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Fundament, Bodenplatte Preis und Kosten

Die Kosten für die Gründung eines Gebäudes hängen hauptsächlich von der Art des ausgewählten Fundaments (Streifenfundamente, Bodenplatte, Punktfundamente oder sogar Pfahlgründung) sowie von der Stärke und der Materialauswahl für die Wärmedämmung ab. Liegt die Dämmebene über oder unter der Bodenplatte? Auch für Einfamilienhäuser werden zunehmend betonierte Bodenplatten eingesetzt. Für den Bau einer solchen Bodenplatte, inkl. das Verlegen der mehrlagigen Abdichtung und ca. 20 cm Wärmedämmung werden zwischen 200 und 270 €/m2 verlangt. Der Preis für eine 100 m2 große gut gedämmte Bodenplatte für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (egal ob Massivbauweise oder Fertigteilghaus) liegt somit zwischen 20.000 und 27.000 €. Die Ausführung der Bodenplatte macht also ca. 10% der Gesamtinvestition des Neubaus aus.

Sie fragen sich, wem Sie die Herstellung einer Bodenplatte oder eines Fundamentes anvertrauen können? Nutzen Sie das untenstehende Formular und senden Sie eine Anfrage an passende und bewertete Auftragnehmer für Fundamente und Bodenplatten in Ihrer Nähe. Kostenlos und unverbindlich!

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Fundamente, Bodenplatten Kosten

Bodenplatte - Preis & Kosten

Preis für eine Bodenplatte für ein Haus. Der Preis für die Ausführung einer Bodenplatte aus Beton, mit Schweißen, Abdichtungen und einer 20 cm Dämmung. Der Preis beinhaltet die Lieferung, das Verbauen der Stahlbewehrung der Bodenplatte, Befestigungsbeton C35, die Herstellung der vertikalen Dämmung und Schaltelementen am Rand.

von 200.00 €/m2

bis 270.00 €/m2

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Kosten für Vorbereitungsarbeiten

Bauabsteckung

Grobabsteckung und anschließende Feinabsteckung mit Absteckung der Bauwerksachsen, der Fundamente und später der Wände mithilfe von Schnurgerüsten; Üb...ertragung der Höhenkoten des Bauwerks in das Gelände einschließlich Sicherung der Höhenmarken, Vermessungspunkte und Bauwerksachsen. Die Absteckung erfolgt gemäß dem genehmigten Absteckungsplan und den Projektunterlagen. MehrVerstecken

500 - 1700
€/kpl

kpl
+
-
+

Bauprofile

Herstellung, Aufstellung und Demontage von Bauprofilen und Schnurgerüsten für den Aushub der Baugrube sowie Übertragung der Höhen des Bauwerks auf die... Profile unter Verwendung eines Vermessungsinstruments. MehrVerstecken

300 - 1000
€/kpl

kpl
+
-
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Baustelleneinrichtung

Kosten für die Einrichtung und Organisation der Baustelle sowie für die Durchführung allgemeiner Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesun...dheitsschutz am Arbeitsplatz (Erstellung eines Sicherheits- und Gesundheitsplans (SiGe-Plan) für die Baustelle, Bestellung eines Koordinators), Einrichtung der Baustellenzufahrt und Aufstellung eines Bauzauns, Aufstellung von Containern und Lagerflächen, Einrichtung provisorischer Werkstätten und Materiallager, Herstellung von Standflächen für Kräne, Aufstellung mobiler Sanitäranlagen, Ausführung temporärer Baustellenanschlüsse für Strom, Wasser und Telefon, Installation von Schutzeinrichtungen (Feuerlöscher, ggf. Hydrant), Anbringung von Erste-Hilfe-Kästen sowie physischer und technischer Baustellenschutz. MehrVerstecken

5 - 10
€/kpl

kpl
+
-
+
Kosten für Erdarbeiten

Aushub für das Plattenfundament

Die Kosten des Aushubs für ein Plattenfundament umfassen den maschinellen Baugrubenaushub, den Abtransport des Aushubmaterials zur Deponie sowie ggf. ...die Zwischenlagerung von Humus, die grobe Planierung der Baugrubensohle und die Vorbereitung für weitere Bauarbeiten. Die Kostenangabe erfolgt pro m2 der Grundrissprojektion des Plattenfundaments zwecks Kostenschätzung. Das exakte Aushubvolumen wird projektabhängig ermittelt. MehrVerstecken

