Kosten der Fassade für ein Haus. Preis der Fassadenarbeiten, Anbringung einer Fassadendämmung aus expandiertem Polystyrol mit einer Dicke von 16 cm einschließlich des gesamten Materials.
Preis für die Sanierung von alten Fassaden. Preis für das Reinigen der Fassade, Entfernen von Altputzresten, Ausfüllen von Löchern mit Gips, Verspachtelung von Ungleichmäßigkeiten, Verputzen und Anstrich mit einer dampfdurchlässigen wasserabweisenden Farbe.
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Die Dämmung der Fassade ist eine der effektivsten Maßnahmen, mit denen man die Energieeffizienz des Zuhauses verbessern und gleichzeitig die Heiz- und Kühlkosten senken kann. Doch wie hoch sind die Quadratmeterpreise und in welchem Zeitraum amortisiert sich die Investition? Wir sprachen mit Auftragnehmern, Experten und Hausbesitzern, die ihre Fassade saniert haben, und entwickelten auf dieser Grundlage für Sie eine einfache Methode, mit der Sie prüfen können, ob sich eine Fassadensanierung auch für Sie lohnt.
Eine Fassadensanierung ist zwar relativ kostspielig, macht sich aber durch die langfristige Heizkostensenkung bezahlt. Wie hoch die Sanierungskosten tatsächlich sind und in welchem Zeitraum sie sich amortisieren, lässt sich für jedes Projekt individuell berechnen, wenn man einige grundlegende Preise und Rechenmodelle kennt.
Wir haben für Sie die üblichen Kosten im Zusammenhang mit einer Fassadensanierung zusammengestellt, damit Sie schnell überprüfen können, ob sich die Sanierung in Ihrem Fall lohnt.
| Posten | Kosten (€/m²) | Anteil an den Gesamtkosten | Anmerkung |
| Standarddämmung (10 cm Styropor): Materialkosten | 8–12 €/m² | 12-18 % | Günstige Standardlösung |
| Premium-Dämmung (10 cm Steinwolle): Materialkosten | 25–35 €/m² | 15–25 % | Besserer Schall- und Brandschutz |
| Endbeschichtung (Standardputz): Materialkosten | 10–20 €/m² | 15-30 % | Standardlösung |
| Endbeschichtung (Dekorputz, Fassadenklinker, hinterlüftete Fassade): Materialkosten | 15–30 €/m² | 10–20 % | Höherer ästhetischer Wert |
| Arbeitskosten für Fassade pro qm: | 40–100 €/m² | 50–65 % | Abhängig von Region und Komplexität |
| Gerüstmiete (ink. Transport, Auf- und Abbau) | 8–20 €/m² | 12-13 % | Unverzichtbar bei mehrgeschossigen Gebäuden |
Um schnell zu berechnen, ob sich eine Fassadendämmung in Ihrem Fall lohnt, können Sie diese einfache Formel nutzen:
( Gesamtkosten der Dämmung – Fördermittel ) ÷ Jährliche Ersparnis = Amortisationszeit in Jahren
Wenn wir davon ausgehen, dass die durchschnittliche Fassadenfläche bei Einfamilienhäusern zwischen 100 und 300 m² liegt und Sie sich für eine 10 cm starke EPS-Dämmung sowie einfachen Verputz entschieden haben, dann sieht die Formel so aus:
200m² × (8 €/m² für 10 cm Styropor + 10 €/m² für die Endbeschichtung + 40 €/m² für Arbeit + 8 €/m² für Gerüstmiete) = 13.200 € *Falls Sie stattdessen Steinwolldämmung oder eine dekorative Endbeschichtung wählen, sollten Sie mit 20–40 % höheren Kosten rechnen.
Für die Sanierung der Fassade eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Deutschland wären demnach 13.200 € erforderlich. Durch die Sanierung der Dämmung lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 40 % senken. Bei einem Haus mit 200 m² Fassadenfläche und jährlichen Heizkosten in Höhe von etwa 2.000 € würde man also jedes Jahr rund 800 € sparen. Somit würde sich die Investition innerhalb von 15 Jahren amortisieren (die Amortisationszeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter dem energetischen Ausgangszustand des Gebäudes, der gewählten Dämmmethode usw). Wenn man noch staatliche Förderungen für die Sanierung einbezieht, verringert sich die Amortisationszeit natürlich wesentlich. In der untenstehenden Tabelle haben wir Informationen für drei typische Häusergrößen mit Fassadenflächen von 100, 150 und 200 m² zusammengestellt.
