Kosten der Lieferung und Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus (Neubau) mit Fußbodenheizung, Leistung 6-12 kW. Der gängigste Wärmepumpentyp in Österreich.
Kosten einer Hochtemperatur-Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer Leistung zwischen 8 und 14 kW. Geeignet für die Modernisierung eines Heizsystems durch den Austausch eines Öl- oder Gaskessels, wenn bestehende Heizkörper weiterverwendet werden sollen.
Kosten der Lieferung und Installation einer Erdwärmepumpe (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für Geosonden oder Erdwärmekollektoren, mit einer Leistung von 8-15 kW, inkl. Bohrung. Ähnlich sind die Kosten einer Grundwasserwärmepumpe (Wasser-Wasser-Wärmepumpe), die auch Bohrungen benötigt.
Nutzen Sie unseren Baukostenrechner, um die Richtpreise für Ihre Wärmepumpe zu berechnen. Sie haben keine Zeit und möchten konkrete Angebote von bewerteten Anbietern von Wärmepumpen, um den besten auswählen zu können? Stellen Sie jetzt ganz einfach und schnell eine Anfrage.
Kosten der Lieferung einer Warmwasser-Wärmepumpe mit integriertem Warmwasserspeicher. Das Gerät dient ausschließlich der Brauchwassererwärmung und nic... Mehr
Kosten der Lieferung einer Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe, geschlossenes System). Das Gerät nutzt Erdwärmesonden oder Flachkollektoren zur Wärm... Mehr
Kosten der Lieferung einer Hochtemperatur-Luftwärmepumpe, geeignet zum Anschluss an Heizkörper. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der Wärme... Mehr
Kosten der Lieferung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, geeignet zum Anschluss an eine Fußbodenheizung. Die Kosten hängen von der gewählten Leistung der Wä... Mehr
Kosten der Lieferung und Verlegung von Heizrohren für eine Fußbodenheizung, ohne Untergrundvorbereitung und Estrich. Preis pro Quadratmeter beheizter ... Mehr
Zubehör für Fußbodenheizung
Kosten der Vorbereitung einer Heizkörperheizung für den Heizkörperaustausch.
Kosten der Installation einer Wärmepumpe inkl. Lieferung und Montage des Basisanschlusssatzes für die Wärmepumpe. Dieser umfasst Kupfer- oder PEX-Rohr... Mehr
Kosten der Ausführung einer Bohrung (vertikaler Erdwärmekollektor) für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe, einschließlich Verrohrung, Spülung und Einbau der ... Mehr
Kosten der Lieferung und Verlegung von PE-32/40-Rohren in Schleifen (als Schnecke, Mäander oder Tichelmann) in 1,2-1,5 m Tiefe; beinhaltet Aushub, San... Mehr
Wer über die Installation oder den Austausch eines Heizsystems nachdenkt, findet in der Wärmepumpe sowohl im Hinblick auf den Komfort als auch auf die langfristige Heizkostenersparnis eine der lohnendsten Optionen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, müssen Sie jedoch mehrere Faktoren abwägen, wobei die Größe der zu beheizenden Wohnfläche und die Qualität der Wärmedämmung eine besonders wichtige Rolle spielen.
Bei Wärmepumpenheizungen sind die Heizkosten um bis zu 70 % niedriger als bei anderen Heizsystemen.
Wärmepumpen sind Geräte, die ihrer Umgebung (Luft, Wasser oder Boden) Wärme entnehmen und sie mithilfe von elektrischer Energie für den Haushalt nutzbar machen. Das Funktionsprinzip ähnelt dem eines Kühlschranks, nur in umgekehrter Weise: Statt Wärme nach außen abzuführen, wird sie aus der Umgebung ins Gebäude geleitet. Die meisten modernen Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen. Je nachdem, welche Wärmequelle das System nutzt, unterscheidet man drei Hauptarten von Wärmepumpen. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe (Luftwärmepumpe) entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie an das Heizsystem. Die Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) gewinnt thermische Energie aus dem Boden und arbeitet entweder mit Erdwärmesonden oder mit Flächenkollektoren. Die dritte Art ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasserwärmepumpe), die mithilfe von zwei Brunnen (Entnahme- oder Saugbrunnen und Sicker- oder Schluckbrunnen) Wärme aus dem Grundwasser gewinnt.
Die Kosten einer Wärmepumpe hängen vor allem von der Heizleistung des Geräts (mehr Leistung - höherer Preis), der Art des Wärmeabgabesystems (Heizkörper erfordern höhere Vorlauftemperaturen als Fußbodenheizungen), der Dämmqualität des Gebäudes, dem Abstand zwischen Außen- und Inneneinheit der Wärmepumpe (längere Leitungen bedeuten höhere Material- und Arbeitskosten) sowie den zusätzlichen Komponenten wie Pufferspeicher, Magnetfilter oder Sensoren ab.
Kosten verschiedener Typen von Wärmepumpen:
Neben den Kosten für das Gerät selbst umfassen die Kosten einer Wärmepumpe auch zusätzliche Kosten:
Tipp: Die Investition in eine Wärmepumpe lässt sich durch Fördermittel von Bund und Ländern erheblich reduzieren. Informieren Sie sich vor dem Kauf dazu.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe oder kurz Luftwärmepumpe gewinnt Wärme aus der Außenluft und überträgt sie auf das Heizwasser, das entweder in Heizkörper oder in die Rohre einer Fußbodenheizung gepumpt wird. Bei der Luftwärmepumpe handelt es sich um den mit Abstand verbreitetsten Wärmepumpentyp. Laut Marktanalysen entfallen rund 90 % aller Installationen auf diesen Wärmepumpentyp. Warum sie so beliebt ist? Die Luftwärmepumpe ist die kostengünstigste Lösung und erfordert weder eine aufwändige Erschließung noch besondere Genehmigungen. Sie ist eine hervorragende Wahl für energieeffiziente Neubauten, thermische Sanierungen mit Heizungstausch und Häuser auf Grundstücken ohne geeignete Grundwasserquelle oder ausreichend Platz für Erdwärmekollektoren. Im Durchschnitt betragen die Wärmepumpe Kosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe (geeignet für Fußbodenheizung) mit 6-14 kW Leistung inklusive Installation in Deutschland zwischen 10.000 und 20.000 Euro (ohne Förderung).