15 - 75
€/m2

m2
+
-
+
15 - 35
€/m2

m2
+
-
+
35 - 75
€/m2

m2
+
-
+

Installationen und Durchführungen unter der Fundamentplatte

Die Kosten umfassen die Ausführung der Installationen unter dem Plattenfundament, wie das Verlegen von PVC-Kanalrohren mit geeignetem Durchmesser, Was...serleitungen, Schutzrohren für Elektroinstallationen sowie die Vorbereitung von Leitungen für den Anschluss einer Wärmepumpe. Enthalten sind der Aushub der Leitungsgräben in der verdichteten Schotterschicht, die exakte Nivellierung und Herstellung des erforderlichen Gefälles, die Verfüllung der Leitungen mit geeignetem Material sowie die erneute Verdichtung des Untergrunds gemäß Projektdokumentation. Kostenberechnung pro m2 Fundamentplatte. MehrVerstecken

15 - 30
€/m2

m2
+
-
+

Schottereinbau und Verdichtung

Die Kosten für das Aufschütten einer Drainageschicht umfassen die Lieferung und den Einbau des Materials (Kies, Schotter), seinen lagenweisen Einbau s...owie die maschinelle Verdichtung bis auf die vorgesehene Höhe. Dieser Posten dient der Herstellung einer stabilen und tragfähigen Unterlage für die Sauberkeitsschicht aus Magerbeton und die Fundamentplatte. Kostenabschätzung pro m2 der Grundrissprojektion der Platte. MehrVerstecken

35 - 110
€/m2

m2
+
-
+
35 - 75
€/m2

m2
+
-
+
50 - 110
€/m2

m2
+
-
+
Kosten für das Plattenfundament

Abdichtung oberhalb der Bodenplatte

Die Kosten für die Abdichtung oberhalb der Bodenplatte umfassen einen Voranstrich des Untergrunds, die Lieferung und Verlegung von Abdichtungsbahnen s...owie das Verschweißen bzw. Ausführen der Überlappungen an den Stoßstellen. Die Ausführung eignet sich als Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit und Wasser gemäß Projektdokumentation. MehrVerstecken

55 - 85
€/m2

m2
+
-
+

Abdichtung unterhalb der Bodenplatte

Die Kosten für die Abdichtung unterhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer Abdichtungsmembran (Kunststoffdichtungsbahn), die ...Herstellung der Überlappungen sowie die Abdichtung von Anschlüssen und Details vor dem Betonieren der Fundamentplatte. Diese Lösung wird im Rahmen einer wärmegedämmten Fundamentplatte nach dem Prinzip Dämmung-Abdichtung- Dämmung oder eines vergleichbaren Systems ausgeführt. MehrVerstecken

35 - 85
€/m2

m2
+
-
+
35 - 60
€/m2

m2
+
-
+
55 - 85
€/m2

m2
+
-
+

Plattenfundament aus Stahlbeton

Die Kosten für ein Plattenfundament aus Stahlbeton umfassen sämtliche Schalungs-, Bewehrungs- und Betonarbeiten, die für die Herstellung der tragenden... Bodenplatte des Bauwerks erforderlich sind. Enthalten sind die Lieferung und der Einbau der Bewehrung gemäß Projektdokumentation, die Randschalung der Platte, das Betonieren mit geeignetem Beton, das Verdichten mittels Rüttler sowie die grundlegende Ebnung der Oberfläche. Diese Ausführung gewährleistet geeignete Ebenheit und Tragfähigkeit für die weiteren Bauarbeiten. MehrVerstecken

125 - 295
€/m2

m2
+
-
+
125 - 195
€/m2

m2
+
-
+
160 - 240
€/m2

m2
+
-
+
195 - 295
€/m2

m2
+
-
+

Unterbeton

Die Kosten für den Unterbeton (Sauberkeitsbeton) umfassen die Lieferung und den Einbau von Magerbeton der Festigkeitsklasse C8/10 oder C12/15, der übl...icherweise in einer Stärke von ca. 5-7 cm eingebaut wird. Er dient dem Ebnen und dem Schutz des Unterbaus vor dem Einbau der Wärmedämmung unter der Fundamentplatte. Enthalten sind das Verteilen des Betons, eine grobe Nivellierung sowie die Herstellung einer ebenen und stabilen Unterlage für die weiteren Schichten der Fundamentplatte. MehrVerstecken

