Estrich Preis pro m2, inkl. Lieferung und Montage des Zementestrichs mit einer Dicke von 5 cm, geeignet für geringe Belastungen.
Der Preis des Estrichs hängt am meisten von der Dicke des Estrichs ab. Unter dem Estrich können Sie eine Wärmedämmung, eine Schalldämmung, die den Lärm zwischen den Räumen verringert, und eine Abdichtung verlegen, die in Badezimmern und Küchen vorgeschrieben ist. Sie können auch Fußbodenheizungspaneele verlegen. Anschließend wird der meist 6 cm dicke Estrich verlegt. Sie können auch Estrichadditive wie schnell trocknende Estrichadditive, Weichmacher und Fußbodenheizungsadditive verwenden. Ohne Zusatzstoffe muss der Estrich mindestens 21 Tage getrocknet werden.
Komplette Estricharbeiten für einen Neubau, inkl. PE-Folie T200, Wärmedämmung, 180/100mm Randdämmstreifen und 7 cm starkem Zementestrich.
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Kosten für die komplette Lieferung und Ausführung eines maschinellen Zementestrichs, Sand mit 0-4mm Granulierung, C15-20, Stärke:
Kosten für die komplette Lieferung und Ausführung eines Zement-Sulfat-Fließestrichs oder Calciumsulfat-Fließestrichs mit einer Stärke von 35 mm bis 50... Mehr
Kosten für den Zusatz eines Fließmittels für Fußbodenheizung.
Kosten für den Zusatz eines Superplastifizierers für Festigkeit.
Kosten für den Zusatz eines Superplastifizierers für Wasserbeständigkeit.
Kosten für das Einarbeiten eines Schnell-Trocknungszusatzes in die Estrichmasse, damit die geplante Festigkeit schneller erreicht wird.
Kosten für die Lieferung, Zuschneidung und Verlegung von verzinkten Bewehrungsnetzen mit Maschen 50 × 50 mm in der entsprechenden Höhe.
Kosten für den Zusatz von Polypropylenfasern der Länge 6–12 mm zur Vermeidung von Mikrorissen im Estrich bei einem Verbrauch von ca. 0,75 kg/m².
Preis für die Vorbereitung des Untergrunds, Lieferung und Einbau von Wärmedämmung mit gewählter Stärke unter dem Estrich.
Der Estrich ist ein Bauteil, das zwischen dem tragenden Untergrund (z. B. Betondecke) und dem Bodenbelag (Parkett, Laminat, Fliesen o. Ä.) eingebracht wird. Seine Hauptaufgabe besteht darin, einen geeigneten Untergrund für den Bodenbelag zu schaffen.
Durch das Einbringen des Estrichs werden Unebenheiten in der Rohbaukonstruktion ausgeglichen, sodass ein gleichmäßiger und tragfähiger Untergrund für den Fußboden entsteht. Beim Estrich handelt es sich um eine relativ dünne Schicht, die je nach Ausführung auch Wärme- und Schallschutz bieten oder die Rohre einer Fußbodenheizung aufnehmen kann. In letztgenanntem Fall spricht man von einem Heizestrich, der sich durch die Heizrohre aufheizt und die Wärme dann über seine gesamte Fläche gleichmäßig an den Bodenbelag abgibt, über den sie schließlich in den Raum abgestrahlt wird. Für den Heizestrich werden Materialien verwendet, deren Wärmeleitfähigkeit jener von Naturstein ähnelt, was bedeutet, dass sich der Estrich langsam erwärmt und die Wärme anschließend über einen längeren Zeitraum gleichmäßig an den Raum abgibt.
In Einfamilienhäusern wird üblicherweise ein Zementestrich der Festigkeitsklasse C16/20 eingebracht.
Der Estrich dient der Nivellierung des Bodens, dem Erreichen der vorgesehenen Fußbodenhöhe und bei Bedarf auch der Herstellung eines Gefälles für den Wasserablauf (Gefälleestrich).
Die Kosten für einen Estrich variieren je nach Ausführung, Zusammensetzung, Aufbauhöhe und Quadratmeterzahl. Die Kosten pro m2 für einen Zementestrich mit einer Dicke von 5 cm inklusive Lieferung und maschineller Verarbeitung (Estrichmaschine) liegen bei etwa 18 bis 43 Euro pro m2. Die Kosten für einen 8 cm dicken Zementestrich betragen 21 bis 50 Euro pro m2.