Hier sehen wir ein Beispiel der Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches saniertes Haus mit 150 m2 Wohnfläche, Fußbodenheizung und Energieeffizienzklasse A:
| Posten | Kosten |
| Außeneinheit (8 kW) | 4.200 € |
| Inneneinheit (Hydraulikmodul + Regelung) | 2.800 € |
| Warmwasserspeicher (200 L) | 2.000 € |
| Magnetfilter + Ausdehnungsgefäß | 250 € |
| Rohranschlüsse, Dichtungen, Ventile, Montagezubehör | 450 € |
| Installation und Anbindung an die Fußbodenheizung | 5.000 € |
| Inbetriebnahme, Test und Einstellung | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | 14.700 € |
| Förderung | -8.085 €* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | 6.615 € |
*Als Förderungshöhe wird ein Fördersatz von 55 % angesetzt, der sich aus der BEG-Basisförderung in Höhe von 30 %, dem Geschwindigkeitsbonus in Höhe von 20 % und dem Effizienzbonus in Höhe von 5 % zusammensetzt. Die Förderungsmöglichkeiten werden weiter unten näher erläutert.
Luftwärmepumpen amortisieren sich schneller als andere Wärmepumpen, ihre Amortisationszeit liegt je nach Förderung, Dämmung und Strompreis bei 6 bis 14 Jahren. Ihre Lebensdauer wird jedoch auf rund 20 Jahre geschätzt.
Möchten Sie Ihre Ölheizung auf eine Wärmepumpe umrüsten und dabei die bestehenden Heizkörper beibehalten? Die Hochtemperatur Luftwärmepumpe (HT-WP) wurde genau für solche Situationen konzipiert. Sie liefert Vorlauftemperaturen von bis zu 80 °C, sodass vorhandene Heizkörper weiterhin genutzt werden können, was wiederum einen großen Vorteil bei Sanierungen darstellt. Damit eignet sich die Hochtemperatur Wärmepumpe perfekt für ältere Gebäude mit schwächerer Dämmung, Häuser mit Stahl- oder Gussheizkörpern, Heizungsmodernisierungen in Objekten ohne die Möglichkeit zum Einbau einer Fußbodenheizung, sowie für Gebäude, in denen der vorhandene Heizkörperbetrieb beibehalten werden soll.
Hochtemperatur Wärmepumpen sind grundsätzlich teurer als Standardgeräte, da sie mit zwei Verdichtern oder spezieller Technologie arbeiten, höhere Heizkennlinien erreichen müssen (z. B. 65/60 oder sogar 80/60 °C) und stärkere Komponenten benötigen. All dies macht sie zugleich besonders zuverlässig und langlebig. Die Wärmepumpe Kosten einer 6-14 kW Hochtemperatur Luftwärmepumpe inklusive Installation betragen typischerweise zwischen 12.000 und 32.000 Euro, abzüglich möglicher Förderungen.
Sehen wir uns das Beispiel der Hochtemperatur Luftwärmepumpe Kosten (Luft-Wasser-Wärmepumpe) für ein typisches Haus aus den 1970er Jahren mit 150 m2 Wohnfläche, bestehender Heizkörperheizung und ohne die Möglichkeit des Einbaus einer Fußbodenheizung an.
| Posten | Kosten |
| Außeneinheit (10 kW) | 10.500 € |
| Inneneinheit mit Zusatzheizstab | 3.500 € |
| Warmwasserspeicher 150 L + zusätzlicher Pufferspeicher 100 L | 2.500 € |
| Ausdehnungsgefäß, Dichtungen, Sensoren, Ventile | 500 € |
| Installation des Systems + Anbindung an bestehendes Heizsystem | 6.000 € |
| Demontage des alten Ölkessels + Inbetriebnahme | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | 23.000 € |
| Förderung | -12.650 € |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | 10.350 € |
Die Erdwärmepumpe zählt zu den energieeffizientesten Heizlösungen für Wohngebäude und Gewerbebauten. Dieser Wärmepumpentyp nutzt Erdwärme, die mithilfe einer Tiefensonde oder Flächenkollektoren auf eine sog. Sole (ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel) übertragen wird. Die erhitzte Sole wird wieder an die Oberfläche gepumpt und gelangt in das Innengerät der Wärmepumpe, wo sie im Wärmetauscher der Wärmepumpe auf das Wärmeträgermedium des Heizkreises (Heizwasser) übertragen und mithilfe einer geringen Menge elektrischen Stroms auf eine noch höhere Temperatur gebracht wird. Aus dieser Funktionsweise ergeben sich die Bezeichnungen „Sole-Wasser-Wärmepumpe“ und „Erdwärmepumpe“.
Erdwärmepumpen können auch gut zur passiven Gebäudekühlung in den Sommermonaten eingesetzt werden. Sie eignen sich für Grundstücke mit ausreichend Freifläche für Erdwärmekollektoren, für Gebäude mit hohem Energiebedarf, die auch bei tiefen Temperaturen eine stabile Leistung benötigen, sowie für Niedertemperatur-Heizsysteme (Fußbodenheizung und andere Flächenheizungen) und alle, die passive Gebäudekühlung ohne zusätzlichen Stromverbrauch wünschen.
Die Installation einer Erdwärmepumpe ist aufwändiger und daher teurer als die einer Luftwärmepumpe, da die Wärmequelle zunächst erschlossen werden muss (das gleiche gilt auch für die Grundwasserwärmepumpe). Bei einer Erdwärmepumpe muss dazu eine Erdbohrung für eine Tiefensonde oder ein Aushub für Flächenkollektoren angelegt werden. Die Bohrungen für Sonden müssen 30-200 m tief sein, während Kollektoren eine Grundstücksfläche benötigen, die etwa doppelt so groß ist wie die zu beheizende Wohnfläche. Hinzu kommen Leitungen ins Haus sowie Bodengutachten und Genehmigungen. Infolgedessen betragen die Wärmepumpe Kosten bei der Installation einer Erdwärmepumpe mit einer Leistung von 8-15 kW zwischen 18.000 und 49.000 Euro.