13 - 21
€/m2

m2
+
-
+

Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte (ältere Ausführungsweise)

Die Kosten für die Wärmedämmung oberhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer Wärmedämmung (in der Regel EPS mit geeigneter Dru...ckfestigkeit), verlegt auf der Stahlbeton- Bodenplatte oberhalb der Abdichtung. Die Dämmung ist Bestandteil des Fußbodenaufbaus des Gebäudes und dient der Verringerung von Wärmeverlusten sowie der Vorbereitung des Untergrunds für die weiteren Schichten (Estrich, Bodenbeläge). MehrVerstecken

35 - 70
€/m2

m2
+
-
+
35 - 50
€/m2

m2
+
-
+
40 - 60
€/m2

m2
+
-
+
45 - 70
€/m2

m2
+
-
+

Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte (moderne Ausführungsweise)

Die Kosten für die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte umfassen die Lieferung und den Einbau einer druckfesten Wärmedämmung (XPS oder EPS 150/200),... zweilagig mit versetzten Stößen verlegt, die zur Verringerung von Wärmeverlusten und zur Sicherstellung der erforderlichen Tragfähigkeit der Fundamentplatte dient. Enthalten sind das fachgerechte Verlegen der Dämmplatten auf dem Unterbeton sowie die Vorbereitung des Untergrunds für die Fundamentplatte aus Stahlbeton. MehrVerstecken

35 - 80
€/m2

m2
+
-
+
35 - 55
€/m2

m2
+
-
+
42 - 65
€/m2

m2
+
-
+
55 - 80
€/m2

m2
+
-
+
Mehr

Feuchtigkeitsabdichtung und Wärmedämmung Fundament

Vertikalisolierung der erdberührenden Frostschürze wird ein Kaltbitumen-Voranstrich und zwei Lagen 1x5 mm Elastomerbahn (Villas Hydrostop S5, EK-V5 bz...w. gleichwertig) im Schweißverfahren verlegt. Als Wärmedämmung wird eine Isolierschutzplatte aus XPS oder gleichwertiges in 10 cm Stärke und als Schutz der Feuchtigkeitsabdichtung aufgebracht. MehrVerstecken

60 - 100
€/m2

m2
+
-
+

Punktfundament - Preis & Kosten

Preis für die Ausführung von Punktfundamenten für einen Carport, Terrassenüberdachung oder Zaun mit dazugehöriger Bodenvorbereitung. Maße 60 cm x 20 c...m x 20 cm. MehrVerstecken

500 - 700
€/Stk.

Stk.
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Streifenfundament

Streifenfundament für Carport oder Gartenhaus mit Rollierung, Bewehrung, Schallung, Betonierung, Arbeit.

90 - 300
€/lfm

lfm
+
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Fundament und Fundamentplatten - alles was Sie wissen müssen

1. Fundamente und Bodenplatten – was müssen Sie wissen?

Der Träger einer gesamten Baukonstruktion ist das Fundament. Je nach Bau, Neubau, Gartenhaus, Terrasse oder Mauer und wie er Boden an der Baustelle beschaffen ist, wird die Fundamentart ausgewählt. Streifenfundamente eignen sich am besten für den Bau von Einfamilienhäusern, allerdings haben neue Bautechnologien (Fertig- und Passivhäuser) dazu geführt, dass auch Bodenplatten (Fundamentplatten, Plattenfundamente oder Sohlplatten) immer häufiger ausgeführt werden. Am sichersten ist, wenn Sie diese Entscheidung einem Architekten überlassen. Der Tragwerksplaner berechnet die Tragfähigkeit und entscheidet über die endgültige Fundamentart.

Fundamentplatte
Aufgrund neuer Bautechnologien (Fertighäuser, Passivhäuser) entscheiden sich Bauherren beim Bau von Einfamilienhäusern immer öfter für eine Bodenplatte.