Estriche werden nach verschiedenen Kriterien wie der Art des Bindemittels oder der Verlegeart kategorisiert. Wird der Estrich direkt auf den tragenden Untergrund verlegt und kraftschlüssig mit diesem verbunden, spricht man von einem Verbundestrich. Im Regelfall wird der Estrich jedoch als schwimmender Estrich verlegt, was bedeutet, dass darunter eine Dämmschicht verlegt und entlang der Wände Randdämmstreifen aus Schaumstoff angebracht werden. Der Estrich hat also keinen direkten Kontakt zum Untergrund oder zu den Wänden, sondern liegt bzw. schwimmt auf einer Dämmschicht, die als Wärme- und/oder Trittschalldämmung dient.
| Estrichart | Verbundestrich | Schwimmender Estrich |
| Vorteile |
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| Estrichart | Vorteile | Nachteile |
| Anhydritestrich | Sehr gute Wärmeleitfähigkeit, hervorragend als Heizestrich geeignet; geringe Schwindneigung und hohe Maßhaltigkeit; aufgrund seiner Stabilität besonders geeignet für große, fugenarme Flächen. | Nicht feuchtigkeitsbeständig; ungeeignet für Außenbereiche sowie Feucht- und Nassräume. |
| Magnesitestrich | Gute Schalldämmung und geringes Eigengewicht; hohe Abriebfestigkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit, daher häufig im Industrie- und Lagerbereich eingesetzt; sehr hohe Feuerfestigkeit. | Vergleichsweise hohe Kosten; empfindlich gegenüber dauerhafter Feuchtigkeitseinwirkung; ausschließlich für Innenräume geeignet. |
| Kunstharzestrich | Sehr hohe Beständigkeit gegen Abrieb, Feuchtigkeit und chemische Einwirkungen; daher geeignet für stark beanspruchte Industrie- und Gewerbeflächen. | Deutlich höhere Kosten; erfordert eine sehr präzise Verarbeitung. |
| Schnellestrich | Stark verkürzte Bauzeit; hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit; vielseitig einsetzbar. | Die Kosten sind höher als bei konventionellen Estrichen. |
| Fließestrich | Die geeignetste Variante für Fußbodenheizung (Heizestrich); sehr ebene und glatte Oberfläche; geringere Schichtdicke als bei konventionellem Zementestrich; als werksseitig gemischtes Produkt einfach zu verarbeiten. | Höhere Kosten. |
Nach der Art des verwendeten Bindemittels werden Nassestriche in verschiedene Kategorien eingeteilt: Zementestrich (CT), Calciumsulfatestrich (CA) oder Anhydritestrich (AE), Magnesitestrich (MA), Kunstharzestrich (SR) und Gussasphaltestrich (AS). Anhydritestrich wird aus Calciumsulfat, Zuschlagstoffen und Wasser hergestellt, während Magnesitestrich auf Magnesiumoxid basiert. Kunstharzestrich wird aus Kunststoffen (meist Epoxidharz, Polyurethan oder Polymethylmethacrylat) hergestellt, denen Zementzusätze beigemengt werden, um die mechanische Festigkeit, Elastizität, chemische Beständigkeit und den Feuchtigkeitsschutz zu verbessern. Aufgrund dieser Zusatzstoffe sind die Kosten für Kunstharzestrich immer etwas höher.
Wenn die Bauzeit sehr knapp bemessen ist und der Bodenbelag bereits nach wenigen Tagen verlegt werden soll, kommt ein schnellabbindender bzw. schnelltrocknender Estrich (Schnellestrich) zum Einsatz. Bei schnelltrocknendem Zementestrich wird anstelle von herkömmlichem Zement ein schnellabbindender Zement verwendet. Nach dem Abbinden muss der Bodenbelag möglichst rasch verlegt werden, damit der Estrich keine Feuchtigkeit aus der Umgebung aufnimmt. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte unter 70 % liegen. Die Kosten für einen Schnellestrich, der bereits nach 7 Tagen seine Belegreife erreicht, liegen bei etwa 32-65 Euro pro m2.
