Pflasterung auf der Basis einer Schotterschicht zusammen mit dem Material, dem Pflaster. Der Preis für die Lieferung und Montage der Materialien auf die vorbereitete geebnete Fläche. Der Boden mit Aushub des Humus und Schotterschicht in einer Dicke von 50 cm, durch Vibration und Nivellieren vorbereitet.
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Kosten für Demontage und Wiedermontage vorhandener Gussabdeckungen mit Höhenangleichung.
Kosten für Rückbau/Aufbruch und Entfernung bestehender Waschbetonplatten oder Betonpflastersteine, Verladen auf Transportfahrzeug und Abfuhr zur Depon... Mehr
Kosten für maschinelles Schneiden von Asphalt, Entfernen von Asphalt- oder Betonschichten mit einer Stärke von 11 bis 15 cm, Verladen und Abfuhr des A... Mehr
Kosten für das Entfernen vorhandener Randsteine, Verladen auf Transportfahrzeug und Abfuhr zur Deponie, einschließlich Deponiegebühren.
Kosten für Lieferung und Einbau von hochwertigem Schottertragschichtmaterial, Körnung 0/32 mm aus frostbeständigem Schotter bzw. Kleinschlag, in Schic... Mehr
Kosten für kombinierten maschinellen und manuellen breiten Aushub in Bodenklasse 3, Aushubtiefe bis 40 cm, mit Verladen des Materials auf Transportfah... Mehr
Kosten für das Verlegen einer Drainschicht mit Filterwirkung.
Kosten für das Verlegen von Betonplatten, Waschbetonplatten 40 x 40 cm, auf zuvor verdichtetem Untergrund, auf Sand- oder Zementmörtelbett.
Kosten für das Verlegen Verlegen von Granitpflastersteinen auf Splittbett, Fugen mit Sand oder Gesteinsmehl verfüllt.
Kosten für das Verlegen von Betonpflastersteinen über 30 cm Kantenlänge auf ein Pflasterbett aus Edelsplitt, Verfugen mit Quarzmehl.
Kosten für das Verlegen von Natursteinplatten (Marmor, Granit usw.).
Kosten für das Verlegen von Betonpflastersteinen bis 30 cm Kantenlänge auf ein Pflasterbett aus Edelsplitt, Verfugen mit Quarzmehl.
Kosten für das Verlegen von Rasengittern aus Beton auf Splittbett.
Kosten für Lieferung und Einbau von zweischichtigen Beton-Bordsteinen in zementgrau, Herstellung von Unterbau und Bettung für den Einbau, Setzen der B... Mehr
Kosten für Lieferung und Einbau von zweischichtigen Beton-Randsteinen in zementgrau, Herstellung von Unterbau und Bettung für den Einbau, Setzen der R... Mehr
Kosten für Lieferung und Einbau von Entwässerungsrinnen mit Betonfundament und Höhenanpassung, inkl. Anschluss an Entwässerungsrohre, ohne Verlegung d... Mehr
Kosten der Herstellung einer Kanalisation aus Kunststoffrohren, inkl. Absteckung der Trasse, maschinellem oder manuellem Aushub und manuellem Planiere... Mehr
Kosten für Lieferung und Einbau eines standardmäßigen befahrbaren Punktablaufs 30 x 30 cm mit befahrbarem Gussrost. Lieferung inkl. Anschlussstück für... Mehr
Attraktiv gestaltete Außenflächen lassen das Eigenheim gepflegt und ansprechend wirken. Die Befestigung begehbarer und befahrbarer Flächen auf Privatgrundstücken erfolgt entweder durch Pflasterung oder durch Asphaltierung. Vor dieser Entscheidung stand auch ein Eigenheimbesitzer aus Böblingen, der auf seinem Grundstück Stellplätze mit einer Gesamtfläche von 50 m2 und den Hauszugang befestigen lassen wollte. Diese Außenflächen bestanden aus verdichtetem Schotter, der während des Hausbaus eingebracht worden war. Da sie sich jedoch bei jedem starken Regen in eine schlammige Fläche verwandelten, mussten sie befestigt werden. Gewünscht war eine befahrbare und zugleich optisch ansprechende Lösung.
„Zuerst dachte ich, Asphalt wäre die bessere Lösung, vor allem aus Kostengründen. Aber wenn man genauer hinschaut, relativiert sich das schnell, vor allem bei kleineren Flächen. Dazu kam, dass künftig noch Leitungen verlegt werden könnten. In dem Fall müsste man den Asphalt wieder öffnen und reparieren. Deswegen habe ich mich schließlich für Pflaster entschieden. Das lässt sich viel einfacher aufnehmen und wieder herstellen, ohne dass man später groß etwas davon sieht.“
| Posten | Kosten pro m² | Kosten für 50 m² |
| Betonpflaster, klassisch | ca. 13-30 €/m² | ca. 650-1.500 € |
| Unterbau (Aushub+Abfuhr+Tragschicht+Verdichtung) | ca. 65-160 €/m² | ca. 3.250-8.000 € |
| Außenbereich pflastern | ca. 27-45 €/m² | ca. 1.350-2.250 € |
| Unkrautvlies/Drainagefolie verlegen | ca. 3-6 €/m² | ca. 150-300 € |
| Randsteine setzen | ca. 30-50 €/m | ca. 900-1.500 € |
| Gesamtkosten (Pflasterung von 50 m² Fläche) | ca. 125-260 €/m² | ca. 6.500-13.500 € |
Der Unterschied zwischen einer „schön und fachgerecht gepflasterten Einfahrt“ und „abgesacktem Pflaster“ liegt fast immer in der Vorbereitung des Unterbaus. Deshalb sollte man an dieser Stelle keinesfalls sparen.