1.1 Bodenbeschaffenheit

Noch vor dem Baugrubenaushub muss überprüft werden, ob der geplante Baugrund von irgendwelchen Leitungen (Elektroleitung, öffentliche Versorgungsnetze) gekreuzt wird, denn diese dürfen natürlich nicht beschädigt werden. Eine gute Kenntnis des umliegenden Geländes und der Bodenbeschaffenheit ist ebenfalls wichtig. Durch den Baugrubenaushub wird das natürliche Gleichgewicht des Bodens nämlich empfindlich gestört, was zu Instabilität führen kann. Die Bodenbeschaffenheit bestimmt auch die Wahl der zum Gebäudebau eingesetzten Baumechanisierung.

1.2 Fundament oder Bodenplatte?

Die Art der Gründung wird zu einem großen Teil durch die Tragfähigkeit und die Beschaffenheit des Bodens bestimmt. Wenn der Boden ausreichende Tragfähigkeit aufweist, kann man sich für Einzel- bzw. Punktfundamente oder Streifenfundamente entscheiden, wobei man auch die Frosttiefe beachten muss (50 – 100 cm). Bei Böden mit niedriger Tragfähigkeit ist die Ausführung einer Bodenplatte ratsam.

1.3 Ausbesserung des Untergrunds

Es gibt Verfahren, mit denen sich die Tragfähigkeit des Bodens verbessern lässt. Der Boden kann mechanisch komprimiert werden, unzureichend tragfähiger Boden kann bis zum festen Untergrund abgetragen werden, der Grundwasserspiegel kann gesenkt oder der Boden injiziert werden usw. Falls die Gefahr besteht, dass Oberflächenschichten abrutschen, muss eine Tiefgründung ausgeführt werden, mit welcher sich schlecht tragfähige Bodenschichten überbrücken lassen.

1.4 Fundamentabdichtung, Kellerabdichtung

Alle Fundamente müssen abgedichtet werden, ungeachtet der Höhe des Grundwasserspiegels. Bei einer Bodenplatte verläuft die Fundamentabdichtung unterhalb der gesamten Platte und oberhalb des Unterbetons. Bei Einzel- und Streifenfundamenten verläuft sie oberhalb der Fundamente. Wichtig ist, dass die Fundamentabdichtung durchgehend verläuft und nirgends unterbrochen wird, denn nur so lässt sich das Gebäude effektiv vor Feuchtigkeit schützen. Ein häufig auftretender Ausführungsmangel ist eine nicht ausreichend kompakte Verbindung zwischen horizontaler und vertikaler Abdichtung. Manchmal ist die Verbindung sogar unterbrochen, weshalb kapillar aufsteigende Feuchtigkeit ins Gebäude eindringen kann. Die Fundamentabdichtung muss auch entsprechend geschützt werden, da sie anderenfalls beim abschließendem Verfüllen oder bei natürlichen Bewegungen des Erdreichs beschädigt werden kann. Neben der Abdichtung muss um die Fundamente herum auch eine Drainage angelegt werden, um ungestörten Abfluss des Grundwassers zu ermöglichen.

2. Auftragnehmer

Die in den anfänglichen Bauphasen getroffenen Entscheidungen sind von grundlegender Bedeutung für den weiteren Bauverlauf. Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, den Bauablauf an der Baustelle die ganze Zeit zu beaufsichtigen und sich vor jeder wichtigen Entscheidung von Experten beraten zu lassen.

3. Arten von Fundamenten und Bodenplatten

Grundsätzlich wird zwischen Flach- und Tiefgründung unterschieden. Darüber hinaus gibt es noch die Unterscheidung zwischen Einzel- oder Punktfundamenten, Streifenfundamenten und Bodenplatten oder Plattenfundamenten. Bei Flachgründungen werden die Belastungen vom Gebäude in die oberen Bodenschichten abgeleitet, während sie bei Tiefgründungen über Pfähle (Piloten) tief in die tragfähigen Bodenschichten abgeleitet werden.