Sehen wir uns das Beispiel der Erdwärmepumpe Kosten (Sole-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 200 m2 Wohnfläche, guter Dämmung, Fußbodenheizung und ausreichend freier Grundstücksfläche für horizontale Erdwärmekollektoren an.
| Posten | Kosten |
| Erdwärmepumpe (Leistung 8 kW) | 11.000 € |
| Flächenkollektoren (Aushub + Verlegung) | 9.500 € |
| Pufferspeicher 300 L | 1.500 € |
| Rohre, Dichtungen, Sensoren, Ventile | 400 € |
| Installation und Anbindung an das Heizsystem | 6.600 € |
| Inbetriebnahme, Test und Einstellung | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | 29.000 € |
| Förderung | -15.950 € |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | 13.050 € |
Die Grundwasserwärmepumpe nutzt die Wärme des Grundwassers. In der Praxis bedeutet dies, dass mindestens zwei Brunnen gebohrt werden: ein Förderbrunnen (auch Entnahme- oder Saugbrunnen genannt), über den das Grundwasser zur Wärmepumpe befördert wird, und ein Injektionsbrunnen (auch Sicker- oder Schluckbrunnen genannt), über den es nach dem Wärmeentzug wieder in den natürlichen Grundwasserstrom zurückgeführt wird. Der große Vorteil dieses Systems liegt in der sehr stabilen Wärmequelle (Grundwasser weist ganzjährig eine nahezu konstante Temperatur von etwa 8-12 °C auf), weshalb die Wasser-Wasser-Wärmepumpe unter allen Wärmepumpentypen den höheren Wirkungsgrad hat. Die Leistungszahl (COP-Wert) beträgt bei hochwertigen Geräten zwischen 5,2 und 6,2.
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist eine sinnvolle Wahl, wenn nachgewiesen ist, dass ein ausreichendes und stabiles Grundwasservorkommen vorhanden und der Grundwasserstand hoch genug ist. Besonders gut geeignet ist sie für Neubauten sowie Komplettsanierungen oder Umbauprojekte, bei denen die Brunnen und der Technikraum bereits in der Planungsphase vorgesehen werden können. Sie ist auch eine hervorragende Wahl für alle, die sich ein langfristig hocheffizientes System mit möglichst niedrigen Betriebskosten wünschen.
Für Grundwasserwärmepumpen gelten flache Grundstücke mit kiesigem Boden in der Nähe von Flüssen und Auen als ideal. Um Grundwasser thermisch nutzen zu dürfen, muss man bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde (Landratsamt oder kreisfreie Stadt) eine wasserrechtliche Erlaubnis einholen. Die Antragsunterlagen müssen verschiedene fachliche Nachweise enthalten, darunter eine hydrogeologische Standortbeschreibung, Angaben zur Grundwasserbeschaffenheit und zu den geplanten Förder- und Schluckbrunnen, sowie Informationen zur Trinkwasserversorgung im betroffenen Gebiet. Aus diesem Grund sind in die Planung der Investition in der Regel auch ein Hydrogeologe bzw. Geologe sowie ein Fachplaner für Heizungs- und Anlagentechnik (TGA) eingebunden.
Die Grundwasserwärmepumpe Kosten inklusive Installation betragen meistens zwischen 18.000 und 45.000 Euro und hängen von der Leistung des Geräts, der Tiefe und Anzahl der Bohrungen sowie der Komplexität des Anschlusses an das Heizsystem ab. Die Bohrungen und Brunnen machen häufig 20-30 % der Gesamtinvestition aus (z. B. 6.000-14.000 Euro für zwei Bohrungen mit einer Tiefe von 60 m). Trotz der höheren Anfangsinvestition rechnet sich die Wasser-Wasser-Wärmepumpe langfristig, da sich die jährlichen Stromkosten für die Wärmepumpenheizung in einem gut gedämmten Einfamilienhaus auf lediglich 500-600 Euro belaufen.
Sehen wir uns das Beispiel der Grundwasserwärmepumpe Kosten (Wasser-Wasser-Wärmepumpe) für einen Neubau mit 180 m2 Wohnfläche auf einem Grundstück mit guter Grundwasserverfügbarkeit an:
| Posten | Kosten |
| Grundwasserwärmepumpe (Leistung 10 kW) | 10.000 € |
| Zwei Bohrungen (Saug- und Schluckbrunnen, Tiefe 2 × 40 m, Tauchpumpe, Verrohrung) | 6.500 € |
| Pufferspeicher 300 L | 1.500 € |
| Rohrleitungen zwischen den Brunnen und dem Heizraum, Armaturen, Filter | 1.200 € |
| Installation, Anbindung an die Fußbodenheizung, Inbetriebnahme und Einstellung | 5.800 € |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | 25.000 € |
| Förderung | -13.750 € |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | 11.250 € |
Die Warmwasser Wärmepumpe bzw. Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) ist eine hervorragende Lösung für Haushalte, die ihre Kosten für die Warmwasserbereitung senken möchten, ohne gleich das gesamte Heizsystem auszutauschen. Dieser Wärmepumpentyp kann nicht zur Gebäudeheizung genutzt werden, doch weil die Warmwasserbereitung einen großen Anteil an den jährlichen Heizkosten hat, ist ihre Entkopplung vom Heizkessel eine sinnvolle Maßnahme, mit der sich sowohl der Energieverbrauch als auch die Heizkosten senken lassen. Warmwasser Wärmepumpen nutzen die thermische Energie der Umgebungsluft und funktionieren daher ähnlich wie Luftwärmepumpen. In der Regel handelt es sich um Monoblock-Geräte mit integriertem Warmwasserspeicher (150-300 L).
Warmwasser Wärmepumpen eignen sich sehr gut für Einfamilienhäuser mit hohem Warmwasserbedarf und für Sanierungen, bei denen die Gebäudeheizung entlastet werden soll. Sie kann auch in Objekten ohne Zentralheizung eingesetzt werden. Ganz besonders effizient sind sie in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage. Das Gerät kann beispielsweise in der Speisekammer aufgestellt werden, in denen das Kühlen der Raumluft sogar von Vorteil ist.