Durch die Pflasterung lassen sich begehbare und befahrbare Außenflächen befestigen und zugleich optisch aufwerten. Das sind die Gründe, warum Pflastersteine und Pflasterplatten seit Jahrtausenden genutzt werden. Doch welche Bereiche im Eigenheim eignen sich eigentlich zum Pflastern?
Der Hauszugang ist meist das Erste, was Besucher wahrnehmen. Deshalb sollten hier Materialien verwendet werden, die optisch zur Fassade und zur Umgebung passen. Für ein langfristig harmonisches Gesamtbild ist es wichtig, dass einzelne Elemente bei Bedarf ohne viel Aufwand ausgetauscht werden können. Bei asphaltierten Flächen muss nach Reparaturen oft die gesamte Fläche neu beschichtet werden, damit sie wieder einheitlich aussieht. Deshalb wird für Höfe und Hauszugänge sehr häufig Betonsteinpflaster (kurz: Betonpflaster) verwendet.
Befahrbare Flächen wie Stellplätze und Einfahrten benötigen eine stabile Pflasterfläche mit einem tragfähigen Unterbau, weshalb sie häufig in gebundener oder gemischter Bauweise gepflastert werden. Bei der gebundenen Pflasterbauweise werden das Pflasterbett und die Fugenfüllung gebunden (d. h. unter Zusatz von Bindemitteln) hergestellt, während bei der gemischten Bauweise nur die Fugenfüllung gebunden ausgeführt wird. Die häufigste Pflasterbauweise ist jedoch die ungebundene Bauweise, bei der weder Fugenmörtel noch andere Bindemittel zum Einsatz kommen. Zur Pflasterung befahrbarer Flächen werden neben Betonpflastersteinen und -platten vor allem Rasengittersteine eingesetzt, die viel von der Grünfläche erhalten.
Je höher die vorgesehene Belastung der Pflasterfläche, desto stabiler muss die Pflasterung ausgeführt werden, damit die Pflastersteine nicht absacken. Dies gilt insbesondere für befahrbare Flächen.
Durch die Pflasterung der Einfahrt, der Terrasse und der Gehwege im Garten sorgt man dafür, dass die Fläche langfristig stabil bleibt und man nicht nach jedem Regen durch Schlamm waten oder auf ausgetretenen Trampelpfaden im Gras wandern muss. Eine beliebte Option sind Pflastersteine und -platten aus Beton, die in vielen Variationen erhältlich sind. Die Auswahl reicht von verschiedenen Arten von Betonverbundpflastersteinen (Doppel-T-Verbundsteine, Wabenverbundsteine, Wellenverbundsteine, Ankerverbundsteine usw.) über Waschbetonplatten bis hin zu glatten und sandgestrahlten Platten.
Das Pflastern der Gehwege macht die Nutzung des Gartens bequemer und wertet den Garten auch optisch auf. Häufig werden Gehwegplatten aus Beton angewandt, obwohl auch Natursteinplatten aus verschiedenen Gesteinsarten wie Porphyr, Granit oder Basalt eine beliebte Option sind. Zur Auswahl stehen Natursteinplatten in regelmäßigen Formen und Polygonalplatten.
Die Terrasse gilt als Wohnzimmer im Freien, weshalb die meisten Hausbesitzer Terrassenplatten aus hochwertigen Materialien bevorzugen, die sich angenehm begehen lassen und eine warme Optik aufweisen. Dazu zählen Waschbetonplatten, Natursteinplatten und keramische Terrassenplatten (Terrassenfliesen).
| Fläche | Belastung | Gängigstes Material | Geeignetes Verlegemuster |
| Hauszugang | Begehbare und befahrbare Fläche | Betonpflastersteine/-platten | Alle |
| Stellplatz | Befahrbare Fläche | Betonpflastersteine/-platten, Rasengittersteine | Verlegemuster ohne Kreuzfugen |
| Zufahrt | Befahrbare Fläche (höhere Belastung) | Stärkere Betonpflastersteine/-platten, Kopfsteinpflaster | Verlegemuster ohne Kreuzfugen |
| Gartenweg | Begehbare Fläche | Waschbetonplatten | Alle |
| Unmittelbare Hausumgebung | Begehbare Fläche | Betonpflastersteine/-platten | Alle |
| Terrasse | Begehbare Fläche | Waschbetonplatten, Betonpflastersteine/-platten | Alle |
Im privaten Bereich kommt größtenteils Betonsteinpflaster zum Einsatz, das mit günstigen Preisen und einer großen Designvielfalt punktet. Anspruchsvollen Kunden stehen aber auch andere Optionen zur Verfügung, wie beispielsweise großformatige Betonplatten und diverse Natursteinplatten, die einen besonders hochwertigen Eindruck vermitteln. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Eigenschaften der gängigen Pflastersteine und -platten.
Optik und Preis sind zwar wichtig, doch das entscheidende Kriterium bei der Auswahl der Pflastersteine ist der Einsatzbereich.