Eine weitere Variante ist der Fließestrich, der werksseitig als selbstnivellierender Estrich hergestellt und in der Regel mit einem Fahrmischer zur Baustelle geliefert wird. Dort wird er mittels Pumpe auf die vorbereitete Fläche eingebracht, wo er sich selbstständig verteilt und ohne manuelles Abziehen eine ebene Oberfläche bildet. Besonders praktisch ist er als Heizestrich, da er einfach über die Heizrohre der Fußbodenheizung gegossen wird, bis die gesamte Bodenfläche ausgefüllt ist. Die Kosten für Fließestrich betragen zwischen 25 und 55 Euro pro m2.
Welcher Estrich in einer bestimmten Situation am geeignetsten ist, hängt von mehreren Faktoren ab:
Ist der Estrich einmal eingebracht, sind nachträgliche Korrekturen nur mit erheblichem Aufwand möglich. Daher sind folgende Punkte im Vorfeld zu berücksichtigen:
| Sorgfältig planen | Positionen von Badewanne oder Dusche (bei bodengleicher Walk-in-Dusche ist schwimmender Estrich meist nicht möglich, stattdessen Gefälleestrich oder passgenaues Duschelement); sämtliche Installationen müssen vorab abgeschlossen sein, Abflüsse sind auf die korrekte Höhe einzustellen; alle Revisionsöffnungen müssen sich an der vorgesehenen Position und in der richtigen Höhe befinden. |
| Untergrund vorbereiten | Der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Risse, Dellen, Ausbuchtungen und sonstige Unebenheiten sind vorab fachgerecht zu sanieren. Zur Verbesserung der Haftung wird der Einsatz einer geeigneten Grundierung empfohlen. |
| Abdichtung und Dämmung verlegen | Bei Estrichen mit eingeschränkter Feuchtigkeitsbeständigkeit, ist eine Abdichtung erforderlich. Die Dämmung wird zwischen Untergrund und Estrich verlegt, um Körperschallübertragung zu reduzieren. Auf die Dämmung wird eine Trennlage (z. B. PVC-Folie) aufgelegt, anschließend werden die Heizrohre der Fußbodenheizung verlegt. Entlang aller Wandanschlüsse wird ein Randdämmstreifen aus Schaumstoff angebracht, um eine schalltechnische Entkopplung sowie Bewegungsfreiheit des Estrichs zu gewährleisten. |
| Estrichmörtel anrühren | Der Estrichmörtel wird in einem geeigneten Mischer (je nach Anforderung Zwangs-, Durchlauf- oder Betonmischer) hergestellt. Der klassische Zementestrich besteht aus Sand (Zuschlag), Portlandzement, Wasser und ggf. Bewehrungsfasern. Das Anrühren des Estrichmörtels kann händisch oder maschinell erfolgen; die maschinelle Verarbeitung ist aufgrund der gleichmäßigeren Konsistenz vorzuziehen. Bei kleineren Flächen wird der Estrichmörtel von Hand angerührt. |
| Estrich einbringen | Der Estrich wird eingebracht, mit einer Richtlatte abgezogen und anschließend mit einer Estrichglättmaschine geglättet. Der Materialtransport erfolgt häufig über eine Estrichpumpe (Estrichmaschine), die den Estrichmörtel direkt auf die Bodenfläche befördert. Damit ein Estrich als eben gilt, darf die maximale Höhenabweichung auf einer Messlänge von 2 m nicht mehr als 2 mm betragen. |
| Bewehrung einlegen | Bei größeren Schichtdicken oder erhöhten Anforderungen kann der Einsatz von Polypropylenfasern zur Reduzierung von Mikrorissen sinnvoll sein. Die Kosten für die Zugabe von 6-12 mm langen Polypropylenfasern zur Vermeidung von Mikrorissen im Estrich bei einem Verbrauch von ca. 0,75 kg pro m2 betragen etwa 9 Euro. Alternativ können Bewehrungsmatten (Estrichmatten) verwendet werden, wobei deren Wirksamkeit stark von ihrer Lage im Estrich abhängt. Die Kosten für Kauf, Zuschnitt und Montage von verzinkten Estrichmatten mit einer Maschenweite von 50x50 mm in der entsprechenden Höhe belaufen sich auf etwa 33 Euro pro m2. |
| Estrich trocknen lassen | Für die Estrichtrocknung wird in der Regel etwa eine Woche pro 1 cm Estrichdicke benötigt. Bei einer typischen Estrichdicke von 6 cm benötigt der Estrich also mehr als einen Monat bis zur Belegreife. Die tatsächlich benötigte Trocknungszeit hängt auch vom vorgesehenen Bodenbelag ab. |
| Restfeuchte prüfen | Vor der Verlegung des Bodenbelags ist der Restfeuchtegehalt zu prüfen. Je nach Bodenbelag gelten unterschiedliche Grenzwerte. Die Messung erfolgt mittels CM-Methode, mit der eine Messgenauigkeit von 0,1 % erreicht wird. Der zulässige Restfeuchtewert variiert je nach Bodenbelag und beträgt max. 1,8 % bei Parkett, max. 2,0 % bei Laminat, max. 3,0 % bei keramischen Fliesen uns max. 1,8 % bei Vinylboden. Hinweise zur Restfeuchtemessung sowie zu anderen Aspekten der fachgerechten Ausführung bietet der Bundesverband Estrich und Belag e.V. |
Zur Herstellung von Zementestrich wird üblicherweise Fertigestrich (Werktrockenmörtel) verwendet, der bereits alle notwendigen Bestandteile enthält (Zement als Bindemittel, Sand als Zuschlagstoff und ggf. Zusatzmittel wie Fließmittel oder Abbindeverzögerer). Dieser vorgemischte Estrich ist als Sackware in 25-kg-Säcken erhältlich und wird gemäß Herstellerangabe mit sauberem Wasser in einem Freifall-, Durchlauf- oder Zwangsmischer angerührt.