Die Gesamtkosten inklusive Anschluss an das Heizsystem liegen je nach Modell und Montageaufwand bei 2.000 bis 6.500 Euro. Der Einbau einer Brauchwasserwärmepumpe (BWWP) als isolierte Einzelmaßnahme wird durch die BEG nicht gefördert. Wenn jedoch die Warmwasser Wärmepumpe als Teil einer förderfähigen Heizungsmodernisierung installiert wird, kann sie als Bestandteil der Gesamtmaßnahme mitgefördert werden. Das bedeutet, dass bei kombinierter Installation einer Heizungs- und Brauchwasserwärmepumpe für das Gesamtpaket die Grundförderung von 30 Prozent auf die gesamten förderfähigen Kosten bis 30.000 Euro gewährt werden kann.
Darüber hinaus bieten die Bundesländer eigene Förderprogramme an. So fördert beispielsweise Baden-Württemberg den Austausch einer elektrischen Direktheizung oder einer fossilen Kesselheizung durch eine Warmwasser-Wärmepumpe mit einem Zuschuss in Höhe von 500 bis 1.000 Euro.
Sehen wir und das Beispiel der Warmwasser Wärmepumpe Kosten (BWWP) für einen vierköpfigen Haushalt an.
| Posten | Kosten |
| Warmwasser Wärmepumpe 200 L | 2.300 € |
| Integrierter Elektroheizstab (zur Nachheizung) | In den Installationskosten enthalten |
| Installation und Anschluss an die Wasserinstallation | 600 € |
| Rohrmaterial, Sicherheitsventil, Anschlüsse | 200 € |
| Inbetriebnahme und Test | In den Installationskosten enthalten |
| Gesamtkosten inkl. MwSt. (ohne Förderung) | 3.100 € |
| Förderung | -1.705 €* |
| Gesamtkosten für den Bauherrn | 1.395 € |
*Die Installation einer Brauchwasserwärmepumpe (BWWP), die ausschließlich der Brauchwassererwärmung dient, ist als Einzelmaßnahme durch die BEG-Förderung nicht förderfähig. Wenn jedoch Heizungs- und Brauchwasserwärmepumpe zusammen installiert werden, kann die Gesamtmaßnahme gefördert werden. Daher haben wir hier die gleiche Förderungshöhe angesetzt wie bei anderen Wärmepumpenarten (55 %).
| Art der Wärmepumpe | Kosten des Geräts | Installations-Kosten | Kosten von Zusatz-Arbeiten | Nennwärme-Leistung | COP-Wert | Zweck | Kosten in Deutschland (ohne Förderung) |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | 7.000 € | 5.000 € | 2.700 € | 8 kW | 3,5-4 | Fußboden-heizung, gut gedämmte Gebäude | 14.700 € |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | 14.000 € | 6.000 € | 3.000 € | 10 kW | 3,4-3,8 | Heizkörper, schlecht gedämmte Gebäude | 23.000 € |
| Erdwärmepumpe | 11.000 € | 6.600 € | 11.400 € | 8 kW | 4-4,5 | Niedertemperatur-heizung, passive Kühlung | 29.000 € |
| Grundwasserwärmepumpe | 10.000 € | 5.800 € | 9.200 € | 10 kW | 5,2-6,2 | Niedertemperatur-heizung, höchste Heizkostenersparnis, anspruchsvollere Ausführung (Brunnen) | 25.000 € |
| Warmwasser Wärmepumpe | 2.300 € | 600 € | 200 € | 1,5-2 kW | 3,5 | Warmwasser-Bereitung | 3.100 € |
Der Umstieg auf eine Wärmepumpenheizung erfordert eine relativ hohe Anfangsinvestition, doch dank der niedrigen Betriebskosten rechnet sich diese oft überraschend schnell. Die Amortisationszeit hängt von der Art der Wärmepumpe, dem bestehenden Heizsystem (z. B. Öl, Holz, Strom) sowie dem jährlichen Heizwärmebedarf und der energetischen Qualität der Gebäudehülle ab. Unten haben wir ein Beispiel für den Umstieg von einer Gasheizung auf eine Wärmepumpenheizung für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einem jährlichen Heizwärmebedarf von 10.500 kWh angeführt:
| Art der Wärmepumpe | Investition (€)* | Jährliche Heizkosten (€) | Jährliche Heizkosten-Ersparnis gegenüber einer Gasheizung (€) | Amortisations-Zeit (Jahre) | Amortisations-Zeit mit Förderung (Jahre) |
| Luftwärmepumpe | 6.615 € | ca. 700 € | 1.600 € | 8,5 Jahre | 4,2 Jahre |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | 10.350 € | ca. 1.200 € | 1.100 € | 21 Jahre | 9,4 Jahre |
| Erdwärmepumpe | 13.050 € | ca. 600 € | 1.700 € | 17 Jahre | 7,7 Jahre |
| Grundwasserwärmepumpe | 11.250 € | ca. 550 € | 1.750 € | 14,3 Jahre | 6,4 Jahre |
| Warmwasser Wärmepumpe | 1.395 € | ca. 200 € | 250 € | 12,4 Jahre | 5,6 Jahre |
*Die angegebenen Kosten beziehen sich auf die effektive Kosten für den Bauherrn nach Abzug der Förderung.
Am schnellsten rechnet sich die Investition bei einer Luftwärmepumpe. Wer jedoch ausreichend Grundstücksfläche hat oder neu baut, erzielt langfristig mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe die höchste Heizkostenersparnis.
Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe. Dabei handelt es sich um die maximale Heizleistung, die das Gerät unter standardisierten Bedingungen abgeben kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben und ist ein wichtiger Faktor für die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe. Eine höhere Nennwärmeleistung bedeutet natürlich höhere Kosten. Der Preisunterschied zwischen einem 8-kW- und einem 12-kW-Modell kann zwischen 1.700 und 5.000 Euro betragen. Deshalb ist es wichtig, die benötigte Nennwärmeleistung möglichst präzise zu ermitteln.
Um die erforderliche Nennwärmeleistung der Wärmepumpe zu ermitteln, müssen Sie den jährliche Heizwärmebedarf des Gebäudes kennen.