3.1 Punktfundament

Punktfundamente leiten die Belastungen punktuell vom Gebäude in den tragfähigen Boden ab. Sie werden beim Bau von Säulen und anderen Punkt-Elementen, wie Stiegen, Rauchfängen und Fernleitungen eingesetzt. Voraussetzung für Punktfundamente ist ein stabiler und fester Boden, der sich nicht ungleichmäßig setzt. Die Fundamente werden auf der Baustelle auf einen gut vorbereiteten und ebenen Untergrund (meist Geröll, der in einer Stärke von ungefähr 50 cm aufgeschüttet wird) in der Baugrube gegossen. Nachdem die Baugrube verfüllt wurde, werden die Säulen aufgestellt und mittels Vertikalarmatur oder Stahlplatten mit den Fundamenten verbunden. Punktfundamente lassen sich mit Nischen versehen, in die nachträglich Montagesäulen eingesetzt werden. Alternativ lassen sich Hohlfundamente anfertigen, welche nach der Aufstellung der Säulen mit Beton zugegossen werden.

3.2 Streifenfundamente

Streifenfundamente leiten Belastungen von linienförmigen Gebäudeelementen (Mauern) senkrecht und querschlägig in den Boden ab. Sie werden aus länglichen Armaturen und Beton hergestellt. Die Armatur vergrößert die Steifheit und verhindert das Bersten des Fundaments, das auftreten kann, wenn sich der Boden ungleichmäßig setzt.

3.3 Fundamentträger

Fundamentträger kommen selten zum Einsatz. Sie werden vor allem dann verwendet, wenn der Boden instabil ist und keine Punktfundamente zulässt. Derartige Träger leiten die Belastung mehrerer Säulen in den Boden ab. In solchen Fällen ist der Träger punktuell belastet, fungiert zugleich aber auch als Linien- bzw. Streifenträger.

3.4 Bodenplatte

Große und anspruchsvolle Gebäude benötigen in der Regel eine Bodenplatte. Aber auch im privaten Wohnbau werden Bodenplatten immer öfter ausgeführt, vor allem dann, wenn der Baugrund instabil ist. Eine Bodenplatte verringert die Spannungen unterhalb des Fundaments und beugt so ungleichmäßigem Setzen des Gebäudes vor.

Eine Bodenplatte kann an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich dick sein. Für Einfamilienhäuser werden jedoch in der Regel einheitliche Bodenplatten ausgeführt, die durchgehend gleich dick sind. Beim Dimensionieren von Fundamenten und Bodenplatten muss sowohl die Belastung durch das Gebäude als auch die Druckfestigkeit des Betons berücksichtigt werden.

3.5 Pfahlgründung

Wenn der Boden sehr schlecht tragfähig ist, muss eine sog. Tiefgründung durchgeführt werden, um Bodenschichten mit schlechter Tragfähigkeit zu überbrücken und eine ausreichend feste Schicht zu erreichen. Die zur Tiefgründung eingesetzten Pfähle (Piloten) bestehen meistens aus Holz, Ortbeton, Stahl oder Fertigteilen aus Stahlbeton. Was für Pfähle eingesetzt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. der Tiefe, in der die tragfähige Bodenschicht liegt, der Größe des Gebäudes, der verfügbaren Mechanisierung usw.

4. Verfahren bei der Ausführung einer Bodenplatte

4.1 Projekt

So wie für jedes andere Bauvorhaben, benötigt man auch für den Bau einer Bodenplatte einen Ausführungsplan. Der Plan wird auf der Grundlage eines vorab ausgeführten Bodengutachtens erstellt und beinhaltet mehrere Detailpläne. Beim ersten Plan handelt es sich um einen Architekturplan der Bodenplatte. Dieser zeigt die Plattendimensionen und die Typen aller unterhalb der Platte liegenden Schichten und deren Dicke (Wärmedämmung, Wasserabdichtung, eventuelle Pufferschicht). Zum Ausführungsplan gehören auch Armatur- und Installationspläne sowie ein Plan für die Durchbrüche. Auch ein Bauleistungsverzeichnis und ein Materialverzeichnis sind beizulegen. Diese Pläne werden für jedes Projekt einzeln erstellt und berücksichtigen die Eigenarten des Geländes sowie andere spezifische Bedingungen vor Ort. Der Plan für die Durchbrüche muss möglichst präzise angefertigt werden und die Positionen der Durchbrüche, die Größe der Schutzrohre, aber auch die Austrittsstellen unterhalb der Platte genau darstellen. Es kommt auch darauf an, den Bodenplattenplan auf die übrigen Gebäudebauarbeiten abzustimmen.