| Fassadenfläche | Dämmkosten (€) | Jährliche Kostenersparnis (€) | Amortisationszeit (Schätzung) |
| 100 m² | 6.600 € | 400 € | ~15 Jahre |
| 150 m² | 9.900 € | 600 € | ~15 Jahre |
| 200 m² | 13.200 € | 800 € | ~15 Jahre |
Nach Auswertung von Angeboten verschiedener Auftragnehmer, staatlichen Förderungen sowie Erfahrungen von Hausbesitzern zeigt sich, dass sich die Investition in die Fassadendämmung im Durchschnitt innerhalb von 15 Jahren amortisiert. Danach bleibt die Heizkostenersparnis in Ihrer Tasche.
Die Herstellungsdauer hängt vornehmlich von der Gebäudegröße und der Fassadenart ab. Bei einem Einfamilienhaus dauert die Fassadensanierung 2–3 Wochen, bei ungünstigem Wetter oder anspruchsvollen Arbeiten kann sich die Ausführungszeit jedoch verlängern. Um die Zusammensetzung der Fassadenkosten besser zu verstehen, sollten wir zunächst einen kurzen Blick auf den Ablauf der Herstellung einer klassischen Putzfassade werfen. Dabei handelt es sich um ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) mit Oberputz, das umgangssprachlich auch als Vollwärmeschutz bezeichnet wird. Das WDVS wird auf folgende Weise hergestellt:
Falls das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht und auch keine anderen besonderen Vorschriften gelten, besteht für eine Fassadensanierung keine Genehmigungspflicht, sofern keine baulichen Veränderungen zur Umgestaltung der Fassade vorgenommen werden. Sanierungen, bei denen eine Wärmedämmung aufgebracht und möglicherweise auch die Farbe verändert wird, müssen in der Regel nur der Behörde angezeigt werden.
Im Prinzip könnte man die Fassade auch in Eigenleistung dämmen, doch diese Arbeit erfordert umfangreiche Kenntnisse der Materialien und Techniken. Selbst kleinste Fehler können die Dämmwirkung beeinträchtigen, Wärmebrücken begünstigen und die Fassade rissanfällig machen. Darum raten wir unbedingt dazu, Ihre Fassade von einem Fachbetrieb herstellen zu lassen.
Im Regelfall dauert die Herstellung der Fassade 2–3 Wochen. Beachten Sie aber, dass gute Auftragnehmer oft stark ausgelastet sind, weshalb Sie den Ausführungstermin mindestens drei Monate im Voraus vereinbaren sollten. In der untenstehenden Grafik können Sie sehen, wie stark sie Handwerker zu den verschiedenen Jahreszeiten ausgelastet sind:
Von einer Fassadensanierung in den Wintermonaten ist grundsätzlich abzuraten, da niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit das Trocknen und die Haftung der Materialien negativ beeinflussen können. Die Herstellung der meisten Fassadensysteme erfordert Temperaturen von über 5 °C.
Für jede Phase der Fassadensanierung stehen verschiedene Materialien zur Auswahl, die sich in Eigenschaften und Kosten voneinander unterscheiden. Werfen wir einen genaueren Blick auf die wichtigsten Bestandteile einer WDVS Fassade, die verfügbaren Optionen sowie die Preisunterschiede im Vergleich zu Standardlösungen.
Zu den wichtigsten Schritten bei der Planung einer Fassadendämmung gehört die Wahl des Dämmstoffs, da dieser Posten 15–25 % der Gesamtkosten ausmacht. Jeder Dämmstoff hat seine eigenen Vor- und Nachteile in Bezug auf die Wärmeeffizienz, Kosteneffizienz, Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die Meinungen von Fachbetrieben für Fassadensysteme gesammelt und Hunderte von Angeboten analysiert, die von unseren Nutzern eingeholt wurden.