Der jährliche Heizwärmebedarf Ihres Zuhauses hängt von der Gebäudegröße, dem Dämmstandard und den klimatischen Bedingungen ab. Als Grundlage für seine Berechnung dienen die Werte im Energieausweis, insbesondere die Angaben zur Energieeffizienzklasse und dem Energiebedarf bzw. -verbrauch (Seite 2 im Bedarfsausweis bzw. Seite 3 im Verbrauchsausweis). Hier sind die Richtwerte für den geschätzten jährlichen Heizwärmebedarf verschiedener Arten von Häusern:
| Gebäudedämmung | 100-150 m² Fläche | 150-200 m² Fläche | 200-250 m² Fläche | 250 m² Fläche oder mehr |
| Schlechte Dämmung* | 16.000 kWh | 21.000 kWh | 26.000 kWh | 31.000 kWh |
| Durchschnittliche Dämmung * | 11.000 kWh | 15.000 kWh | 19.000 kWh | 23.000 kWh |
| Gute Dämmung* | 6.500 kWh | 9.000 kWh | 12.000 kWh | 14.500 kWh |
*Schlechte Dämmung bedeutet einen unsanierten Altbau. Durchschnittliche Dämmung bedeutet 10-12 cm Fassadendämmung und 2-fach verglaste Kunststofffenster. Gute Dämmung bedeutet eine nach zeitgemäßen Wärmeschutzstandard gedämmte thermische Gebäudehülle mit 3-fach verglasten Fenstern.
Damit eine Wärmepumpe effizient arbeiten kann, muss ihre Leistung möglichst genau auf den maximal zu erwartenden Wärmebedarf des Gebäudes abgestimmt sein. Ist die Anlage zu schwach ausgelegt, kann sie die Spitzenlast im Winter nicht abdecken. Infolgedessen muss häufig der elektrische Heizstab zur Unterstützung eingeschaltet werden, was den Stromverbrauch und damit die Betriebskosten deutlich erhöht. Eine überdimensionierte Wärmepumpe läuft dagegen in kurzen Takten, was den Verdichter belastet und die Effizienz der Anlage senkt. Wärmepumpen arbeiten nämlich am effizientesten bei möglichst langen Laufzeiten mit wenigen Starts und Stopps (der Verdichter verbraucht für das Einschalten mehr elektrische Energie, außerdem stellt das eine erhöhte Materialbelastung dar). Daher beeinflusst die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe nicht nur ihren Anschaffungspreis, sondern auch die erforderliche Größe des Pufferspeichers, den Stromverbrauch im Betrieb sowie die Lebensdauer der gesamten Anlage. Nachstehend die empfohlene Berechnungsgrundlage:
| Jährlicher Heizwärmebedarf | Luftwärmepumpe | Hochtemperatur Wärmepumpe | Erdwärmepumpe | Grundwasserwärmepumpe |
| 6.500-9.000 kWh | 5-6 kW | 6-7 kW | 4-5 kW | 4-5 kW |
| 11.000-15.000 kWh | 8-9 kW | 9-10 kW | 7-8 kW | 7-8 kW |
| 19.000-23.000 kWh | 11-13 kW | 12-14 kW | 10-11 kW | 10-11 kW |
| 26.000-31.000 kWh | 15-17 kW | 17-19 kW | 14-16 kW | 14-16 kW |
Bei Grundwasser- und Erdwärmepumpen kann die Nennwärmeleistung gleich hoch sein. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass Grundwasserwärmepumpen aufgrund der konstanten Grundwassertemperatur noch höhere Leistungszahlen (COP-Wert) haben.
Berechnung der benötigten Wärmepumpenleistung: Leistung (in kW) = jährlicher Energiebedarf (kWh) ÷ 1.800
In Zeiten schwankender Energiepreise, wachsender Umweltbewusstheit und steigender Bedeutung der Energieeffizienz bei Bau- und Sanierungsvorhaben stellt die Wärmepumpe eine der besten Optionen für die Gebäudeheizung dar. Ihre Betriebskosten und der Wartungsaufwand sind niedrig und obendrein wird der Haushalt durch die Anlage unabhängig von fossilen Energieträgern (Gas, Öl). Die Wärmepumpenheizung ist nachhaltig und gilt als besonders zukunftssicher. Darüber hinaus kann die Wärmepumpe im Sommer auch zur Gebäudekühlung eingesetzt werden. Die Anschaffungskosten lassen sich durch Förderungen von Bund und Ländern spürbar verringern. Als stärkste Argumente für eine Wärmepumpe sind ihre Kosteneffizienz und ihre lange Lebensdauer anzuführen.
Das sind die Hauptvorteile von Wärmepumpen gegenüber anderen Heizsystemen:
| Kriterium | Wärmepumpe | Ölheizung |
| Investitionskosten | 10.000-40.000 € (-30% Förderung) | 5.000 € |
| Jährliche Heizkosten | 500-1000 €/Jahr | 1.500-2.500 €/Jahr |
| Gesamtkosten (15 Jahre) | 7.500-15.000 € | 22.500-37.500 € |
| Energieverbrauch | Strom (0,35 €/kWh) | Heizöl (1,10 €/L) |
| Versorgungssicherheit | Hoch: Kein Brennstoffbedarf | Abhängigkeit von Ölmarkt und Importen |
| Förderung | Bis zu 70% / bis zu 21.000 € | Keine |
| Nachhaltigkeit | Erneuerbare Energie, geringe Emissionen | fossiler Energieträger, hohe Emissionen |
| Lebensdauer | Bis 25 Jahre | 15-20 Jahre |
| Wartungsaufwand | Minimal | Regelmäßige Wartung und Rauchfangkehrer |
| Kühlfunktion im Sommer | Möglich | Nicht möglich |
Die Leistungszahl bzw. der COP-Wert (Coefficient of Performance) ist einer der wichtigsten Werte bei der Auswahl einer Wärmepumpe. Der COP-Wert beschreibt das Verhältnis von eingesetzter elektrischer Energie (für den Antrieb des Verdichters) zu abgegebener Heizleistung. Vereinfacht gesagt: Wenn beispielsweise der COP-Wert einer Wärmepumpe bei 4 liegt, bedeutet dies, dass für 4 kWh gewonnener Heizenergie 1 kWh an elektrischem Strom eingesetzt werden muss. Der COP-Wert ist nicht konstant, sondern hängt von mehreren Faktoren wie der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur im Heizsystem ab. Daher gibt es den SCOP-Wert (Seasonal COP), der bei vorgeschriebenen Messpunkten berechnet wird. Ein weiterer wichtiger Wert ist die Jahresarbeitszahl (JAZ), die sich auf den Wärmepumpenbetrieb eines ganzen Jahres bezieht und sowohl die durch das Jahr variierenden Betriebsbedingungen als auch die Leistung von Hilfsaggregaten (z. B. Verteilerpumpen, E-Heizstab oder Luft-Ventilatoren) berücksichtigt.