4.2 Baustellenmeldung und Baustellenorganisation.

Bevor der Baubeginn angezeigt wird, muss das Gebäude von einem Vermessungstechniker abgesteckt werden. Aus der Absteckung müssen Position und Höhe des Gebäudes erkennbar sein. Die Absteckungspunkte werden mit Pfählen markiert. Noch besser ist es, sie mit hölzernen Bauprofilen zu markieren, da diese nicht so leicht verrückt werden können. Bei der Absteckung ist die Anwesenheit des Bauaufsichtsführenden Pflicht, denn gerade bei diesem Verfahren kann es zu grundlegenden Fehlern kommen, die später nur schwer und kostenaufwändig beseitigt werden können. Der Baubeginn von bewilligungs- oder anzeigepflichtigen Bauführungen muss der Baubehörde bzw. der Baupolizei angezeigt werden. Vor Baubeginn muss der Ausführende auch den Baugrund vorbereiten. Die Baustelle muss entsprechend gesichert und mit einem Bauschild gekennzeichnet werden.

4.3 Aushub

Der Aushub wird gemäß der vom Geometer angefertigten Gebäudeabsteckung ausgeführt. Zuerst wird der Mutterboden abgetragen (Humusaushub), darauf folgt der Aushub der Baugrube. Bei schlechter Tragfähigkeit des Bodens wird der Aushub bis zum tragfähigen Grund vorgenommen. Falls das abgetragene Erdreich nicht zum Verfüllen und für andere Geländearbeiten benötigt wird, wird es zur Deponie gefahren.

4.4 Untergrundvorbereitung für die Bodenplatte

Um die nachfolgenden Arbeiten leichter und präziser ausführen zu können, wird der Boden der Fundamentgrube geebnet. Das Ebnen ist überflüssig, falls das Gelände ausreichend tragfähig ist und der Aushub präzise genug ausgeführt wurde. Auf tragfähigem Grund kann der Untergrund einfach durch das Herrichten des Erdreichs erledigt werden, auf schwierigem Gelände muss dagegen eine Pufferschicht aus Kies angelegt werden. Der Untergrund muss ein sanftes Gefälle aufweisen, damit das Wasser unter der Bodenplatte abfließen kann.

4.5 Auseinanderführung der Installationen

Bevor die Fundamentabdichtung ausgeführt werden kann, müssen auf dem Grund der Fundamentgrube Leerrohre für die Installationen verlegt werden. Sie werden mit Beton umgeben, um sie vor dem Druck des Gebäudegewichts zu schützen.

4.6 Vertikaldurchbrüche

Die unterhalb der Bodenplatte horizontal verlegten Installationen müssen anschließend vertikal ins Gebäude geführt werden. Sie müssen das Gebäude genau an den vom Planer vorgesehenen Stellen erreichen. Sehr wichtig ist, den Installationstyp und die Druchbruchsposition im Voraus zu bestimmen, denn in den meisten Fällen sind nachträgliche Änderungen nicht möglich.

4.7 Drainage

Fachgerecht ausgeführte Drainage garantiert den Abfluss von Meteor- und Grundwasser am Gebäude. Auf welche Weise die Drainage ausgeführt wird, hängt von den Geländeeigenschaften und der Aushubform ab. Einige Elemente werden aber immer ausgeführt. Dazu gehören folgende Elemente: Mulde unterhalb des Gefälles (zwecks Drainagewassersammlung), Drainageschlauch, Drainagefilz, Kiesbett und Sammelschächte. Das Drainagewasser wird in öffentliche Meteorwassersysteme, Sickerwasser oder Abzugskanäle geleitet.

4.8 Geotextil

Geotextil wird über der gesamten Grundrissfläche des Gebäudes und mindestens 2 Meter darüber verlegt. Ihm fällt die Aufgabe zu, die Wärmedämmschicht aus Schaumglas vom Gelände zu trennen und zugleich das Entweichen von Wasser und Gasen (z. B. das gefährliche Radon) aus der Erde zu ermöglichen.