Die Dämmschicht sollte ausreichend dick sein, um eine gute Wärmedämmung zu gewährleisten, jedoch nicht unnötig dick, da ab einer bestimmten Dämmstärke die Mehrkosten den Nutzen übersteigen. Experten empfehlen je nach Klimazone folgende Dämmstärken:
In der Praxis wird meist eine 15 cm starke Fassadendämmung aus Styropor (EPS) oder Steinwolle angewandt, da diese Dämmstärke das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Basierend auf der Analyse vergangener Projekte und Rückmeldungen von Auftragnehmern haben wir eine Vergleichstabelle erstellt, in der die wichtigsten Eigenschaften der beiden beliebtesten Dämmstoffe – Styropor und Steinwolle – dargestellt werden.
| Eigenschaft | Styropor (EPS) | Steinwolle |
| Kosten (€) | günstiger | teurer (~20–40 % teurer als Styropor) |
| Wärmedämmung | sehr gut | sehr gut |
| Brandschutz | durchschnittlich | hervorragend (nicht brennbar) |
| Schalldämmung | niedrig | hervorragend |
| Wasserdampfdurchlässigkeit | niedrig (speichert Feuchtigkeit) | gut (die Fassade atmet) |
| Gewicht | gering | hoch (erhöhte mechanische Belastung der Fassade) |
| Nutzung | geeignet für die meisten Einfamilienhäuser | Besser geeignet für größere Gebäude und solche mit hohen Brandschutzanforderungen |
Eine Umfrage unter unseren Nutzern, die in den letzten zwei Jahren eine Fassadendämmung durchgeführt haben, zeigte folgende Ergebnisse:
✔ 75 % entschieden sich für Styropor (EPS), da es günstig ist und ausreichend gute Dämmeigenschaften aufweist.
✔ 20 % wählten Steinwolle, hauptsächlich aufgrund des höheren Brandschutzes und der besseren Schalldämmung.
✔ 5 % entschieden sich für alternative Dämmstoffe wie Holzfaser, Kork oder Polyurethan-Hartschaum, die zwar teurer sind, dafür aber spezifische Vorteile bieten.
Wenn Sie nach einer günstigen und zugleich effektiven Lösung suchen, ist Styropor die beste Wahl. Wenn Ihnen jedoch Brandschutz, gute Wasserdampfdurchlässigkeit (Diffusionsoffenheit) und Schalldämmung besonders wichtig sind, ist Steinwolle die bessere Alternative. Fassadenbauer raten dazu, bei der Auswahl nicht nur auf die Kosten der Fassade, sondern auch auf die Langlebigkeit des Materials und die Anforderungen Ihres Gebäudes zu achten.
Die Endbeschichtung bestimmt das endgültige Erscheinungsbild der Fassade. Beim WDVS kommt meistens ein Oberputz zum Einsatz. Die Auswahl des Putzes erfolgt im Hinblick auf seine Eigenschaften (Zusammensetzung, Körnung, Wasserdampfdurchlässigkeit, Elastizität und Schmutzresistenz) und die Beschaffenheit des Untergrunds, auf den er aufgetragen wird. Grobkörnige Putze lassen sich einfacher verarbeiten und kaschieren Unebenheiten in der Fassadenoberfläche besser als feinkörnige Varianten. In der untenstehenden Tabelle können Sie die Vor- und Nachteile verschiedener Putzarten vergleichen:
| Putzart | Vorteile | Nachteile | Kosten |
| Acrylputz | günstig, elastisch | weniger wasserdampfdurchlässig | 15–25 €/m² |
| Silikonharzputz | selbstreinigend, höhere Schmutzresistenz | höhere Kosten | 18-30 €/m² |
| Mineralputz | hohe Wasserdampfdurchlässigkeit | zusätzlicher Anstrich erforderlich | 17-27 €/m² |
| Silikatputz | wasserdampfdurchlässig, resistent gegen Algenbefall | höhere Kosten, weniger elastisch | 19-31 €/m² |
Mit unterschiedlichen Werkzeugen und Herstellungstechniken lassen sich sehr unterschiedliche Oberflächenstrukturen im Fassadenputz erzeugen. Selbst bei einem gleichmäßigen Putzauftrag kann das Erscheinungsbild der Fassade durch die Körnung des Putzes angepasst werden:
Die Fassadenfarbe hat nicht nur eine ästhetische Bedeutung, sondern beeinflusst auch praktische Aspekte wie Schmutzanfälligkeit, Witterungsbeständigkeit und Energieeffizienz. In der folgenden Übersicht finden Sie die Vor- und Nachteile verschiedener Farbtöne:
| Farbton | Vorteile | Nachteile | Kosten |
| Weiß/helle Farben | klassische Optik, wärmereflektierend | hohe Schmutzanfälligkeit | 15-25 €/m² |
| Beige, Grau, Pastellfarben | weniger schmutzanfällig, neutrale Optik | geringer ästhetischer Kontrast | 16-26 €/m² |
| Dunkelgrau, Anthrazit | moderne Ästhetik, weniger schmutzanfällig | wärmeabsorbierend, kann zu einer Überhitzung der Fassade führen | 17-27 €/m² |
| Intensive Farben (Rot, Blau, Grün, Gelb) | deutlicher optischer Effekt | schnelleres Verblassen, teurere Farbstoffe | 18-29 €/m² |
Schmutzanfälligkeit: Helle Farben verschmutzen schneller. Empfehlenswert sind gebrochene Weißtöne oder Pastellfarben.