Je höher der COP-Wert, desto effizienter ist die Wärmepumpe.
| Wärmepumpentyp | Durchschnittlicher COP-Wert* | Effizienz |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | 3,5-4,0 | Hoch (abhängig von der Außentemperatur) |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | 3,0-3,8 | Hoch (abhängig von der Außentemperatur) |
| Erdwärmepumpe | 4,0-4,5 | Sehr hoch (relativ konstante Temperatur der Wärmequelle) |
| Grundwasserwärmepumpe | 5,2-6,2 | Hervorragend (konstante Grundwassertemperatur) |
| Warmwasser Wärmepumpe | 5,2-6,2 | Energieeffiziente Warmwasserbereitung |
*Der COP einer Wärmepumpe wird unter standardisierten Bedingungen gemäß DIN EN 14511 ermittelt, zum Beispiel bei 7 °C Außenluft und 35 °C Vorlauf für eine Luftwärmepumpe. Da die Temperatur der Wärmequelle schwankt, schwankt auch der COP-Wert.
Ein höherer COP-Wert bedeutet, dass zur Erzeugung der gleichen Menge an Heizwärme weniger elektrische Energie benötigt wird, was wiederum niedrigere Heizkosten bedeutet. Allerdings sind Geräte mit hohem COP-Wert teurer. Der Preisunterschied zwischen einer Wärmepumpe mit einem COP-Wert von 3,5 und einem Modell mit einem COP-Wert von 4,5 kann 2.000 bis 4.000 Euro betragen. Diese Mehrkosten amortisieren sich jedoch meist rasch durch die geringeren Betriebskosten. Der COP-Wert ist vergleichbar mit dem Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs: Für sich allein stehend, ist er nur begrenzt aussagekräftig, trotzdem ist er ein besonders wichtiger Effizienzindikator. Je höher dieser Wert ist, desto kosteneffizienter ist die Wärmepumpe auf lange Sicht. Deshalb sollte man sich für ein Modell mit möglichst hohem COP-Wert entscheiden.
Moderne Wärmepumpen sind auf geräuscharmen Betrieb ausgelegt. Die Lautstärke der Betriebsgeräusche einer Luftwärmepumpe hängt zum Großteil von der Leistung der Anlage ab (leistungsstarke Geräte haben auch leistungsstarke Ventilatoren). Moderne Geräte können auf einen leiseren Nachtmodus eingestellt werden. Trotzdem muss der Aufstellort mit Bedacht gewählt werden, da beispielsweise Hauswände oder Zäune Schall reflektieren können (deshalb sollte die Außeneinheit schräg oder seitlich versetzt zum Haus platziert werden). Auch fehlerhafte Installation kann zu störenden Geräuschen führen (Körperschall infolge falscher Montage). Die Außeneinheit der Luftwärmepumpe enthält einen Ventilator und einen Verdichter und ist somit der lauteste Teil der Anlage, typische Schallwerte liegen bei 35-45 dB in 5 m Entfernung im Normalbetrieb und bis zu 55.60 dB direkt am Gerät unter Volllast. Deshalb ist auch auf den Abstand zur Grundstücksgrenze zu achten.
Die Inneneinheit enthält meist nur ein hydraulisches Modul und einen Kombispeicher, weshalb sie nahezu geräuschlos arbeitet.
Bei einer Wärmepumpe handelt es sich um eine langfristige Investition. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf gründlich zu der Lebensdauer, den Garantiebedingungen und den Wartungskosten informieren. Moderne Geräte gelten als sehr zuverlässig und erreichen bei fachgerechter Installation und regelmäßiger Wartung eine Lebensdauer von 15 bis 25 Jahren.
Die Herstellergarantie beträgt in der Regel 2 bis 5 Jahre für das gesamte System. Viele Hersteller gewähren eine verlängerte Garantie von 7 bis 10 Jahren, wenn die Anlage von einem autorisierten Fachbetrieb installiert und regelmäßig gewartet wird.
Für einen störungsfreien Betrieb empfiehlt sich eine jährliche Wartung, wobei die Wartung nach der ersten Heizperiode besonders wichtig ist. Die jährliche Wartung kostet zwischen 200 und 300 Euro. Der Austausch von Filtern und anderen Verschleißteilen kostet 50 bis 300 Euro. Größere Reparaturmaßnahmen (etwa am Verdichter oder an der Elektronik) können 500 bis 2.000 Euro kosten, weshalb eine umfassende Garantie besonders wichtig ist.
| Wärmepumpentyp | Lebensdauer | Übliche Garantiezeit | Wartungsintervall |
| Luftwärmepumpe (Niedertemperatur) | 15-20 Jahre | 2-5 Jahre | 1x jährlich |
| Luftwärmepumpe (Hochtemperatur) | 15-20 Jahre | 2-5 Jahre | 1x jährlich |
| Erdwärmepumpe | 20-25 Jahre | 5-7 Jahre | 1x jährlich |
| Grundwasserwärmepumpe | 20-25 Jahre | 5-7 Jahre | 1x jährlich |
| Warmwasser Wärmepumpe | 10-15 Jahre | 2-5 Jahre | 1x jährlich |
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist das zentrale Förderprogramm der Bundesregierung, mit dem Wärmepumpen im Neubau und bei Sanierungen durch Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite unterstützt werden. Der Austausch einer veralteten Heizung durch eine Wärmepumpe wird über den BEG-Programmteil Einzelmaßnahmen (BEG EM) gefördert.
Der maximale Fördersatz beträgt 70 %!
Die Basisförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beträgt 30 % der förderfähigen Investitionskosten. Zusätzlich zur Basisförderung können Sie verschiedene Boni erhalten:
Die Boni können mit der Basisförderung kombiniert werden, wobei die Gesamtförderung auf 70 % begrenzt ist. Die Obergrenze für die förderfähigen Investitionskosten liegt bei 30.000 Euro pro Wohneinheit (bei größeren Wohngebäuden steigen die förderbaren Investitionskosten mit jeder weiteren Wohneinheit). Das bedeutet, dass Sie für die Installation einer Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus maximal 21.000 Euro als nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten können. Für die von Hochwasser im Frühjahr 2024 betroffenen Regionen in Bayern und Baden-Württemberg hat der Staat mehrere Vereinfachungen bei der BEG eingeführt.