Eigenheimbesitzer, die möglichst einheitlich aussehende Außenflächen wünschen, greifen häufig zu Betonpflaster. Pflastersteine und -platten aus Beton wirken modern, lassen sich rasch verlegen und ergeben ein nahezu monolithisches Gesamtbild. Doch vor allem große Platten und Verbundpflastersteine benötigen einen stabilen Unterbau, damit die Pflasterfläche langfristig intakt bleibt.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Terrassen, Gehwege, Zufahrten, Höfe (begehbar; bei sehr gutem Unterbau auch befahrbar) |
| Gängige Größe | 40x40 cm |
| Stärke | ca. 4 cm |
| Gewicht | 90-105 kg/m² |
| Preise von Betonplatten | ca. 10-30 €/m² |
Pflastersteine und -platten aus Beton gelten als universelle Lösung, da sie ausgesprochen robust und in zahlreichen Varianten erhältlich sind. In Eigenheimen trifft man oft auf die ungebundene Pflasterung, die kostengünstig, wasserdurchlässig und bei Bedarf leicht zu reparieren ist. Allerdings besteht hier die Gefahr von Fugenbewuchs.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Zufahrten, Gehwege, Stellplätze, Höfe |
| Gängige Größe | Kleinformate bis ca. 30x30 cm |
| Stärke | Meist 5-6 cm (bei größeren Formaten entsprechend dicker) |
| Gewicht | ca. 120-200 kg/m² |
| Preise von Betonpflastersteinen | ca. 13-30 €/m² |
Gepflasterte Flächen werden mit Randsteinen eingefasst, damit die Pflastersteine im Laufe der Zeit nicht verrutschen. Zudem runden Randsteine die Pflasterung optisch ab. Viele Laien glauben, dass man auf Randsteine verzichten oder sie beiläufig am Ende der Pflasterung setzen kann, was jedoch nicht stimmt. Je nachdem, welches Material zum Pflastern verwendet wird, greift man zu Randsteinen aus Beton oder Naturstein. Randsteine für den Garten sind meist weniger massiv als die im Straßenbau verwendeten Bordsteine und es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen (Tiefbordsteine, Rasenkantensteine, Mähsteine usw.). Um ausreichende Stabilität zu gewährleisten, werden sie oftmals nicht auf einen ungebundenen Unterbau, sondern in ein Betonbett gesetzt. Die Kosten für das Liefern und Setzen von Randsteinen mit 100 cm Länge liegen je nach Art der Randsteine und dem Auftragnehmer bei etwa 30-90 Euro pro m.
| Maße des Randsteins (cm) | Typische Einsatzbereiche | Gewicht | Preis |
| 5×20×100 | Geringe Belastungen: Gartenwege, Höfe, Parkanlagen | ~26 kg | ca. 30-50 €/m |
| 8×20×100 | Gehwege, Zufahrten | ~38 kg | ca. 40-75 €/m |
| 10×20×100 | Zufahrten, Durchfahrten, Stellplätze (höhere Stabilität) | ~60 kg | ca. 50-90 €/m |
| Art des Randsteins | Typischer Einsatzbereich | Übliches Material | Hinweise zur Verlegung |
| Gartenrandstein | Beete, Gehwege, Parkanlagen | Beton/Naturstein | Gerade Ausrichtung + stabiler Unterbau |
| Hofrandstein | Zufahrten, Hauszugänge, Terrassen | Beton/Naturstein | Betonbett + Rückenstütze aus Beton |
| Straßenrandstein | Straßen, Parkplätze, Gehsteige | Beton/Naturstein | Exakte Höhenlage, stabiles Betonbett |
Waschbetonplatten sind beliebt, da sie wie Naturstein wirken, aber meistens deutlich günstiger sind. Sie sind rutschhemmend und sehr witterungsbeständig. Aufgrund ihrer rauen Oberfläche sind sie jedoch etwas pflegeintensiver.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Gehwege, Gärten, Gehsteige, Höfe (abhängig vom Unterbau) |
| Gängige Größen | 40×40 cm, 50×50 cm, 60×60 cm |
| Stärke | häufig ca. 4 cm |
| Gewicht | 90-105 kg/m² |
| Preise von Waschbetonplatten | ca. 10-30 €/m² |
Durch das Sandstrahlen wird die Oberfläche rauer und optisch feiner. Sandgestrahlte Platten sind ebenfalls rutschhemmend, jedoch teurer als Waschbetonplatten und gewöhnliche Betonplatten.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Terrassen, Gehwege, Flächen mit Bedarf an Rutschhemmung |
| Gängige Größen | 40x40x4 cm |
| Stärke | ca. 4 cm |
| Gewicht | 90-105 kg/m² |
| Preise von sandgestrahlten Platten | ab ca. 22 €/m² |
Gummipflastersteine eignen sich nicht für hohe Belastungen, sind aber ideal für Bereiche, in denen Komfort, Fallschutz und Rutschhemmung gefragt sind. Allerdings sind sie vergleichsweise teuer.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Kinderspielplätze, Poolumrandungen, Gehflächen mit hohem Sicherheitsbedarf |
| Gängige Größen | meist 50x50 cm |
| Stärke | meist ca. 4 cm |
| Gewicht | 30-50 kg/m² |
| Preise von Gummipflastersteinen | ca. 30-60 €/m² |
Natursteinpflaster wirkt luxuriös, steht für Prestige und ist sehr langlebig. Leider ist es meist auch kostenintensiv, und manche Gesteinsarten reagieren empfindlich auf verschüttete Flüssigkeiten und Chemikalien.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Repräsentative öffentliche Flächen, Terrassen, Gehwege, Hauszugänge |
| Gängige Größen | Abhängig von Gesteinsart und Bearbeitung |
| Stärke | Abhängig von der Gesteinsart (für befahrbare Flächen meist deutlich dicker) |
| Gewicht | 80-215 kg/m² (je nach Gesteinsdichte) |
| Preise von Natursteinplatten | Je nach Gesteinsart stark variierend; Verlegung meist teurer aufgrund des höheren Arbeitsaufwands |
Kopfsteinpflaster besteht üblicherweise aus Granit oder Basalt und ist extrem widerstandsfähig. Es lässt sich auch auf ungünstigem Terrain verlegen und verleiht der Pflasterung einen historischen Charakter. Aufgrund des hohen Fugenanteils erfordert Kopfsteinpflaster jedoch regelmäßige Pflege.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Höfe, Gehwege, öffentliche Plätze, Zufahrten |