Wärmeabsorption: Dunkle Farben absorbieren mehr Sonnenenergie, weshalb sich die Fassade stärker erwärmt, was wiederum die Materialbelastung erhöht.
Architekturstil: Helle Farben eignen sich für traditionell gestaltete Gebäude, während dunkle oder kontrastreiche Farben besser zu zeitgenössischer Architektur passen.
Umgebung: In einer natürlichen Umgebung wirken erdige Töne (Beige, Braun, Olivgrün) harmonisch. In städtischen Gebieten sind Grautöne und kräftige Kontraste beliebt.
Bei der Farbauswahl sollte immer der architektonische Kontext der Fassade berücksichtigt werden – der Preis ist nicht der einzige Entscheidungsfaktor! Achten Sie darauf, wie die gewählte Farbe mit anderen Fassadenelementen, dem Dach und der Umgebung harmoniert. Am beliebtesten sind helle, pastellige oder gedämpfte Farbtöne. Von kräftigen, gesättigten Farben ist dagegen abzuraten. Das sind die beliebtesten Fassadenfarben:
Achtung! Wenn Sie auffällige Farben bevorzugen, sollten Sie sich vorab über die rechtlichen Vorgaben informieren. Die Bauordnungen der einzelnen Bundesländer regeln unter anderem auch den Schutz des Ortsbildes, und in vielen Kommunen legen Bebauungspläne oder Gestaltungssatzungen fest, welche Materialien und Farben zulässig sind. Oft sind besonders grelle Farbtöne verboten.
Mittlere Farbtöne, insbesondere Grau- und Sandtöne, sind weniger schmutzanfällig als sehr helle oder sehr dunkle Farben. Spezialbeschichtungen mit Algen- und Schimmelresistenz können ebenfalls helfen, die Fassade länger sauber zu halten.
Der Sockel ist der am stärksten beanspruchte Teil der Fassade, da er ständig Feuchtigkeit, mechanischen Einwirkungen und Streusalz ausgesetzt ist. Deshalb wird er oft mit einer anderen Endbeschichtung als die Fassade und einer XPS-Dämmung (Styrodur) versehen.
| Sockelverkleidung | Vorteile | Nachteile | Kosten |
| Sockelputz | kostengünstig | schmutzanfällig | 115-150 €/m² |
| Mosaikputz (Waschputz) | schmutzabweisender | teurer | 130-170 €/m² |
| Steinverblender | hohe Lebensdauer | hohe Montagekosten | 170-230 €/m² |
| Keramikfliesen | Feuchtigkeitsbeständigkeit, große Auswahl an Mustern | anspruchsvolle Montage | 150-200 €/m² |
Die beste Wahl für den Fassadensockel sind wasser- und schmutzabweisende Materialien, wie Keramikfliesen, Natur- oder Kunststein, Klinker sowie spezielle wasserabweisende Beschichtungen. Zudem ist es von Vorteil, wenn der Sockel leicht zurückgesetzt ist, da dies das direkte Auftreffen von Schmutz und Feuchtigkeit reduziert und so die Langlebigkeit der Fassade erhöht.
Eine Sockelsanierung kostet zwischen 150 €/m2 und 270 €/m² und umfasst in der Regel das Entfernen der beschädigten Schicht sowie das Auftragen einer neuen Abdichtung und einer Endbeschichtung (Sockelputz, Stein- oder Keramikverkleidung).