Zusätzlich zu diesem Zuschuss können Sie bei der KfW einen Ergänzungskredit Plus - Wohngebäude (Produktnummer 358) zu besonders günstigen Konditionen beantragen.
Um förderfähig zu sein, muss Ihre neue Wärmepumpe jedoch einige technische Voraussetzungen erfüllen. Sie muss mit einem synthetischen oder natürlichen Kältemittel arbeiten, wobei Sie in letztgenanntem Fall einem Effizienzbonus beantragen können. Ihre jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ƞs oder ETAs) und ihre Jahresarbeitszahl (JAZ) müssen ausreichend hoch sein. Außerdem muss die Wärmepumpe SG-Ready sein, was bedeutet, dass sie für den Einsatz in intelligenten Stromnetzen (Smart Grid), die sich vom Versorger steuern lassen, geeignet sein muss. Eine weitere Bedingung ist der Anschluss über ein zertifiziertes Smart-Meter-Gateway. Bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdwärmesonde kommen die Beauftragung einer DVGW W120-2 zertifizierten Bohrfirmen sowie eine verschuldensunabhängige Versicherung der Sondenbohrung hinzu. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen müssen die Geräuschemissionen um 5 % unter den in der europäischen Ökodesign-Verordnung von 2013 genannten Werten liegen.
Als Erstes müssen Sie einen Auftragnehmer für Ihre Wärmepumpe finden und mit ihm einen Liefer- oder Leistungsvertrag abschließen, der eine aufschiebende oder auflösende Bedingung enthalten und an die Förderzusage gebunden sein muss. Des Weiteren muss im Vertrag ein Ausführungsdatum im Bewilligungszeitraum (36 Monate ab Erhalt des Zuwendungsbescheids) vereinbart werden. Nach Vertragsabschluss müssen Sie sich noch von Ihrem Fachhandwerker oder Ihrem Energieberater eine Bestätigung zum Antrag (BzA) mit zugehöriger Kennnummer erstellen lassen.
Sobald Sie diese Unterlagen beisammenhaben, können Sie einen Förderantrag stellen, was ausschließlich online über das KfW-Portal „Meine KfW“ möglich ist. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheids können Sie entweder mit der Sanierung beginnen oder zuerst einen Ergänzungskredit beantragen. Die Maßnahme muss im Bewilligungszeitraum umgesetzt werden (der Bewilligungszeitraum kann nicht verlängert werden).
Sind alle Arbeiten abgeschlossen, händigt Ihr Fachhandwerker Ihnen eine Bestätigung nach Durchführung (BnD) aus, die Sie zusammen mit sämtlichen Rechnungen und eventuell weiteren Nachweisen (Einkommensbonus und Klimageschwindigkeitsbonus) über das Online-Portal der KfW einreichen müssen. Im Falle eines positiven Prüfbescheids wird Ihnen dann die Förderung Ihrer Wärmepumpe ausgezahlt.
Neben der Bundesförderung gibt es noch weitere Förderprogramme auf Landesebene (z. B. das Programm „progres.nrw“ in Nordrhein-Westfalen) sowie kommunale Zuschüsse (z. B. in München und Nürnberg) als Ergänzung zur BEG.
Die Installation einer Wärmepumpe ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe. Fehler bei der Montage können höhere Heizkosten, häufige Störungen oder einen insgesamt ineffizienten Betrieb zur Folge haben. Deshalb ist es umso wichtiger, eine präzise Angebotsanfrage vorzubereiten und einen erfahrenen Fachbetrieb zu beauftragen. Je genauer Ihre Angaben sind, desto verlässlicher fällt das Angebot aus.
Sie können sich mit der folgenden Liste helfen:
Die beste Zeit für Bestellung und Installation einer Wärmepumpe sind die Monate Juni, Juli und August. In dieser Zeit sind die Fachbetriebe weniger ausgelastet, Geräte vorrätig und die Preise häufig günstiger.
Da Wärmepumpen in Deutschland sehr beliebt sind und von Bund und Ländern gefördert werden, überrascht es nicht, dass es auch viele Auftragnehmer für die Installation von Wärmepumpen gibt. Doch die große Zahl von Anbietern kann die Entscheidungsfindung deutlich erschweren, denn wer die Wahl hat, hat die Qual. Prüfen Sie die Referenzen verschiedener Auftragnehmer, treffen Sie eine engere Auswahl und sprechen Sie mit den infrage kommenden Auftragnehmern, um sich ein Bild von deren Beratungskompetenz zu machen. Informieren Sie sich auch zu den Garantien und dem Kundendienst. Für die Inanspruchnahme von Bundes- und Landesförderungen muss die Wärmepumpe von einem zugelassenen Fachbetrieb installiert werden.
Über die Plattform Daibau können Sie schnell und unkompliziert Angebote von gut bewerteten Anbietern und Installateuren von Wärmepumpen einholen.
Die Kosten einer Wärmepumpe inklusive Installation bewegen sich zwischen 10.000 bis 49.000 Euro, da sie je nach Typ und Leistung stark variieren. Der günstigste und verbreitetste Wärmepumpentyp in Deutschland ist die Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe). Grundwasserwärmepumpen (Wasser-Wasser-Wärmepumpen) und Erdwärmepumpen (Sole-Wasser-Wärmepumpen) sind vor allem aufgrund der hohen Erschließungskosten spürbar teurer.
Die Kosten von Wärmepumpen können durch Förderungen von Bund und Ländern stark abgemildert werden (bis zu 70 % durch die BEG, zuzüglich möglicher Landesförderungen) und dank der niedrigen Betriebskosten amortisiert sich die Wärmepumpenheizung auf lange Sicht.
In der Regel belaufen sich die Gesamtkosten von Niedrigtemperatur-Luftwärmepumpen inklusive Installation auf 10.000 bis 20.000 Euro. Die Kosten einer Luftwärmepumpe (Luft-Wasser-Wärmepumpe) variiren so stark, weil sie von der Leistung, dem Hersteller und der Komplexität der Installation abhängen.