| Gängige Größen | 8×8 cm, 10×10 cm |
| Gewicht | 210-280 kg/m² |
| Preise von Kopfsteinpflaster | ca. 130-170 €/m² |
Pflasterklinker sind bei besonders hohen Temperaturen gebrannte Ziegelsteine, die kaum Wasser aufnehmen und enorm widerstandsfähig sind. Sie eignen sich hervorragend für Pflasterungen im traditionellen Stil, passen optisch jedoch nicht zu jedem Haus.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Höfe, Gehwege, Terrassen |
| Gängige Größen | 20x10 cm, je nach Produkt; oft kleinere Formate für diverse Muster |
| Stärke | 4-7 cm |
| Gewicht | 95-135 kg/m² |
| Preise von Klinkerpflaster | ca. 30-75 €/m² |
Wer sich einen befestigten Stellplatz, aber keine durchgehend versiegelte Betonfläche wünscht, findet in Rasengittersteinen einen guten Kompromiss. Sie erwärmen sich weniger als andere Pflastersteine und ermöglichen eine bessere Versickerung von Regenwasser. Der Bewuchs erfordert allerdings Pflege, und für häufiges Befahren wird ein hochtragfähiger Unterbau benötigt.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Stellplätze, Zufahrten, Flächen mit hohem Drainagebedarf |
| Gängige Größen | Unterschiedliche Designs (häufig wabenförmig und großformatig) |
| Stärke | Systembedingt; oft dicker, da für höhere Belastung ausgelegt |
| Gewicht | 90-140 kg/m² |
| Preise von Rasengittersteinen | ca. 12-16 €/m² |
Holzpflaster in Form von Quadraten, Rechtecken, Riemchen oder als Rundholzpflaster kann ein optisch ansprechender gestalterischer Akzent sein, sofern es fachgerecht verlegt wird und die Entwässerung einwandfrei funktioniert. Anderenfalls beginnt das Holz rasch zu verrotten.
| Merkmale | Informationen |
| Einsatzbereich | Terrassen, Gartenwege, dekorative Flächen, Sitzbereiche |
| Gängige Größen | Häufig aus Rundholzscheiben; Durchmesser ca. 15-20 cm |
| Stärke | Abhängig vom Durchmesser (oft >10 cm) |
| Gewicht | 30-80 kg/m² (je nach Holzart und Stärke) |
| Preise von Holzelementen | ca. 50-100 €/m² |
Sie schwanken zwischen einem modernen, minimalistischen Look, einem klassischen Hof oder einem Vintage-Stil? Die gewünschte Stilrichtung lässt sich durch die Wahl der passenden Pflastersteine erreichen.
Modern gestaltete Pflasterelemente zeichnen sich durch klare Linien und meist auch größere Formate aus. Sie passen ideal zu zeitgenössischer Architektur sowie minimalistischen Terrassen und Einfahrten. Rustikale Pflastersteine haben leicht raue Oberflächen und wirken natürlicher. Deshalb eignen sie sich perfekt für den Landhausstil oder zur Kombination mit Naturstein und Holz. Antik wirkende Pflasterelemente sind stärker strukturiert und haben ungerade Kanten. Sie eignen sich besonders gut für ältere Gebäude oder wenn bewusst ein historisch wirkendes Ambiente geschaffen werden soll.
Tipp: Für einen modernen Look sind große Formate und ein niedriger Fugenanteil oft wichtiger als die Oberflächengestaltung der Pflastersteine. Bei rustikalen Pflasterungen hingegen spielen Oberfläche und Kanten eine entscheidendere Rolle.
Die Form der Pflastersteine und -platten hat nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine praktische Funktion. Sie bestimmt, wie die Pflastersteine oder -platten ineinandergreifen und wie gut sie Brems- und Schubkräften sowie Kantenbelastungen standhalten. Bei befahrbaren Flächen ist es grundsätzlich sinnvoller, Verbundpflastersteine in einer Form zu wählen, die ein vollständiges Verzahnen der Elemente und stabile Pflasterfugen ermöglicht. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Formen von Pflasterelementen erläutert.
| Form | Optik | Einsatzbereich | Vorteile | Nachteile |
| Quadratisch | Ruhig, geordnet, rasterförmig | Terrassen, Gehwege, Höfe | Einfache Verlegung, klare Optik | Bei befahrbaren Flächen Kreuzfugenverband vermeiden |
| Rechteckig | Gut für einfache Verlegemuster | Zufahrten, Parkplätze, Gehwege | Fischgrät sehr stabil | Mehr Verschnitt bei verwinkelten Flächen |
| Fünf-/Sechseckig | Natürlich, dynamisch | Höfe, Gehwege | Interessante Optik ohne viele Kombinationen | / |
| Polygonal | Unregelmäßig, ähnelt Naturstein | Gärten, rustikale Höfe | Kaschiert Unebenheiten im Gelände | Größerer Fugenanteil, höherer Arbeitsaufwand |
| Rund/gebogen | Weiche Linien, dekorativ | Details, Kreise, Rosetten | Starker visueller Effekt | Aufwendige Verlegung, viel Verschnitt |
| Sonderformen (Knochenstein, Wellenverbundstein) | Starke Verzahnung | Zufahrten, Parkplätze | Hoch belastbar, verträgt Brems- und Schubkräfte sehr gut | Sehr häufig, kann daher banal wirken |
Die Steinstärke bei der Pflasterung lässt sich gut mit Schuhsohlen vergleichen: Für einen Stadtbummel reicht eine dünne Sohle, zum Bergwandern braucht es eine deutlich stärkere. Genauso verhält es sich mit Pflastersteinen und -platten: Gehwege und Terrassen sind geringeren Belastungen ausgesetzt, während Einfahrten und Stellplätze Stöße, Brems- und Schubkräften sowie Punktlasten (Druck der Autoreifen auf kleiner Fläche) standhalten müssen. Deshalb ist die Steinstärke mit Hinblick auf die zu erwartenden Belastungen des Pflasters zu wählen.