Den Verlauf einer Fassadensanierung illustrieren wir am besten am Beispiel einer Familie aus unserer Umfrage, die mit hohen Heizkosten zu kämpfen hatte, da ihre Fassade aus den 1980er Jahren keine ausreichende Wärmedämmung besaß. Zudem zeigte der Sockel erhebliche Feuchtigkeitsschäden, und auf der Nordseite des Gebäudes hatten sich Algen- und Schimmel gebildet. Wir haben die Hauseigentümer besucht und sie nach ihren Erfahrungen mit der Fassadensanierung befragt. Die Projektinformationen lauten wie folgt:
| Projekt: | Umfassende energetische Fassadensanierung |
| Gebäudetyp | Einfamilienhaus |
| Fassadenfläche: | 200 m² (100 qm Haus) |
| Ausführungsdauer: | 3 Wochen |
| Kosten: | 24.000 € |
| Verwendete Materialien: | 16 cm Steinwolle, Silikonharzputz |
Nach einer Besprechung mit dem Auftragnehmer haben sich die Bauherren für eine umfassende energetische Fassadensanierung mit einem Vollwärmeschutz (WDVS) mit 16 cm starker Steinwolldämmung entschieden. Diese Lösung erfüllte alle gesetzten Ziele:
Nach Bestätigung des Sanierungskonzepts und Lieferung der Materialien verlief die Umsetzung zügig und wurde in nur drei Wochen abgeschlossen:
Durch die Sanierung konnten die Heizkosten um mehr als 35 % gesenkt werden, zudem stieg der Marktwert der Immobilie.
Die Hausbesitzerin zeigte sich äußerst zufrieden: „Wir sind wirklich begeistert von der Fassadensanierung. Im Winter ist es jetzt viel wärmer im Haus, und auch im Sommer bleibt es angenehm kühl. Als mein Mann und ich die erste Heizkostenabrechnung nach der Sanierung bekamen, waren wir wirklich überrascht, wie niedrig sie war.“
Zusätzlich wurden durch die Sanierung die lästigen Feuchtigkeits- und Schimmelprobleme beseitigt, und durch den hochwertigen Putz sind auch die Instandhaltungskosten geringer. „Jetzt sieht das Haus viel schöner aus,“ fügte die Eigentümerin hinzu. „Wir haben die Fassadenfarbe so gewählt, dass sie sich harmonisch in die Umgebung einfügt und zugleich schmutzabweisend ist. Die Firma hat wirklich professionell gearbeitet und auch den Zeitplan eingehalten.“
Dieses Fallbeispiel zeigt deutlich, dass eine durchdachte Materialwahl und fachgerechte Ausführung langfristige Einsparungen ermöglichen und gleichzeitig den Wohnkomfort erheblich verbessern. Eine energetische Fassadensanierung ist daher nicht nur eine optische Aufwertung, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunft.
Die Kosten für eine Fassadendämmung pro m2 in Deutschland bewegen sich zwischen 72 und 175 € pro m2 und sind von der Wahl der Baustoffe und der Dämmstärke abhängig. Eine Dämmung mit 16 cm dicker Steinwolle kostet zwischen 103 € und 165 € pro m2, während eine Dämmung mit 16 cm dickem Polystyrol zwischen 78 € und 129 € pro m2 kostet.
Die Kosten einer Fassadendämmung ohne Material betragen zwischen 40 € und 100 € pro m2.
Das verputzen einer 100 qm Fassade kostet zwischen 2.500 € und 6.500 € , also 25 € bis 65 € pro Quadratmeter, abhängend von der Art des Baustoffes. Für das Verputzen mit einfachem Kalkputz bewegt sich der Preis zwischen 25 € und 45 € pro m2, während das verputzen mit einem hochwertigen Silikonharzputz zwischen 45 € und 65 € pro m2 liegt.
Die Kosten für eine klassische Fassadensanierung betragen zwischen 100 € und 170 € pro qm. Die Kosten enthalten das Reinigen der Fassade, Entfernen von Altputzresten, Ausfüllen von Löchern mit Gips, Verspachtelung von Ungleichmäßigkeiten, Verputzen und Anstrich mit einer dampfdurchlässigen wasserabweisenden Farbe.
Die Kosten für einen 100 qm Fassadenanstrich bewegen sich zwischen 12 € und 25 € pro m2. Dazu kommen noch die Kosten für ein Baugerüst, die zwischen 5 € und 15 € pro m2 liegen, sowie die Kosten für die Vorbereitung und Abdeckung, die zwischen 2 € und 4 € pro m2 betragen. Insgesamt kann man also bei dem Anstrich einer Fassade von 100 m2 mit 1.900 € bis 4.400 € rechnen.