Wenn kein bereits angerührter Werkmörtel, sondern ein selbstgemischter Zementestrich verwendet wird, stellt sich die Frage nach dem richtigen Mischverhältnis von Zement und Sand im Zementestrich. Wie bereits erwähnt, wird das Bindemittel (Zement) mit einem feinkörnigen Zuschlag (0-4 mm) - meist Sand - und Wasser vermischt. Das optimale Mischverhältnis von Sand zu Zement beträgt 3:1.
Treten im Zementestrich Risse auf, ist das ein klares Zeichen dafür, dass Fehler bei dem Mischungsverhältnis oder der Verarbeitung der Mischung gemacht wurden.
Beim Anrühren der Mischung muss man auch auf die Wassermenge achten, da bei zu viel Wasser der Estrich nach dem Aushärten nicht die gewünschte Festigkeit und Qualität erreicht (er wird porös). Die Wassermenge beim selbstgemischten Nassestrich aus Zement und Sand hängt von mehreren Faktoren wie der Körnung und Feuchtigkeit des Sands und der gewünschten Konsistenz ab. Für eine herkömmliche Zement-Sand-Mischung (3:1) verwendet man ca. 2 Liter Wasser pro 25-kg-Zementsack. Bei speziellen Anforderungen oder Zusatzstoffen kann die Menge auf bis zu 3-3,5 Liter pro Sack erhöht werden. Beim Fertigestrich ist die Herstellerangabe zu befolgen. Erfahrene Estrichleger beurteilen die optimale Konsistenz meist nach Augenschein und Erfahrung.
Eine ungeeignete Estrichdicke - egal ob zu gering oder zu hoch - macht eine kostspielige und aufwendige Sanierung erforderlich.
Zementestriche in Einfamilienhäusern sind üblicherweise 4-8 cm dick. In der Praxis werden in Wohnräumen ohne Fußbodenheizung oft Estrichdicken von 5-6 cm gewählt.
Bei einem Heizestrich muss die Estrichdicke etwas höher sein, damit der Estrich die Heizrohre vollständig umschließen kann. Die Estrichdicke muss fachgerecht berechnet werden. Ein dickerer Estrich benötigt zwar länger zum Aufheizen, speichert die Wärme aber auch länger. Ist der Zementestrich zu dünn, können Schäden an den Heizrohren entstehen.
Wenn eine Fußbodenheizung eingebaut wird, kommt es vor allem darauf an, dass der Estrich über den Heizrohren ausreichend dick ist. Hersteller von Heizrohren für Fußbodenheizungen geben in ihren Verlegeanleitungen konkrete Empfehlungen zur Estrichdicke bzw. Mindestüberdeckung (Rohroberkante) ab. Dabei orientieren sie sich an den geltenden Normen, die bei Zementestrich eine Rohrüberdeckung von mindestens 4,5 cm vorschreiben. Diese Mindestüberdeckung darf nicht unterschritten werden, damit die Heizleistung nicht leidet und die Rohrumschließung gewährleistet ist. Daher müssen Heizestriche mindestens 5 cm dick sein, optimal sind jedoch 7 cm, da diese Estrichdicke eine gleichmäßige Wärmeleitung und ausreichende Stabilität gewährleistet.