| Belastung | Einsatzbereich | Empfohlene Steinstärke |
| Gehflächen | Terrassen, Garten- und Gehweg, Hauszugang | 4-6 cm |
| Fahrflächen (nur Pkw) | Hauszugang, Zufahrt, Stellplatz | 6-8 cm |
| Hohe Belastung | Lkw-Verkehr, gewerblicher Bereich | 10 cm oder mehr |
Die Kante von Pflastersteinen und -platten ist zwar ein Detail, beeinflusst jedoch maßgeblich das Erscheinungsbild der gesamten Fläche. Für Terrassen und Gehwege mit moderner Optik werden Pflasterelemente mit scharfen Kanten empfohlen. Der Nachteil scharfkantiger Pflastersteine liegt in der höheren Anfälligkeit für Abplatzungen, zu denen es insbesondere bei Streusalzeinsatz, hoher mechanischer Belastung oder Beschädigungen im Zuge von Gartenarbeiten kommen kann.
Bei Pflastersteinen und -platten mit gefasten Kanten (Fase) sind die oberen Seitenkanten nicht scharfkantig, sondern leicht abgeschrägt oder abgeflacht. Die Abschrägung schützt die Kanten der Pflastersteine vor Abplatzungen und betont das Fugenbild, was oft als ästhetisch ansprechend empfunden wird. Da Beschädigungen seltener auftreten und weniger auffallen, eignen sich solche Produkte besonders gut für befahrbare Flächen.
Je nachdem, ob gleichförmige, symmetrische oder asymmetrische Pflastersteine, oder Kombinationen unterschiedlicher Formen und Farben verwendet werden, lassen sich beim Pflastern verschiedenste Verlegemuster realisieren. Trotz der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten gibt es klare Gestaltungs- und Ausführungsrichtlinien, bei denen die zu erwartende Belastung der gepflasterten Fläche als Hauptkriterium gilt.
| Verlegemuster | Optik | Begehbar oder befahrbar | Warum beliebt | Nachteile |
| Reihenverband | Klassisch, linear | Geh- und Fahrflächen bei gutem Unterbau | Schnell, einfach | Auf schwachem Unterbau setzungsanfällig |
| Fischgrätverband | V- oder L-Muster | Ideal für Fahrflächen | Sehr widerstandsfähig gegen Brems- und Schubkräfte | Mehr Verschnitt, höherer Verlegeaufwand |
| Diagonalverband | Vergrößernde Raumwirkung | Gehflächen, Höfe | Lässt Flächen größer wirken | Mehr Verschnitt |
| Kreuzfugenverband | Raster | Gehflächen | Klassisch, dekorativ | Geringere Belastbarkeit |
| Kreise, Rosetten | Rund, ornamental | Gehflächen | Starker gestalterischer Akzent | Sehr hoher Verlegeaufwand |
Je komplexer das Verlegemuster, desto höher fallen in der Regel auch die Kosten aus.
Bei einer Fläche von rund 50 m2, an der 2 bis 3 Personen arbeiten, dauert die Pflasterung üblicherweise 2 bis 5 Tage. Aufwendige Verlegemuster, eine geringe Tragfähigkeit des Bodens, größere Aushubtiefen, besondere Ansprüche beim Setzen der Randsteine sowie aufwendige Entwässerungslösungen können die Ausführungsdauer jedoch verlängern.
Pflastern bedeutet nicht einfach nur das Aneinanderreihen von Pflastersteinen oder -platten: Eine dauerhaft schöne und stabile Fläche entsteht nur dann, wenn alle Arbeitsschritte fachgerecht und in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden. Andernfalls hat man bereits nach kurzer Zeit mit Setzungen, beschädigte Kanten, lockeren Pflastersteinen, Fugenbewuchs und anderen Mängeln zu kämpfen. Regelwerke und Fachinformationen zu Außenanlagen, Wegebau und Pflasterflächen werden von der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) veröffentlicht. Im Folgenden beschreiben wir den fachgerechten Ablauf einer Pflasterung.
Zunächst muss der Humus (der fruchtbare Mutterboden) entfernt werden, da er wertvoll ist und später wiederverwendet wird. Darauf folgt der Aushub, der je nach vorgesehener Nutzung der Fläche sowie der Art und Stärke der Pflastersteine etwa 20-30 cm tief reichen muss. Auf das vorbereitete Unterbauplanum (Aushubsohle) wird ein wasserdurchlässiges Geotextil verlegt. Anschließend erfolgt eine Aufschüttung mit Schotter und Sand. Jede Schicht muss durch Rütteln oder Walzen sorgfältig verdichtet werden. Der so hergestellte Drainageunterbau sorgt dafür, dass Regenwasser rasch versickern kann und sich keine Staunässe bildet. Die Kosten für die Herstellung des Unterbaus (Aushub+Abfuhr+Aufschüttung+Verdichtung) betragen etwa 65-160 Euro pro m2.
Ist der Unterbau nicht ausreichend verdichtet und tragfähig, entstehen früher oder später Setzungen, ganz gleich, wie hochwertig die verwendeten Pflastersteine sind.
Randsteine bilden die Einfassung der Pflasterfläche: Sie definieren die Grenzen und die endgültige Höhe des Pflasterbelags und verhindern, dass sich dieser mit der Zeit seitlich verschiebt. Üblicherweise kommen Randsteine aus Beton oder Naturstein zum Einsatz, die in unterschiedlichen Abmessungen erhältlich sind. Die gängigsten Formate messen 5x20x100 cm bis 15x25x100 cm.