Die günstigste Dämmung einer klassischen Fassadengestaltung ist mit 5 cm Styropor (EPS) und kostet zwischen 72 € und 120 € pro m2.
Bei Daibau können Sie mit nur wenigen Klicks eine Anfrage stellen um Fassadendämmung Angebote zu erhalten. Mit den Unternehmen können Sie direkt Kontakt aufnehmen und am Ende die Firma auswählen, die am besten zu Ihren Vorstellungen und Ihrem Budget passt. Die Entscheidung wird Ihnen durch geprüfte Bewertungen der Unternehmen, Kommentare und Rezensionen der ausgeführten Arbeiten erleichtert.
Fassadensanierungen sind förderfähig, insbesondere wenn dadurch die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert wird. Es stehen unterschiedliche Förderprogramme zur Verfügung, wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die über das BAFA oder die KfW abgewickelt wird. Alternativ zu direkten Zuschüssen besteht die Möglichkeit, 20 % der Sanierungskosten steuerlich abzusetzen, verteilt über drei Jahre.
Zusätzlich zu den bundesweiten Programmen bieten Bundesländer und Kommunen eigene Förderungen für energetische Sanierungen an. Diese können in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen gewährt werden und variieren je nach Region.
Manche Förderprogramme lassen sich auch miteinander kombinieren, jedoch nicht alle. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Kombinationsmöglichkeiten. Wichtig ist, vor der Antragstellung eine Energieberatung in Anspruch zu nehmen (diese wird ebenfalls gefördert), um die passenden Maßnahmen zu identifizieren und die Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen. Beachten Sie, dass der Förderantrag in der Regel vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen gestellt und bewilligt werden muss.
Auch wenn Sie eine Förderung für Ihren Neubau beantragen, muss die geförderte Immobilie unter anderem auch den festgelegten Standards in Bezug auf Energieeffizienz genügen und deshalb mit einer entsprechenden Fassade ausgestattet werden.
Wenn lediglich ein kleiner Teil der Fassade beschädigt ist, kann eine Teilsanierung durchgeführt werden, wobei es jedoch schwierig ist, eine exakte farbliche Übereinstimmung mit der bestehenden Fassade zu erreichen. Bei größeren Schäden oder ungleichmäßiger Abnutzung ist eine Komplettsanierung zu empfehlen.
Die Teilsanierung der Fassade kostet zwischen 100 € und 170 € pro m2. Die Sanierung einzelner schadhafter Stellen ist vor allem bei älteren Gebäuden üblich, bei denen keine vollständige Fassadensanierung erforderlich ist (z. B. bei Rissbildung, Ablösung des Oberputzes, Putzblasen oder Spechtlöchern). Dabei werden die schadhaften Stellen herausgesägt, ersetzt und mit einer neuen Endbeschichtung verschlossen.
Die Fassadensanierung bei einem Mehrfamilienhaus kostet zwischen 100 € und 150 € pro m2. Mehrfamilienhäuser erfordern spezielle Fassadenlösungen, da große Flächen, Höhenarbeiten und oft auch architektonische Einschränkungen ins Gewicht fallen. Die Sanierung umfasst üblicherweise eine Verbesserung der Wärmedämmung, ästhetische Ausbesserungen und eine Steigerung der Energieeffizienz. Aufgrund der größeren Fläche sind die Quadratmeterpreise meist niedriger als bei Einfamilienhäusern.
Die Fassade bei einem Anbau kostet zwischen 100 € und 170 € pro m2. Bei Anbauten besteht die Herausforderung, die neue Fassade an die des Bestands anzupassen. Unterschiede in den Baumaterialien können zu unterschiedlichem Verhalten bei Regen und Temperaturschwankungen führen. Um Rissbildung zu vermeiden und ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten, müssen die Materialien sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
Ein WDVS kostet zwischen 120 € und 250 € pro m2. Die häufigste Wahl für die Oberflächenschicht des WDVS ist Putz, da er günstig, pflegeleicht und vielseitig ist. Es kommen aber auch Klinkerriemchen, Holzverkleidung sowie Keramik-, Naturstein- und Metallplatten infrage. Diese Materialien stellen attraktive Alternativen dar, sind aber meistens teurer als Putz. Keramik- und Natursteinplatten kosten zwischen 120 und 200 € pro m2, eine Holzverkleidung zwischen 150 und 250 € pro m2.
