutzanlage. Ein normgerechter äußerer Blitzschutz (Fangeinrichtungen, Ableitungen und Erdung) ist insbesondere bei freistehenden Gebäuden oder exponierter Lage wichtig, um das Gebäude im Falle eines Blitzeinschlags durch gezielte Ableitung der elektrischen Energie zu schützen.
Durch eine fachgerechte Dachdämmung (Auf-, Zwischen-, Untersparrendämmung), eine funktionierende Belüftungsebene (beim Kaltdach) und geeignete Dachfarben (helle Farben reflektieren Sonnenstrahlung besser) lässt sich die Energieeffizienz des Daches deutlich verbessern. Sehr wichtig ist auch die fachgerechte Ausführung aller Dachschichten.
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Rinne eparieren
Hallo
Es sollte ca. 20 cm Rinne repariert werden. Die würde durch Transport beschädigt und ist ein Rheinhaus mit 2 Etage. Ein Rollgerüst ist vor Ort. Ich bitte sie ein pauschale preis Angebot senden oder vor Ort kommen und besichtigen geht auch.
Foto im Anhang.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot!
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
405 € bis 675 €
Energetischen Dachsanierung
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt wird Dachdecker, der eine energetische Dachsanierung durchführen kann, inklusive 230 mm Aufdachdämmung und Dachfenstereinbau mit Ziegeleindeckung.
Aufdachdämmung 160mm stark WLG 023.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
24984 € bis 41640 €
Solartheorieanlage 6 Kollektoren,20 qm Indach ausbauen und mit Pfannen
Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Auftragnehmer soll 6 Solarthermiekollektoren ca. 20 qm ausbauen und mit vorhandenen Pfannen neu eindecken.
Des Weitern werden ca. 100 Dachpfannen Eternit Esbjerg grau benötigt.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
3240 € bis 5400 €




































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