Damit die Randsteine dauerhaft stabil bleiben, müssen sie fachgerecht gesetzt werden. Dabei wird zunächst ein Graben ausgehoben und der Untergrund verdichtet. Anschließend wird ein Betonbett hergestellt (ca. 20 cm), in das die Randsteine in Abständen von etwa 5 mm gesetzt werden. Sie werden gerade ausgerichtet und mit einem Gummihammer festgeklopft. Am Ende wird eine Rückenstütze aus Beton gesetzt, damit die Randsteine nicht zu den Seiten wegkippen. Zum Abschluss werden die Fugen zwischen den Randsteinen mit Zementmörtel geschlossen. Die Kosten für das Liefern und Setzen von Randsteinen liegen je nach Randsteintyp und Auftragnehmer bei etwa 30-90 Euro pro m.
Um Pfützen sowie Feuchtigkeits- und Frostschäden zu vermeiden, ist beim Pflastern immer auf eine angemessene Regenwasserableitung zu achten. Jeder Teil des Pflasteraufbaus, beginnend beim Unterbau, benötigt ein Mindestgefälle nach außen bzw. zu den Abflüssen hin. Beim Planen der Entwässerung ist Folgendes zu berücksichtigen:
Ohne Zuschnitt lässt sich so gut wie keine Pflasterung durchführen. Randbereiche, Entwässerungsrinnen, Stufen und Kurven erfordern eine Anpassung der Pflastersteine oder -platten an die jeweilige Form. Dabei entsteht unvermeidlich Verschnitt, den man beim Materialkauf berücksichtigen muss. Zum Schneiden kann man eine Steinsäge (Nassschneidetisch), einen Steinknacker oder einen Winkelschleifer (umgangssprachlich Flex) verwenden, und zwar unabhängig davon, ob man Beton, Klinker oder Naturstein schneidet. Für Naturstein sind Werkzeuge mit Diamanttrennscheiben die beste Wahl.
Die meisten Fehler, die zu Beschädigungen der Pflastersteine führen, entstehen beim Schneiden. Deshalb ist es besonders wichtig, in dieser Phase langsam und sorgfältig zu arbeiten.
Pflastersteine und -platten werden in ein Pflasterbett aus Splitt auf dem Unterbau verlegt. Mit dem Verlegen beginnt man in der Regel an einer Ecke und rechtwinklig zur Hauptachse der zu pflasternden Fläche. Wenn möglich, sollte vom tiefsten Punkt der Fläche aus begonnen werden. Beim Verlegen ist auf ausreichend breite Fugen zwischen den einzelnen Pflastersteinen oder -platten zu achten. Die Position der Pflastersteine wird mit einer Richtschnur kontrolliert. Das Nivellieren erfolgt beim Setzen der Steine mit einem Gummihammer, und nach dem Verfugen mit einer Rüttelplatte. Die Pflastersteine oder -platten an den Rändern müssen oftmals zugeschnitten werden. Die Kosten für das Verlegen von Pflastersteinen oder -platten betragen etwa 40-75 Euro pro m2.
Bei Pflastersteinen und -platten mit nuancierter Farbgebung empfiehlt es sich, gleichzeitig Steine aus mehreren Paletten zu verwenden, um ein gleichmäßigeres Gesamtbild zu erzielen.
Vor dem Verfugen muss die gepflasterte Fläche sauber und trocken sein. Das Verfugen kann mit Fugenmörtel oder Sand erfolgen. Bei der Verfugung mit Sand wird Quarzsand oder ein anderes kalkfreies Material (Brechsand, feiner Fugensplitt oder Gesteinsmehl) auf die Fläche ausgestreut. Für ein gutes Ergebnis wird eine Rüttelplatte eingesetzt, die den Sand in die Fugen einarbeitet und gleichzeitig die gepflasterte Fläche ebnet. Danach müssen die Fugen nachbearbeitet werden.
Mit Fugenmörtel kann man elastische und widerstandsfähige Pflasterfugen herstellen, die gegen Auswaschung und Fugenbewuchs resistent sind. Andererseits erlaubt loses Fugenmaterial eine bessere Regenwasserversickerung (dies spielt vor allem bei versickerungsfähigem Pflaster eine wichtige Rolle). An dieser Stelle ist anzumerken, dass die Versickerung und die Versiegelung von Flächen durch die Gestaltungssatzungen der Städte und Kommunen geregelt werden (ein gutes Beispiel ist die Stadt Hamm), die teilweise auch andere Aspekte der Pflasterung betreffen. Ziel ist es, den Umgang mit Regenwasser zu verbessern und zugleich ein einheitliches Ortsbild zu wahren.
| Posten | Häufige Fehler | Kosten pro m² | Kosten für 50 m² |
| Unterbau (Aushub, Aufschüttung, Verdichtung, Gefälleausbildung) | Zu geringe Aushubtiefe, mangelhafte Verdichtung, unzureichendes Planieren | ca. 65-160 €/m² | ca. 3.250-8.000 € |
| Betonpflastersteine und -platten | / | ca. 10-30 €/m² | ca. 500-1.500 € |
| Verlegung der Pflastersteine/-Platten und Verfugung mit Quarzsand | Unzureichendes Auffüllen der Fugen (Anfälligkeit für Verschiebung und Fugenbewuchs) | ca. 30-45 €/m² | ca. 1.500-2.250 € |
| Kauf und Setzen von Gartenrandsteinen | Randstein schwimmt ohne Betonbett (kann kippen) | ca. 30-50 €/m | ca. 900-1.500 € |
| Gesamtkosten | / | ca. 123-265 €/m² | ca. 6.150-13.250 € |
Das Ärgerlichste am Pflastern ist, dass sich Fehler oft erst nach dem ersten Winter zeigen. Diese Liste hilft Ihnen dabei, teure Nachbesserungen zu vermeiden.