4.10 Unterbeton

Auf die dämmende Pufferschicht kommt eine Folie, deren Zweck darin besteht, die Wärmedämmung vom Beton zu trennen und das Durchsickern der Zementmilch in die Dämmschicht zu verhindern. Dann wird Beton in die am Rand ausgeführte Schalung gegossen und geebnet. Das ist wichtig, um die darauffolgende Fundament- bzw. Bauwerksabdichtung möglichst leicht ausführen zu können.

4.11 Fundamentabdichtung, Kellerabdichtung

Auf der Betonschicht wird die Kellerabdichtung verlegt. Diese verhindert das Durchsickern von Feuchtigkeit und Wasser in die Bodenplatte und weiter ins Gebäude. Die Fundament- bzw. Kellerabdichtung sollte nicht oberhalb der Bodenplatte ausgeführt werden. Der Grund dafür liegt in den zahlreichen Durchbrüchen, die erforderlich sind und die dann auch die Fundamentabdichtung durchdringen würden. Infolgedessen könnten Feuchtigkeit und Wasser durch die Durchbrüche ins Gebäude sickern und die Konstruktion beschädigen (besonders Holzkonstruktionen wären dadurch gefährdet).

4.12 Bodenplatte aus armiertem (verstärktem) Beton

Die Ausführung einer Bodenplatte aus armiertem bzw. verstärktem Beton beginnt mit der präzisen Aufstellung der Schalung, welche dem Architektenplan entsprechen muss. Entsprechend dem Armaturenplan wird eine Armatur in die Schalung gelegt und mit Beton zugegossen. Die Oberfläche der Platte wird nivelliert und geebnet. Wahlweise kann die Schalung für die Fundamentplatte auch breiter angelegt werden, um eine Perimeterdämmung der Bodenplatte einsetzen zu können.

4.13 Perimeterdämmung

Wie gerade erwähnt, kann die Perimeterdämmung der Bodenplatte bereits bei der Ausführung der Schalung errichtet werden. Sie kann aber auch nachträglich aufgeklebt werden. In diesem Fall muss die Dicke der Dämmung vorab genau festgelegt werden, damit sie mit der Sockeldämmung verbunden werden kann.

4.14 Erdung der Bodenplatte

Der Fundamenterder muss unbedingt mit der Gebäudearmatur verbunden werden.

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Fundament für ein Schiebetor

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich benötige ein neues Fundament für ein Schiebetor in Hamburg. Pflastersteine an der Stelle aufnehmen, Fundament erstellen / anarbeiten und wieder anpflastern. Aktuell steht dort noch ein altes Schiebetor welches wir demontieren. Aus diesem Grund ist auch noch ein Fundament vorhanden, welches auf die Größe hin geprüft werden muss.
Das Fundament besteht aus drei Teile:
1x für der Einlaufpfosten: 350x300x600 mm (BxLxT)
1x für das Tor selber: 2250x550x1000 mm (LxBxT)
1x für die Auflaufrolle hinten: 250x250x600 (BxLxT)
Pläne im Anhang.

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Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

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möchte ich Sie um einen KVA für die Errichtung eines Betonfundaments mit Bodenplatte bitten.

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Boden und dem Bauplan.

Danke für Ihre Antwort.

Freundliche Grüße

8640 € bis 14400 €

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Pläne vom Haus sind vorhanden.

Die Menge an Aushub habe ich auf die Fläche und ca. 0,8 Meter Tiefe gerrechnet.

Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.

Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

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Fundamente, Bodenplatten, Frankfurt am Main

1710 € bis 2850 €

Preis, Bodenplatte, 60 m2
Fundamente, Bodenplatten, Panketal

4590 € bis 7650 €

Preis, Betonbodenplatte, 36 Meter mal 8,20 ca. 15-20 cm hoch
Fundamente, Bodenplatten, Mülheim an der Ruhr

45180 € bis 75300 €

Preis, Fundament für ein Gartenhaus, ca. 16qm
Fundamente, Bodenplatten, Burbach

1260 € bis 2100 €

Preis, Bodenplatte für ein Mobilheim, Ca. 60 Quadratmeter
Fundamente, Bodenplatten, Ostercappeln

6480 € bis 10800 €

Preis, Bodenplatte KFW40, Erdarbeiten, Fläche der Bodenplatte ca. 130qm.
Fundamente, Bodenplatten, Bechtsried

10080 € bis 16800 €



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