Fassadenplatten sind vorgefertigte Platten, die an der Außenwand eines Gebäudes angebracht werden, um Fassade und Dämmung zu gestalten oder zu schützen. Sie können sowohl als optische Verkleidung als auch als Bestandteil einer Wärmedämmung dienen.
Die Verkleidung vom Dachvorsprung und Säulen kostet zwischen 120 € und 170 € pro m2. Dachvorsprünge und Betonsäulen bleiben oft ungeschützt, was mit der Zeit zur Bildung von Wärmebrücken führen kann. Die nachträgliche Verkleidung mit Dämmstoff reduziert die Wärmeverluste und verbessert die Optik des Gebäudes.
Die Dämmung einer Endbeschichtung kostet zwischen 80 € und 140 € pro m2. In manchen Fällen wird zunächst nur die Dämmung angebracht, während der abschließende Oberputz oder die Fassadenverkleidung später ausgeführt wird. Diese Praxis kommt vor allem bei Neubauten vor, wenn die Bauherren die Kosten auf mehrere Jahre verteilen möchten. Allerdings birgt diese Vorgehensweise auch Risiken, da die Dämmung durch Witterungseinflüsse beschädigt werden kann, wenn sie über einen längeren Zeitraum ungeschützt bleibt. Die Preise für die Dämmschicht variieren je nach Material: Eine 10 cm starke EPS-Dämmung (Styropor) kostet zwischen 80 und 120 € pro m2 (Material- und Arbeitskosten), eine 10 cm starke Steinwolldämmung dagegen zwischen 110 und 140 € pro m2 (Material- und Arbeitskosten).
Je nach Standort und Verschmutzungsgrad sollte die Fassade alle paar Jahre gereinigt werden. Bei der Standardreinigung wird die Fassade mittels Hochdruckreiniger mit Waschbürste gereinigt. Prüfen Sie Ihre Fassade regelmäßig auf Schäden und Schimmelbefall.
Die meisten Fassadensysteme benötigen etwa 24–48 Stunden zum Antrocknen, bis zur vollständigen Aushärtung können jedoch mehrere Wochen vergehen. Beim Verputzen mit Unter- und Oberputz sind die Herstellerangaben zur Trocknungszeit zu beachten.
Risse können durch Witterungseinflüsse, nicht fachgerechte Verarbeitung oder Setzungen des Gebäudes entstehen. Kleinere Risse lassen sich mit flexiblen Beschichtungen oder Sanierputz ausbessern, während größere Schäden eine fachkundige Analyse und Sanierung erfordern.
Der alte Putz muss nicht zwingend abgeschlagen werden. Wenn er stabil und tragfähig ist und gut haftet, kann er mit einer Grundierung versehen werden, bevor eine neue Fassadenschicht aufgetragen wird. Ist der alte Putz jedoch beschädigt, bröckelig oder schlecht haftend, muss er entfernt werden.
Daibau.de, Hilfe bei der Beurteilung von Investitionen und bei der Auswahl eines Auftragnehmers für Ihr Zuhause
Fassadendämmung mit Klinkerverkleidung
Sehr geehrte Damen und Herren,
benötigt wird eine Fassadendämmung mit Klinkerverkleidung.
3 Geschossiges Gebäude, Baujahr 1972, 30 Wohnungen, Sanierungsfläche 1460 Quadratmeter, 60 bis 80 Fenster mit Laibungen, Meldorfer Klinkerimitat oder Klinker.
Zuerst einmal reicht eine Kostenschätzung aus. Das ist wichtig, um die Eigentümer grob zu informieren. Also Quadratmeter Preis incl. Gerüst. Eine Zeitschiene wäre auch hilfreich.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
157680 € bis 262800 €
Reparaturmaßnahme Blasen Außenfassade
Guten Tag,
bei unserer Hausfassade bilden sich Blasen, ich würde Sie bitten mich wegen einer möglichen Reparatur der Außenfassade zu kontaktieren. Die Immobilie befindet sich in Lohmar-Süd. Gerne kann ich Ihnen vorab Bilder zukommen lassen, leider wird hier der Schaden nur bedingt sichtbar.
Vielen Dank,
2250 € bis 3750 €
Reparatur Fassade
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unser Haus hat Setzrisse in der Fassade, die repariert werden müssen.
Es handelt sich um eine Putzfassade. Fotos im Anhang.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
30420 € bis 50700 €




































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