Der Unterbau besteht aus einer Trag- bzw. Frostschutzschicht, auf die das Pflasterbett aufgeschüttet wird. Wird das Ausschachten, Aufschütten und Verdichten nicht fachgerecht ausgeführt, beginnt die gepflasterte Fläche nach einiger Zeit abzusacken und es entstehen Unebenheiten. Auf befahrbaren Flächen entstehen Spurrinnen. Dies lässt sich durch einen ausreichend tiefen Aushub, eine mehrlagig eingebrachte und verdichtete Frostschutz- bzw. Tragschicht sowie ein Pflasterbett aus feinem Sand mit ausreichendem Gefälle zur Entwässerung vermeiden.
Wird bei der Pflasterung kein ausreichendes Gefälle eingehalten, kann das Wasser nicht abfließen. Stehendes Wasser verursacht unterschiedliche Schäden: Es trägt Schmutz in die Pflasterfugen, begünstigt Algenbildung, verursacht Frostschäden im Winter, und kann auch Verschiebungen der Pflastersteine verursachen. Deshalb müssen Unterbau, Pflasterbett und Pflasterbelag mit ausreichendem Gefälle ausgeführt werden.
Nicht jedes Pflasterelement eignet sich für jede Fläche. Was auf einer Terrasse gut funktioniert, kann auf einer befahrbaren Fläche, die wesentlich stärker beansprucht wird, schnell zu Problemen führen. Für befahrbare Flächen sollten daher Pflastersteine oder -platten mit ausreichender Steinstärke gewählt werden. Eine besonders gute Wahl sind Verbundpflastersteine, die sich durch Verzahnung ineinander verhaken.
Randsteine bilden die Einfassung der gepflasterten Fläche. Fehlen sie oder werden sie ohne Betonbett oder betonierte Rückenstütze gesetzt, kommt es im Laufe der Zeit zu Rissen und Verschiebungen (vor allem auf befahrbaren Flächen).
Je nachdem, ob die Pflasterung gebunden oder ungebunden ausgeführt wird, kommen unterschiedliche Fugenfüllungen zum Einsatz. Das Verfugen muss bei trockener Witterung erfolgen und überschüssiges Fugenmaterial zeitnah entfernt werden, damit kein Schleier auf den Pflastersteinen zurückbleibt.
Pflasterflächen sind pflegeleicht und lassen sich bei Bedarf stellenweise reparieren und erneuern. Wenn Sie regelmäßig für intakte Fugen und eine gut funktionierende Entwässerung sorgen, bleibt die gepflasterte Fläche dauerhaft in gutem Zustand.
Eine Freiflächenheizung mit Heizkabeln oder -matten ist eine praktische Lösung für Außenflächen wie Einfahrten und Gehwege, um diese eis- und schneefrei zu halten. Freiflächenheizungen sind meistens mit Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, sodass sie automatisch arbeiten. Ihr Vorteil liegt nicht nur im Komfort, sondern auch im geringeren Bedarf an Streusalz, das Pflastersteine und Fugen langfristig schädigt. Die Heizkabel werden in ein Sand- oder Splittbett direkt unter den Pflastersteinen verlegt. Die Kosten für das Verlegen einer Freiflächenheizung liegen bei etwa 40-80 Euro pro m2.
Hochdruckreiniger eignen sich hervorragend zur Entfernung von Moos, Schmutz und Flecken, haben jedoch den Nachteil, dass der starke Wasserstrahl den Sand aus den Fugen auswaschen kann. Stellen Sie daher einen moderaten Druck ein und halten Sie den Hochdruckreiniger schräg, statt ihn direkt auf die Fugen zu richten. Nach der Reinigung muss man die Fugen fast immer nachsanden. Häufig wird eine wasserabweisende Imprägnierung (Hydrophobierung) auf die Pflastersteine aufgetragen, die vor Frostschäden, Grünbelag und Flecken schützt. Die Kosten einer Hydrophobierung der Pflasterfläche liegen bei etwa 5-15 Euro pro m2.
Wenn das Fugenmaterial ausgewaschen wird, kann sich Unkraut in den Hohlräumen zwischen den Pflastersteinen oder -platten festsetzen. Die Gefahr von Fugenbewuchs besteht vor allem bei ungebundener Bauweise mit Sand- oder Splittfugen sowie in Schattenlagen. Den Bewuchs kann man mechanisch (mit Fugenbürste oder Hochdruckreiniger) oder thermisch (mit Abflammgerät oder Dampfreiniger) entfernen. Danach muss die gepflasterte Fläche neu verfugt werden.
Damit Ihr Gartenweg oder Ihre Einfahrt auch nach vielen Wintern eben, stabil und ansehnlich bleibt, müssen Sie mit der Pflasterung einen guten Pflasterbetrieb beauftragen. Eine schlechte Pflasterung erkennt man schnell an absackenden Pflastersteinen, Unebenheiten, Stauwasser (Pfützen) und gekippten Randsteinen. Deshalb ist es wichtig, einen Pflasterbaubetrieb zu wählen, dem man vertrauen kann.
Prüfen Sie Referenzen und Kundenbewertungen, lassen Sie sich konkrete Beispiele abgeschlossener Projekte zeigen und verlangen Sie ein detailliertes Angebot mit klar aufgelisteten Leistungen wie Aushub, Verdichtung, Pflasterbett, Randsteine, Zuschnitt und Verfugung.
Da die besten Fachbetriebe während der Saison stark ausgelastet sind, empfiehlt es sich, frühzeitig anzufragen. Die beste Zeit für die Kontaktaufnahme ist zwischen November und Januar, wenn die Betriebe noch nicht für die Saison ausgebucht sind.
Auf der Plattform Daibau können Sie unter mehr als 1.000 Auftragnehmern für Pflasterung wählen und ihnen ganz einfach eine Anfrage senden.