Die ideale Estrichdicke hängt auch von der jeweiligen Estrichart ab.
Die Anforderungen an die Estrichdicke werden durch die DIN 18560 („Estriche im Bauwesen“) geregelt und hängt von mehreren Faktoren wie der Estrichart und der Festigkeitsklasse ab. Die Einhaltung dieser Norm stellt unter anderem sicher, dass die Heizrohre der Fußbodenheizung ausreichend überdeckt sind und sämtliche statischen und thermischen Anforderungen an den Estrich erfüllt werden.
Die Kosten pro m2 Estrich hängen direkt von der Estrichdicke ab. So kostet beispielsweise ein maschinell (mit Estrichglättmaschine) geglätteter Zementestrich mit einer Dicke von 7 cm etwa zwischen 20 und 48 Euro pro m2, während ein 8 cm dicker Estrich zwischen 21 und 50 Euro pro m2 kostet. Ein zusätzlicher Zentimeter erhöht also leicht die Gesamtkosten.
Darüber hinaus werden die Gesamtkosten auch durch die Dicke der Dämmung beeinflusst. Als Dämmschicht unter Zementestrichen in Wohngebäuden kommt häufig eine Polystyrol-Dämmung aus druckfestem EPS-70 zum Einsatz. 5 cm starke EPS-70-Dämmplatten kosten ab etwa 4 Euro pro m2 und bei einer Plattenstärke von 8 cm steigen die Preise auf etwa 6-7 Euro pro m2. Eine 10 cm starke Dämmung kostet rund 7-8,50 Euro pro m2, während bei einer 12-cm-Dämmung mit Preisen von 8,50-10 Euro pro m2 zu rechnen ist. Dabei ist zu vermerken, dass es sich bei diesen Preisen um reine Materialkosten der Dämmplatten handelt.
Das Einbringen eines Estrichs sollte immer einem erfahrenen Estrichleger überlassen werden. Es handelt sich nicht um eine Arbeit, die von Heimwerkern nach dem Prinzip Do-it-yourself durchgeführt werden könnte. Dafür gibt es mehrere Gründe:
Die häufigsten Ursachen für Rissbildung im Estrich sind Folgende:
Risse können auch durch zu hohe Restfeuchte im Estrich oder durch plötzliche Laständerungen entstehen.
Durch den gezielten Einsatz von Bewehrungsmatten oder Polypropylenfasern kann die Gefahr der Rissbildung im Estrich erheblich reduziert werden. Eine Bewehrung verhindert zwar keine Risse, kann jedoch deren Ausbreitung begrenzen. Zusätzlich wird empfohlen, den Estrich nach Abschluss der Arbeiten zu schützen. Bis zur vollständigen Aushärtung sollte der Zementestrich vor übermäßiger Feuchtigkeit, Verschmutzungen und mechanischer Belastung bewahrt werden. Dies erfolgt in der Praxis durch das Abdecken mit Schutzfolien (insbesondere bei stark frequentierten Baustellen oder wenn Flüssigkeiten verschüttet werden können).
Tobias aus Altdorf bei Nürnberg benötigte einen Zementestrich als Heizestrich in seinem zweigeschossigen Einfamilienhaus. Die Estrichdicke betrug im Erdgeschoss 6 cm und im Obergeschoss 5 cm. Die Gesamtfläche für die Estrichverlegung im Haus inklusive Garage, in der ebenfalls ein entsprechend höher belastbarer Estrich ausgeführt wurde, betrug 203 m2.
Der Estrichleger aus Nürnberg, den Tobias mit der Arbeit beauftragte, verrechnete Material und Arbeitsleistung gemeinsam. Er beschaffte das Material selbst und legte nach dem Kauf einen Kassenbeleg vor. Die Kosten für das Einbringen des Zementestrichs betrugen 32 Euro pro m2. Die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf 6.496 Euro. Die gesamte Estrichfläche wurde an einem einzigen Tag fertiggestellt, danach begann die Trocknungsphase des Estrichs, nach der ein Parkettboden und keramische Fliesen im Bad und in der Küche verlegt wurden.