Wenn Sie Ihre Wärmepumpe mit bestehenden Heizkörpern kombinieren möchten, brauchen Sie eine Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP), die höhere Vorlauftemperaturen liefern kann als herkömmliche Wärmepumpen. Hochtemperatur Luftwärmepumpen sind teurer als herkömmliche Luftwärmepumpen, ihre Kosten belaufen sich auf 12.000 bis 32.000 Euro. Wenn Sie neue, großflächige Heizkörper (z. B. Niedertemperatur Heizkörper oder Gebläsekonvektoren) einbauen und diese korrekt dimensionieren, können Sie auch eine Niedertemperatur Luftwärmepumpe einsetzen.
Für ein Haus mit 100 m2 Wohnfläche benötigt man eine 6-kW-Wärmepumpe, die Kosten der Wärmepumpe inklusive Installation belaufen sich auf 10.000 bis 13.500 Euro.
Eine Luftwärmepumpe für ein Haus mit 120 m² kostet in der Regel zwischen 10.500 und 15.000 Euro. Die genauen Kosten hängen von zahlreichen Faktoren ab, vor allem von dem Gerätetyp, der Gebäudefläche und dem Installationsaufwand. Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen und sich gründlich über die Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland zu informieren.
Der Richtpreis für eine Luftwärmepumpe inklusive Installation für ein Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche liegt bei 11.000 bis 16.000 Euro. Auf unserer Website finden Sie auch ein Beispiel für ein saniertes Haus aus den 1970er-Jahren, bei dem die Gesamtkosten nach Abzug der Förderung sehr niedrig waren.
Zur Beheizung eines Hauses mit 200 m2 Wohnfläche wird eine Wärmepumpe mit einer Leistung von ungefähr 12 kW benötigt (bei einem gut gedämmten Neubau); die Kosten inklusive Installation betragen zwischen 12.000 und 18.000 Euro.
Ja, die Umrüstung auf eine Wärmepumpe kann auch in einem Altbau sinnvoll sein, sofern das System fachgerecht geplant wird und das Gebäude ausreichend gedämmt ist.
Ja, Gebäude mit Wärmepumpe erzielen im Durchschnitt höhere Verkaufspreise als vergleichbare Objekte ohne Wärmepumpe.
Herkömmliche Heizkörper erfordern aufgrund der geringen Heizfläche höhere Vorlauftemperaturen als Flächenheizungen (Wand-, Decken- oder Fußbodenheizung) und müssen daher mit einer Hochtemperatur Wärmepumpe (HT-WP) kombiniert werden. Eine Niedertemperatur Wärmepumpe arbeitet am effizientesten in Kombination mit einer Fußbodenheizung.
Ja, allerdings ist die Kombination mit einer Photovoltaikanlage (PV) eine sinnvolle Ergänzung, da der Solarstrom die Betriebskosten senkt und die Abhängigkeit von den schwankenden Energiepreisen reduziert.
Die monatlichen Kosten für den Betrieb einer Wärmepumpe betragen üblicherweise 65 bis 200 Euro. Die jährlichen Stromkosten für eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus belaufen sich in der Regel auf 600 bis 2.000 Euro. Sie hängen von der Gebäudefläche, dem Dämmstandard, dem Wärmepumpentyp und den aktuellen Strompreisen ab. Hinzu kommen jährliche Wartungskosten von 150 bis 250 Euro.
Probleme treten vor allem bei Reihenhäusern auf, die meist relativ schmal gebaut und oft nur etwa 6 m breit sind. Dadurch können die vorgeschriebenen Abstände nach Brandschutz- und Schallschutzvorgaben schwer eingehalten werden.
Die Lebensdauer von Wärmepumpe beträgt 15 bis 25 Jahre, bei regelmäßiger und fachgerechter Wartung hält das Gerät auch länger.
Wärmepumpen gelten als sehr wartungsarm, insbesondere im Vergleich zu anderen Heizsystemen. Mit regelmäßiger Wartung kann man teuren Reparaturen vorbeugen und die Betriebssicherheit erhöhen.
Die durchschnittlichen Wartungskosten für eine Wärmepumpe betragen zwischen 150 und 250 Euro, können aber auch auf 350 Euro oder mehr ansteigen, wenn Reparatureingriffe notwendig sind. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach dem Typ und Alter des Geräts, dem Wartungsumfang sowie den regional üblichen Wartungskosten.
Die Anschaffung einer Wärmepumpe ist zwar teuer, dafür ist die Wärmepumpenheizung aber langfristig wesentlich kosteneffizienter als andere Heizsysteme. Zudem soll in der Schweiz das Heizen mit Öl, Flüssiggas, Kohle und Gas ab 2045 verboten sein, weshalb der Umstieg auf nachhaltige Energiequellen auch von Bund und Ländern gefördert wird.
Daibau.de, Hilfe bei der Beurteilung von Investitionen und bei der Auswahl eines Auftragnehmers für Ihr Zuhause
Wärmepumpe
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt ist eine Wärmepumpe.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
13500 € bis 22500 €
Wärmepumpe- Bestand Heizkörpertausch von ÖL
Guten Tag,
wir planen den Austausch einer bestehenden Ölheizung gegen eine Luft‑Wasser‑Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus im Bestand (ca. 170 m²).
Gewünscht ist eine optimale Auslegung der Wärmepumpe, Kältemittel R290, Heizkörperbetrieb inkl. Austausch von ca. 15 Heizkörpern, hydraulischem Abgleich sowie ggf. Einbindung der bestehenden Solarthermie.
Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie hierfür ein Angebot inkl. Förderabwicklung erstellen können.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
13500 € bis 22500 €
Brunnen für Geothermie
Guten Tag!
Bitte um ein Angebot für Geothermie mit Wärmepumpe Wasser/Wasser
2 Familienhaus bisheriger Energiebedarf für Gasheizung ca 47000 kWh pro Jahr.
Mit freundlichen Grüßen
27000 € bis 45000 €




































Wir sind für Sie an jedem Werktag von 8:00 bis 16:00 erreichbar. Wie können wir Ihnen helfen?