Die Kosten für die Pflasterung eines Hauszugangs oder einer Einfahrt betragen zwischen 40 und 75 Euro pro m2. Dieser Preis beinhaltet das Verlegen von Betonpflastersteinen bis 30 cm Kantenlänge auf ein vorbereitetes Pflasterbett aus Edelsplitt, sowie das Verfugen mit Quarzmehl. Hinzu kommen noch die Kosten für die Herstellung des Unterbaus, die bei etwa 68 bis 165 Euro pro m2 liegen. Diese enthalten den Aushub und die Entsorgung des Aushubmaterials, das Verlegen von Drainagevlies, die Aufschüttung von Sand und Kies sowie die maschinelle Verdichtung des Untergrunds mit einer Rüttelplatte.
Bei der Pflasterung eines Hauszugangs oder einer Einfahrt betragen die Kosten pro m2 etwa 110-240 Euro (Gesamtkosten für alle Leistungen im Rahmen der Pflasterung).
Asphaltieren ist in der Regel günstiger, Pflasterflächen lassen sich dafür leichter reparieren. Eine Pflasterung inklusive aller Arbeitsschritte kostet etwa 110-240 Euro pro m2, während eine zweilagige Asphaltierung meist zwischen 80 und 160 Euro pro m2 kostet.
Ja, sofern sie keine Risse aufweisen und die Kanten unbeschädigt sind. Vor der Wiederverwendung muss man die alten Pflastersteine und -platten reinigen, beschädigte Stücke aussortieren und einen tragfähigen Unterbau errichten.
Wenn Sie das Pflastern selbst übernehmen möchten und keine Erfahrung haben, sparen Sie zwar möglicherweise Geld, riskieren aber zahlreiche Fehler bei der Vorbereitung des Unterbaus, der Ausführung des Gefälles und anderen Arbeitsschritten. Ein Fachbetrieb erledigt die Arbeit schneller und besser, wodurch spätere Nachbesserungen vermieden werden. Fachgerechte Ausführung bedeutet weniger Reparaturen. Die Kosten für die Pflasterung durch einen Fachbetrieb liegen bei etwa 110-240 Euro pro m2.
Die Kosten für das Pflastern einer 50 m2 großen Außenfläche betragen meist zwischen 5.500 und 12.000 Euro.
Für die Pflasterung von 100 m2 sind in der Regel etwa 11.000 bis 24.000 Euro zu veranschlagen.
Üblicherweise 20-60 m2 pro Tag (bei 2-3 Pflasterern), abhängig von Zuschnitt, Verlegemuster, Anzahl der Randsteine, Zugänglichkeit und Unterbau. Der größte Zeitaufwand entfällt meist auf Unterbau und Entwässerung, weniger auf das eigentliche Verlegen der Pflastersteine.
Die übliche Aushubtiefe beträgt 20-30 cm. Befahrbare Flächen erfordern oft eine tiefere Ausschachtung, meist bis etwa 50 cm (insbesondere bei weichem Untergrund). Wichtig ist, den Humus zu entfernen und einen tragfähigen, festen und stabilen Unterbau zu schaffen.
Die Arbeiten erfolgen in folgender Reihenfolge: Aushub, Herstellung des Unterbaus mit lagenweiser Verdichtung, Pflasterbett mit Gefälle, Setzen der Randsteine, Verlegen der Pflastersteine oder -platten, Verfugen mit Quarzsand oder Fugenmörtel, Abrütteln (das Verfugen und Abrütteln wird bei Bedarf wiederholt).
Mögliche Folgen sind Setzungen, Unebenheiten, Spurrinnen, Wasserstau, Wegkippen der Randsteine, Verschiebungen der Pflastersteine und Fugenbewuchs. Nahezu alle Schäden sind auf mangelhafte Herstellung des Unterbaus und des Gefälles oder Fehler beim Setzen der Randsteine zurückzuführen.
Für begehbare Flächen sind 10-15 cm, für Einfahrten und Stellplätze mindestens 20 cm, für Flächen unter hoher Verkehrsbelastung auch 30 cm oder mehr erforderlich. Am wichtigsten ist es, den Unterbau bis zur geforderten Tragfähigkeit zu verdichten und ein Gefälle auszuführen.
Damit Regenwasser zuverlässig vom Gebäude weggeführt wird (z. B. zu einer Entwässerungsrinne oder einem Ablauf), wird ein Gefälle von etwa 2-2,5 % empfohlen. Ein zu geringes Gefälle führt zu Wasserstau und Pfützenbildung.
Bei fachgerecht hergestelltem Unterbau, stabilen Randsteinen und funktionierender Entwässerung kann eine gepflasterte Fläche jahrzehntelang halten. Stehendes Wasser, ausgewaschene Fugen, Streusalz und Setzungen verkürzen die Lebensdauer. Durch regelmäßiges Reinigen und Nachverfugen kann die Lebensdauer jedoch deutlich verlängert werden.
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Pflasterer für Poolterrasse
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir benötigen Pflasterer für Poolterrasse. Die Poolumrandung und Poolterrasse muss hochgenommen werden, der Untergrund muss neu eingebracht werden und Steine müssen neu verlegt werden. Foto im Anhang.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
1170 € bis 1950 €
Terrasse pflastern
Guten Tag!
Bitte um ein Angebot füir 2m mal 2m Terrasse pflastern.
Mit freundlichen Grüßen
288 € bis 480 €
Altes Pflaster neu verlegen
Sehr geehrte Damen und Herren,
vorhandene Beton Pflaster neu verlegen und pflastern.
Bitte um Kontaktaufnahme und ein Angebot.
Danke im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
6750 € bis 11250 €




































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