Ich hab dem Handwerker komplett freie Hand gelassen. Vom Material besorgen bis zur Frage, wie dick der Estrich sein muss. Hat er alles richtig gut gemacht.
| Projekt | Einbringen eines Heizestrichs (Zementestrich) |
| Standort | Altdorf bei Nürnberg |
| Gebäudetyp | Zweigeschossiges Einfamilienhaus mit Garage, Gesamtfläche des Estrichs 203 m2 |
| Ausführungsdauer | Fertigstellung innerhalb eines Tages |
| Projektwert | 32 Euro x 203 m2 = 6.496 Euro |
Die Kosten für einen Zementestrich mit einer Dicke von 5 cm inklusive maschinellem Anmischen des Estrichmörtels, Einbringen des Estrichs und Material liegen bei etwa 18 bis 43 Euro pro m2.
Die Kosten für einen Zementestrich mit einer Estrichdicke von 8 cm betragen in der Regel 21 bis 50 Euro pro m2. Dabei handelt es sich um die Gesamtkosten für Lieferung und maschinelle Ausführung eines Zementestrichs mit Sand (Körnung 0-4 mm) und der Festigkeitsklasse C 16/20.
Die Gesamtkosten für das Einbringen eines Zementestrichs auf einer Fläche von 100 m2 liegen bei etwa 1.900 bis 4.500 Euro, wenn der Estrich in der typischen Estrichdicke von rund 6 cm ausgeführt wird. Im Preis enthalten sind das maschinelle Anmischen und Einbringen des Estrichs sowie das Material.
Fertigestrich in Säcken kostet etwa 5-10 Euro pro 25 kg.
Pro m2 Bodenfläche werden rund 20 kg Estrichmörtel benötigt. Ein 25-kg-Sack reicht somit für eine Fläche von etwa 1,25 m2.
Gemäß DIN 18560 muss die Überdeckung der Heizrohre beim Zementestrich in Wohngebäuden mindestens 4,5 cm betragen. In der Praxis hat sich eine Gesamtestrichdicke von rund 7 cm als optimal erwiesen.
Für das Einbringen auf einer Fußbodenheizung eignet sich vor allem Fließestrich, da er sich optimal um die Heizrohre verteilt und so eine gleichmäßige Wärmeübertragung ermöglicht. Fließestrich kann in geringerer Schichtdicke ausgeführt werden als herkömmlicher Zementestrich und weist geringere innere Spannungen auf, weshalb das Risiko von Rissbildung geringer ausfällt.
Ein 6 cm dicker Zementestrich muss im Durchschnitt etwa einen Monat lang trocknen, bis er seine Belegreife erreicht. Der zulässige Restfeuchtegehalt für die Fliesenverlegung liegt bei maximal 3 %. Durch den Einsatz spezieller Zusätze (Trocknungsbeschleuniger) kann die Trocknungszeit verkürzt werden.
Bei Estrichdicken von 4-5 cm werden üblicherweise etwa 300-350 kg Zement pro m3 Estrichmörtel verwendet.
Bei großen Flächen ist das maschinelle Anmischen des Estrichmörtels eindeutig zu bevorzugen, da dies schneller vonstattengeht und das Material effektiver durchgemischt wird, sodass der Mörtel gleichmäßiger wird. Manuelles Anmischen ist nur bei kleinen Flächen sinnvoll. Maschinell hergestellter Zementestrich zeichnet sich durch eine hohe Qualität und Maßhaltigkeit aus und eignet sich besonders gut als Heizestrich sowie als Untergrund für alle gängigen Bodenbeläge. Zudem wird durch die Homogenität des Estrichmörtels das Risiko von Rissbildung deutlich reduziert.
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Heizestrich
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt wird Heizestrich, 6,5 cm. Dokument im Anhang
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4950 € bis 8250 €
Estrich in der O.G. Wohnung
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich benötige eine Überdeckung über eine elektrische Fußbodenheizung über dem E.G. Ca. 70 qm direkt auf die Heizung ca. 0,5 cm, der Untergrund besteht aus einem Dielenboden mit Folie belegt und die E-Fußbodenheizung die Randdämmstreifen sind auch montiert.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
2520 € bis 4200 €
Bodenausgleich- Estrich
Sehr geehrte Damen und Herren,
Im Estrich wird eine Fußbodenheizung eingefräst und verspachtelt.
Danach soll der Boden einen selbstnivellierenden Ausgleich bekommen. Die Fläche Küche beträgt ca. 13 m2 und der Flur
ca. 2,5 m2
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
450 € bis 750 €




































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